Zuwendungen fließen u.a. an Spes Viva, Dortener Tafel, Frauenhaus und Lebenshilfe

Dorsten (pd). Die Ignaz-Rive-Stiftung, Gesellschafterin der Dorstener Wohnungsgesellschaft DWG, erziehlte im Jahr 2019 einen Überschuss in Höhe von rund 14 500 Euro. Dieser kommt gemeinnützigen Zwecken zugute.

Nach der Beschlussfassung im Stiftungsvorstand werden folgende Einrichtungen und Anliegen mit einer Zuwendung der Rive-Stiftung bedacht:

  • 4000 Euro Palliativ-Station Spes Viva
  • 2500 Euro Dorstener Tafel
  • 1500 Euro Frauenhaus Dorsten
  • 3000 Euro Lebenshilfe Dorsten
  • 500 Euro Deutsche Sauerstoff- und Beatmungsliga
  • 2000 Euro Fördervereine der Grundschulen – mobiles Lernen ermöglichen
  • 1000 Euro „Hilfe für Max“

Spenden für die Unterstützung der Initiative „Hilfe für Max“ werden zwar nicht mehr benötigt, um für den unheilbar an einem Hirntumor erkrankten Jungen eine besondere Therapie zu finanzieren. Das Geld soll allerdings eingesetzt werden, um für Max eventuell nötige Hilfsmittel zu bezahlen oder um ihm eine verbesserte Lebensqualität zu ermöglichen.

Hintergrund Ignaz-Rive-Stiftung:

1831 gründete der Dorstener Hermann Bernhard Ignaz Goswin Rive die „Ignaz Rive’sche Familienstiftung“ in seinem Testament, nach seinem Tod 1841 und der Genehmigung durch durch König Friedrich Wilhelm von Preußen wurde diese Stiftung wirksam. Rive verstarb kinderlos. Er verfügte, dass sein Vermögen ungeteilt bleiben und unter öffentliche Verwaltung gestellt werden sollte. Erlöse sollten zunächst jährlich bedürftigen Familienmitgliedern zukommen, ansonsten dem Armenfonds der Stadt zufließen.

Die Stiftung, Mitgesellschaft der Dorstener Wohnungs-Gesellschaft DWG, wird heute gemäß aktueller Rechtslage in NRW als selbstständige Stiftung geführt.

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