Für die Dorstener Bäcker- und Konditormeisterin Julia Imping war es ein besonderer Termin. Bei einer Handwerksveranstaltung in Dortmund ist sie Bundeskanzler Friedrich Merz begegnet. Eingeladen hatte der Bäckerinnungsverband West, zahlreiche Betriebe aus Nordrhein-Westfalen waren vor Ort.
Handwerksveranstaltung in Dortmund
Der Bundeskanzler nahm in Dortmund an einer Veranstaltung des westfälischen Bäckerhandwerks teil. Thema war die Bedeutung des Handwerks für Wirtschaft und Gesellschaft. Unter den Gästen war auch die Bäcker- und Konditormeisterin aus Dorsten, die den Familienbetrieb Bäckerei Imping führt.
Im Rahmen des Termins wurde Merz symbolisch mit dem sogenannten „Großen Stutenkerl“ geehrt, einer traditionellen Auszeichnung des Bäckerhandwerks.
Aus nächster Nähe dabei
Für die Dorstener Handwerksmeisterin war vor allem die Nähe zur Bundespolitik ungewohnt. „So nah kommt man dem politischen Betrieb sonst nicht“, sagte sie im Anschluss. Dass das Handwerk bei der Veranstaltung im Mittelpunkt stand, habe sie positiv wahrgenommen.
Im betrieblichen Alltag seien die Herausforderungen deutlich spürbar. Steigende Kosten, Fachkräftemangel und bürokratische Vorgaben gehörten dazu. „Man merkt, wie wichtig es ist, dass das Handwerk bei solchen Anlässen präsent ist“, sagte Imping.
Präsenz zeigen
Die Veranstaltung habe ihr noch einmal vor Augen geführt, wie wichtig Sichtbarkeit sei. „Wenn man nicht dabei ist, findet man auch nicht statt“, sagte sie. Gerade kleinere und familiengeführte Betriebe müssten diese Gelegenheiten nutzen.
Zurück nach Dorsten
Zurück in Dorsten bleibt die Erinnerung an einen Termin, der aus dem normalen Arbeitsalltag herausragt. „Das nimmt man mit“, sagte die Bäcker- und Konditormeisterin. Vor allem das Gefühl, Teil eines größeren handwerklichen Gefüges zu sein, habe Eindruck hinterlassen.




























