Grüne Oase in der Stadt – Mach mit! Gestalte dir deinen Garten
Tschüs Tristesse – Gepflanzt werden kann, außer betäubende Gräser, so gut wie alles im eigenen Straßenbeet an der Straße.
Eine gute Sache, die in die Stadt hinaus getragen werden könnte, getreu dem Motto: Tschüs Tristesse wir „machen mit“ für eine grüne Sache.

Durch viele Dorstener Akteure könnte binnen kurzer Zeit das Stadtbild in ein kleines grünes Paradies umgewandelt werden. Leeren Baumscheiben an den Straßenrändern erblühen zu einem neuen Leben und die Biodiversität, Vielfalt des Lebens, wird dadurch erhöht. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Mitte blüht auf“ machten es vor, wie es gehen könnte.
Grünes Paradies vor der Haustür
Die Alleestraße kann, wenn es alles klappt an sechs bis sieben Stellen im nächsten Frühjahr bereits ein kleines, grünes Paradies vor der Haustür sein. Wolfgang Baldauf, Mitglied des Arbeitskreises „Wir machen Mitte, hat bereits einige kahlen Stellen an der Alleestraße, wo einst Bäume standen ins Auge gefasst Auge.

Es grünt so schön, aktuell nur auf einem Beet. Es sollen aber, so Baldauf, zukünftig viele kleine Gärten vor der eigenen Haustür entstehen. Nicht nur schön für die Augen, sondern auch ein kleines Stückchen Natur zwischen Beton und Häuserwand für Insekten. Am Donnerstag stellte der Arbeitskreis das erste Musterbeet an der Allee Straße 11 vor.
Wer möchte Pate werden?
Eingefasst, ordentlich mit einem kleinen Zaun, und ordentlich mit unterschiedlichen Grünpflanzen von Bodendeckerpflanzen, bis hin zu ein paar Kräutern bepflanzt. Es ist bereits das zweite Projekt des Arbeitskreises, der sich regelmäßig im Stadtteilbüro „Wir machen Mitte“ trifft.
Nun werden Patenschaften gesucht, die sich hier mit Ideen einbringen möchten und sich einen ‚eigenen Garten‘ vor der Haustür durch Grünpatenschaften anlegen möchten. Als Baumscheiben wird der offene Bodenbereich rund um einen Baumstamm oder auch gefällten Baum bepflanzt.

Dieser ist häufig durch Pflaster und Asphalt begrenzt und zum Teil auch mit Holz- oder Metallkonstruktionen niedrig eingefasst. Was spricht also dagegen, diese Fläche in ein blühendes Paradies zu verwandeln?
Baumscheiben bieten ein enormes Potenzial zur Steigerung der Lebensqualität. Zum einen muss der Garten, wie die Geranien auf dem Balkon, regelmäßig gegossen werden, damit es auch blüht und grünt, zum anderen kommen Kosten der Bepflanzung auf den Gärtner solcher kleinen „Parkanlagen“ zu.

Kosten
Die Grünflächenabteilung der Stadt Dorsten wird gemeinsam mit dem Paten prüfen, ob die angedachte Bepflanzung geeignet ist. Dann werden die Baumscheiben vonseiten der Stadt Dorsten für die Bepflanzung vorbereitet. Kostenlos.
Der Gartenbesitzer übernimmt im Anschluss daran im Rahmen einer Grünpatenschaft nur die Bepflanzungs- und Pflegekosten. Und das Beste: Jeder Bürger, der sich hier engagiert und den Garten „seiner Träume“ hegt und pflegt, ist Unfall- und Haftpflichtversichert über die Berufsgenossenschaft. Der neue Garten an der Alleestraße hat bereits einen Gießpaten. Rainer Helm, von der gegenüberliegenden Straßenseite, hat Erfahrung.

Sein Beet erfreute die Bürger mit hoch blühenden gelben Blumen. Was muss ich machen, um eine Grünpatenschaft zu bekommen? Grünpate einer Baumscheibe kann jeder werden. Allzu große gärtnerische Fähigkeiten werden nicht verlangt, aber Interessen dafür, hier ein Beet und eine gepflegte Insel mit Blumen anzulegen, sollten schon vorhanden sein.
Platz für eine Grillstation und Hängematte sind allerdings nicht vorgesehen.
Mitmachen?
Wer Interesse und bereits eine Baumscheibe im Auge hat, die er gerne beackern möchte, kann sich melden im Stadtteilbüro Gahlener Straße 9, Dorsten unter der Telefon Nr. 02362-2140540 oder unter Email. [email protected]




























