Altes Bauernhaus wird auf dem Heimathof wieder aufgebaut
Lembeck. Bereits letzten Freitag bekam Thomas Weßeling, der erste Vorsitzende des Lembecker Heimatvereins die frohe Nachricht über die Förderung des aktuellen Projektes auf dem Heimathof.
Förderantrag wurde gestellt
„Wir haben ja schon mit ein paar Euro gerechnet, aber dass es dann so eine Menge wird, hätten wir nie gedacht“, freut sich Thomas Weßeling. „Im September letzten Jahres hatten wir einen Förderantrag gestellt, um den Wiederaufbau des Bauernhauses zu sichern. Aus dem Programm „Heimat-Zeugnis“ des Heimatministeriums werden zu unser aller Freude 238.500 Euro Fördermittel bereitgestellt.“

Foto: André Elschenbroich
Heimatministerin zu Besuch in Lembeck
Am Mittwoch kam dann Heimatministerin Ina Scharrenbach persönlich zum Heimathof, um die Förderung offiziell zu machen. Auserwählt wurde Lembeck wegen seiner vielfältigen ehrenamtlichen Projekte rund um die historische Heimat.
Mit ca. 500 Mitgliedern und neun aktiven Gruppen an drei Standorten ist der Heimatverein Lembeck 1922 eV. eine Größe im Stadtteil Lembeck.

Foto: André Elschenbroich
Familie Oendorf spendete das Haus
Das jüngste Projekt, das „Bauernhaus“ komplettiert das Gebäudeensemble auf dem Heimathof. Vor zwei Jahren startete der Rückbau. Das gesamte Haus wurde von der Familie Oendorf aus Lasthausen kostenlos zur Verfügung gestellt. Es ist ein früheres Bauernhaus mit Stallungen und Wohnbereich. Die Maße liegen bei acht mal 21 Metern Größe. Die ältesten Balken sind nachweislich aus dem Jahre 1610.

Foto: André Elschenbroich
Erlebnis-Heimathof
Wenn alles fertig ist, wird dieses Gebäude dem „Erlebnis-Heimathof“ viele Besucher bescheren und ein Treffpunkt für historisch interessierte Menschen sein.

Foto: André Elschenbroich
Dank der großzügigen Förderung wird es auch mit der Fertigstellung bis 2022 kein Problem geben. Dann feiert der Verein sein 100-jähriges Bestehen, das gebührend gefeiert werden soll.

Foto: André Elschenbroich
Lembecker Tropfen
Einen ersten Vorgeschmack bildeten die „Lembecker Tropfen“ die allen Anwesenden vom Kiepenkerl und seiner Frau gereicht wurden. So steht dem Aufbau des Hauses nun nichts mehr im Wege.

Foto: André Elschenbroich

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