Neue Ausstellung in der VHS: Jüdisches Leben im Vest Recklinghausen
Dorsten (pd). Am Dienstag, den 17. September um 15.00 Uhr laden VHS Dorsten und das Gymnasium Petrinum gemeinsam zur Finissage der Ausstellung „Jüdisches Leben im Vest Recklinghausen“ ins Foyer der Volkshochschule ein.
Bürgermeister Tobias Stockhoff wird die Veranstaltung eröffnen, anschließend wird das Projekt durch die beteiligten Partner vorgestellt.

Die Ausstellung entstand im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit 2018, in der die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit die Städte des Kreises aufgerufen hatte, sich an der Erstellung einer Wanderausstellung zum Thema „Jüdisches Leben im Vest Recklinghausen“ zu beteiligen. Jede Stadt sollte dabei den Schwerpunkt auf einen besonderen Akzent, etwas Besonderes aus der jüdischen Geschichte legen.
Dieser Aufforderung sind das Amt für Kultur und Weiterbildung und sein Bildungspartner Gymnasium Petrinum gefolgt und haben zur weiteren Unterstützung das Jüdische Museum als dritten Kooperationspartner an Bord geholt.
Mittlerweile liegt das Produkt vor mit insgesamt 30 Ausstellungstafeln. Dabei handelt es sich bewusst um kein Endprodukt, sondern um eine wachsende Ausstellung, die in den kommenden Monaten und Jahren mit weiteren Exponaten angereichert werden kann.
Eingebettet in diesen Rahmen finden sich nun auch die Dorstener Beiträge, die von den Schülerinnen und Schülern des Petrinum gestaltet worden sind.
Die Ausstellung thematisiert die Entwicklung jüdischen Lebens in Westfalen, dem Vest, in Recklinghausen und den übrigen Städten des Kreises im Allgemeinen, spürt aber auch gezielt der Geschichte und dem Schicksal einzelner jüdischer Familien nach.




























