Erstes Leichtathletik-Training nach sieben Wochen
Dorsten (pd). Bevor das Training des LG Dorsten am Montag dann richtig los ging, waren noch weitere Informationen zu der Abstandsregel von zwei Metern und zu einzelnen Trainingsstätten notwendig.
Die Hochsprunganlage war quasi nicht nutzbar. Dort wäre nur ein Einzeltraining möglich gewesen. Nach jedem springendem Athleten wäre die Desinfektion von Matte, Ständer und Latte notwendig gewesen. Auch im Wurfbereich gestaltete es sich schwierig. Jeder Sportler benutzte immer das gleiche Gerät. Dieses wurde danach desinfiziert.
Lauftraining gestaltet sich einfacher
Etwas einfacher gestaltete sich das Lauftraining: Auf den kürzeren Strecken konnte nur auf den Bahnen 2 und 4 gesprintet werden. Da in anderen Stadien 6 oder gar 8 Rundbahnen vorhanden sind, in Dorsten aber nur 4, schränken diese Rahmenbedingungen die Trainingsmöglichkeiten der heimischen Athleten weiter ein. Bahn 1 gehörte den Mittelstrecken. Wegen der möglichen „Tröpfchenwolkenbildung“ hielten die Läuferinnen und Läufer aber 10 m Abstand. Überholvorgänge erfolgten mit einem seitlichen Abstand von zwei Metern.
Dann ging es endlich los! Dehn- und Koordinationsübungen wurden in ausgelegten Reifen, die im Kreis mit zwei Metern Abstand ausgelegt wurden, durchgeführt. Trainer Regina Dietz hatte sofort im Blick, wer die siebenwöchigen, per Mail verschickten Trainingspläne mit zwei „Rad-/Inlinertagen“ und drei spezifischen Laufeinheiten, erfüllt hatte. Das selbständige Training führte in der Altersgruppe der 12- bis 14jährigen zu erstaunlichen Leistungsentwicklungen.
Vorbereitungen des LG Dorsten lohnten sich
Die umfangreichen Vorbereitungen lohnten sich für die Leichtathleten der LG Dorsten: Die Sportler besorgten Desinfektionsmittel und entwickelten einen Fragebogen für die Jugendlichen zu Riskokontakten bzw. Corona-Symptomen. Wer in den letzten 14 Tagen Kontakt zu bestätigten Corona-Fällen hatte, behördlichen Quarantäneauflagen unterlag oder in den letzten zwei Wochen an Symptomen wie Fieber, Husten, Atemnot, Schnupfen, Durchfall etc. litt, nahm nicht am Training teil. Im Eingangsbereich der Sportanlage desinfizierten sich die jungen Athleten die Hände und trugen sich in eine Anwesenheitsliste ein, um eventuelle Infektionswege später nachvollziehen zu können.
Auch im nachfolgenden Training setzten älteren Jugendlichen die Abstandsregeln verständnisvoll um. Die Rückmeldungen von Athleten und Eltern waren nach diesen ersten aufwändigen Trainingseinheiten sehr positiv.




























