Zur 31. Hervestkonferenz erschienen zahlreiche Hervester im Soziokulturellen Zentrum „DasLeo“, um über die Zukunft ihres Stadtteils zu diskutieren und Informationen zu bekommen.

Dorsten Hervestkonferenz

Hervest. Bürgermeister Tobias Stockhoff fand klare Worte bei der Dorstener Erklärung für Menschenwürde, Demokratie und Respekt. Er sagte: „Der Umgangston ist rauer geworden“.

Sei es in der Politik und der Nachbarschaft. „Ich finde es schon bemerkenswert, wenn man sich darüber aufregt, dass eine Gartenlaube 30 Zentimeter zu nah am Nachbar-Grundstück steht.“ Unabhängig davon, was die Bauordnung vorsehen würde. „Das kann man eigentlich mit 15 Euro und 24 Flaschen regeln“, meinte er.

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Miteinander – nicht gegeneinander

Es ginge natürlich auch alkoholfrei. Tenor war es, Grenzen abzubauen und mal „über den Zaun miteinander zu sprechen“. Denn nur miteinander könne sich etwas bewegen, nicht gegeneinander. Nur durch Verständigung. Nicht durch Streit.

Ein weiterer Tagespunkt war das Thema Zechenbahnbrücke. So ist die Zechenbahnbrücke zwischen der Wasserstraße in Hervest und am Weg „Zur Lippe“ in der Feldmark schon seit vier Jahren gesperrt.

Dorsten Hervestkonferenz

Stark sanierungsbedürftig

Das Bauwerk ist marode und stark sanierungsbedürftig. Eine Baufirma arbeitet tatkräftig an der Fertigstellung, doch die Arbeiten gerieten immer wieder ins Straucheln. Durch Sachbeschädigung und Vandalismus. Stockhoff sagte, dass dort mehrfach Container aufgebrochen und Gegenstände gestohlen worden seien.

Dorsten Hervestkonferenz

Ein Datum für den Übergabetermin müsse allerdings noch gefunden werden. Einigen konnten sich die Teilnehmer der Hervestkonferenz im Begegnungszentrum schon jetzt auf ein gemeinsames Brückenfest aus Anlass der Fertigstellung der Brücke im Sommer.

Erste Vorschläge, wer was macht, wurden diskutiert. Darüber hinaus wurden weitere Themen angesprochen und diskutiert, um den Stadtteil Hervest miteinander weiter voranzutragen.

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Text und Fotos: Marie-Therese Gewert

QUELLEMarie-Therese Gewert
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Marie-Therese Gewert
Hallo, ich bin Marie. Schon während meines Studiums in Journalismus und Public Relations an der Westfälischen Hochschule schlug mein Herz für die Geschichten der Menschen. Noch heute filme, schreibe und fotografiere ich leidenschaftlich gerne. Mein Herz brennt für das Leben - und alles was mit Kultur, Reisen und der Welt zu tun hat. Als freie Mitarbeiterin war ich während meines Studiums stets für die WAZ Dorsten unterwegs - die Redaktion war mein zweites Zuhause. Als die Lokalredaktion dicht machte, zog es mich nach Kassel zum Volontariat bei der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen, kurz HNA. Zwei Jahre lang ging es von einem Ressort zum nächsten. Ich arbeitete an der Fernsehseite mit, lernte die Abläufe beim Radio kennen und schnupperte in die Ressorts Online, Wirtschaft und Politik hinein. Im Dezember 2017 wurde ich in einer Kommunikationsagentur in Düsseldorf tätig. Im Mai 2018 entschied ich mich für die Selbstständigkeit. Seither arbeite ich für verschiedene Auftraggeber, journalistisch und beratend. Privat bin ich gern mit meinem Hund auf Spurensuche, erhole mich in der Natur oder lese ein gutes Buch. Ich schreibe für dorsten-online.de, weil die Plattform von Menschen aus der Heimat für Menschen aus der Heimat gemacht wird. Und ich freue mich, Sie mit Beiträgen und Informationen aus der Region versorgen zu dürfen. Anregungen, Fragen und Hinweise nehme ich gerne entgegen. Marie-Therese Gewert

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