Ab heute gibt es für Altenheime eine neue Bundes-Test-Strategie.

Dies bedeutet, so erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann bei der heutigen Pressekonferenz, dass den Altenheimen pro Monat und pro Person jeweils 20 Stelltests zur Verfügung gestellt werden.

Dafür seien eigens laut Laumann insgesamt 10 Mio. Tests vom Bund für Deutschland reserviert worden. Es gebe aber auch noch weitere Kapazitäten. Die Tests müssen sich die Heime in den Apotheken besorgen und können von medizinischem Fachpersonal durchgeführt werden.

Mit den Tests können sowohl das Personal, die Bewohner als auch die Besucher bei Bedarf in eigener Verantwortung unkompliziert getestet werden.

Das Gleiches gilt für Behinderteneinrichtungen/ Wohnheime und Menschen, die in Werkstätten arbeiten sowie für Krankenhäuser.

„Dies ist eine gute Sache, da wir hier nicht die Labore und auch nicht das niedergelassene Gesundheitssystem belasten“, so Laumann.

Verschärft wurde aber gleichzeitg auch, dass die Heime, wenn sie positive Tests verzeichnen dazu verpflichtet sind, diese beim Gesundheitsamt zu melden.

Die 10. Mio. Euro für die bereitstehenden Tests sind ausschließlich für vulnerablen Einrichtungen, Ärzte und betroffene Menschen gedacht. Nicht beispielsweise für Fußballvereine, erklärt Armin Laschet.

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