Im Streit um die künftige Nutzung der Hürfeldhalde in Dorsten haben sich die Stadt Dorsten und die RAG zu einem weiteren moderierten Gespräch getroffen.
Landrat Bodo Klimpel brachte beide Seiten erneut an einen Tisch, um eine gemeinsame Lösung für den Konflikt zu prüfen.
Zweiter Gesprächstermin beim Landrat
Der zweite Termin fand am 14. Oktober statt. Bereits nach dem ersten Treffen am 30. Juli hatten beide Seiten die Gesprächsinhalte intern ausgewertet. In der aktuellen Runde diskutierten Vertreterinnen und Vertreter von Stadt und RAG erneut intensiv über mögliche Lösungsansätze. Am Ende verständigten sich beide Parteien auf eine Fortsetzung des Dialogs.
Hintergrund des Mediationsverfahrens
Die Vermittlung des Landrats geht auf einen Vertrag aus dem Jahr 1982 zwischen der Stadt Dorsten und der RAG zurück. Darin ist festgelegt, dass der Oberkreisdirektor des Kreises Recklinghausen bei Uneinigkeit einen „Meinungsausgleich“ anstreben soll – ein Verfahren, das heute als Mediation bezeichnet würde.
Klare Regeln und Ziele
Bereits beim ersten Treffen hatten die Beteiligten den Rahmen, die Regeln und die Ziele des Verfahrens definiert. Beide Seiten erhielten Gelegenheit, ihre Positionen darzulegen. Ziel bleibt es, in einem strukturierten Dialog einen tragfähigen Konsens über die künftige Nutzung der Hürfeldhalde zu erreichen.




























