Der Jugendabteilung des TC Deuten geht ab Montag neue Wege und bietet Street-Tennis an

Mitglieder des Jugendteams errichten ab der kommenden Woche einen mobilen Court in einer verkehrsberuhigten Spielstraße, in der Ballspiele ausdrücklich erlaubt sind.

Deuten. Ab dem kommenden Montag (22. Februar) ist Tennis auf Außenanlagen für das Einzelspiel wieder freigegeben.

Doch die wenigsten Anlagen in Dorsten verfügen über Ganzjahresplätze, die Plätze befinden sich noch im Winterschlaf. Der Jugendabteilung des TC Deuten geht daher ab Montag neue Wege und bietet Street-Tennis an. 

Street-Tennis-TC-Deuten
Foto: TC-Deuten

Zu Beginn der 2000er-Jahre erlebte Street-Tennis einen kleinen Boom. Viele Vereine in Westfalen organisierten Kleinfeld-Turniere auf Marktplätzen, flankiert von Party-Musik und gastronomischen Angeboten. Nach den ersten, unkomplizierten Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem gelben Filzball konnten sich die Clubs über Mitgliederzuwächse freuen. Eine erfolgreiche Marketing-Aktion, die seinerzeit auch vom Westfälischen Tennis Verband (WTV) unterstützt wurde. 

Wie die meisten Vereine in der Region verfügt auch der TC Deuten nicht über Ganzjahres-Plätze, die vier Courts an der Birkenallee werden witterungsabhängig Anfang März instand gesetzt. Die Hände in den Schoß legen und abwarten möchte der Club aber auf keinen Fall. Wenn schon von der Landesregierung eine Steilvorlage gegeben wird, möchte Deuten sie auch verwandeln.  

Jugendabteilung koordiniert die Belegung

Daher errichten Mitglieder des Jugendteams ab der kommenden Woche einen mobilen Court in einer verkehrsberuhigten Spielstraße, in der Ballspiele ausdrücklich erlaubt sind. Die Linien werden mit Kreide gezogen, das Netz ist in wenigen Minuten auf- und abgebaut. Damit Ansammlungen vermieden werden, koordiniert die Jugendabteilung die Belegung des Platzes, zwischen die einzelnen Belegungsphasen werden 15 Minuten Puffer für die An- und Abfahrt eingebaut. Maximal zwei Personen dürfen das Feld belegen, alle Corona-Auflage werden erfüllt.

„Gerade die jüngeren Kinder trainieren ohnehin im Kleinfeld. Aber auch für die etwas älteren Kids ist es eine gute Übung. Es spielt keine Rolle, ob der Untergrund aus Kunstrasen, Asche oder Straßenpflaster besteht. Wichtig ist, dass endlich wieder der Ball fliegt und die Bewegung gefördert wird“, sagt Deutens Saskia Hogrebe. 

Der 1. Vorsitzende des TC Deuten, Jan-Henning Janowitz, ist begeistert vom Engagement der Deutener Mitglieder. „Innerhalb von 90 Minuten nach Bekanntgabe der Lockerungen für den Tennissport hatte unsere Jugendabteilung diese ungewöhnliche Aktion am Start. Ich bin sehr stolz darauf, wie schnell und kreativ hier eine Sport-Perspektive für die Kinder geschaffen wurde“, sagt Janowitz. 

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