Markus Funk – Geschäftsführer von WINDOR und DWG

Leiter des Fachbereichs Stadtkanzlei Hagen überzeugte im Auswahlverfahren

Das Bild zeigt vorne Markus Funk (l.) und Josef Hadick (r.), künftiger und scheidender Geschäftsführer von WINDOR und DWG, hinten Bürgermeister Tobias Stockhoff (l.) und Dorstens Technischen Beigeordneten Holger Lohse, hier in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Dorstener Wohnungsgesellschaft. Foto: Stadt Dorsten

Dorsten (pd). Markus Funk (46) aus Münster wird im Laufe des ersten Quartals 2021 neuer Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftförderung WINDOR und der Dorstener Wohnungsgesellschaft DWG.

Er folgt Josef Hadick, der nach fünf Jahren in dieser Position in den Ruhestand gehen wird. Bürgermeister Tobias Stockhoff freut sich, dass ein guter Nachfolger für diese Schlüsselstellung gefunden werden konnte. „Markus Funk hat uns überzeugt. Wir sind sicher, dass er sich schnell in die vielfältigen Herausforderungen der Wirtschaftsförderung und der städtischen Wohnungswirtschaft einarbeiten wird. Sobald er seinen Dienst antritt, werden wir gemeinsam überlegen, wie wir diese beiden Bereiche strategisch ausbauen können.“

Übergang fließend gestalten

Die Stadt Dorsten und die beteiligten Gremien hatten sich in einem umfassenden Bewerbungs- und Auswahlverfahren für den 46-Jährigen entschieden. Funk wohnt in Münster, ist verheiratet und hat vier Kinder. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann studierte er Politikwissenschaften, Soziologie und Öffentliches Recht. Seit elf Jahren ist er bei der Stadt Hagen Leiter des Fachbereichs Stadtkanzlei.

Es ist vorgesehen, dass Funk und Hadick einige Monate zusammenarbeiten werden, um den Übergang fließend zu gestalten. Dabei ist es dem scheidenden Geschäftsführer wichtig, seinen Nachfolger insbesondere mit den vielfältigen unternehmerischen Aktivitäten in Dorsten vertraut zu machen.

Markus Funk freut sich auf die Herausforderung

Josef Hadick: „Mit Markus Funk haben wir einen kompetenten Nachfolger gefunden. Er hat persönlich überzeugt und ist überregional gut vernetzt. Mir ist wichtig, dass er in unserer gemeinsamen Übergangszeit die wirtschaftliche Struktur in Dorsten und auch viele Betriebe kennenlernt.“

Markus Funk freut sich auf die neue Herausforderung: „Nach elf Jahren als Leiter der Stadtkanzlei Hagen ist es jetzt genau der richtige Zeitpunkt für mich, eine neue Herausforderung anzunehmen. Ich möchte in diesem Gestaltungsbereich konkrete Verantwortung übernehmen. Mit der Aufgabe in Dorsten kann und will ich gestalten und freue mich auf viele spannende Projekte. Es kribbelt im Bauch und in den Fingerspitzen.“

Markus Funk ist emotional mit dem Vest Recklinghausen verbunden

Der designierte WINDOR- und DWG-Geschäftsführer erwartet eine intensive Einarbeitungszeit. „Ich trete in die großen Fußstapfen von Josef Hadick, der in beiden Gesellschaften eine erfolgreiche Strategie umgesetzt hat. Es ist hilfreich, dass er mich in den ersten Monaten noch begleiten kann.“

Markus Funk ist zwar nicht der Stadt Dorsten direkt, „aber dem Vest Recklinghausen durchaus emotional verbunden“, wie er sagt. Seine Frau kommt gebürtig aus Recklinghausen. Neben familiären Bezügen auch nach Haltern verbinden teils langjährige Freundschaften die Familie mit der Region, die Lippestadt kennen beide von Radtouren. „Mich fasziniert die Mischung aus Ruhrgebiet und Münsterland. Ich weiß, dass in dieser Regeion Menschen leben, die wissen, was ihrer Hände Arbeit wert ist.“ Dorsten habe sich nach dem Abschied von der Kohle und einigen Großbetrieben zu einem prosperierenden mittelständisch geprägten Standort entwickelt. Wie die Wirtschaftsförderung den Bestand pflegen und weiter nach vorne bringen kann, möchte Funk nach seinem Dienstantritt von den Dorstener Unternehmern aus erster Hand erfahren.

WINDOR und DWG unter einer Leitung

Mit der Ausschreibung der Stelle war auch entschieden worden, dass WINDOR und DWG dauerhaft von nur einem Geschäftsführer geleitet werden. Wirtschafts- sowie Haupt- und Finanzausschuss des Rates der Stadt Dorsten als auch Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DWG hatten im Sommer dieser Grundsatzentscheidung zugestimmt.

Hadick hatte die Führung der DWG im Sommer 2019 nach einer Vakanz in der Leitungsposition zunächst befristet übernommen. Die Praxis zeigte dann, dass es zwischen beiden Gesellschaften Synergien und Potenzial für die Zukunft gibt. „Beide Gesellschaften können gut gemeinsam geführt werden – auch wenn sie aufgrund ihrer Gesellschafter-Struktur selbstständig bleiben müssen“, so Hadick.

DWG bleibt selbstständig

Stockhoff dankt zugleich dem scheidenden Geschäftsführer Josef Hadick für die geleistete Arbeit seit Mitte 2016 an der Spitze der städtischen Wirtschaftsförderung WINDOR und seit Sommer 2019 auch in der Dorstener Wohnungsgesellschaft DWG. „Josef Hadick hat sich mit Kompetenz und Persönlichkeit schnell die Hochachtung seiner Partner in Politik und Wirtschaft in Dorsten erworben und kann zwei gut bestellte Gesellschaften an seinen Nachfolger übergeben.“

Holger Lohse, Aufsichtsratsvorsitzender der DWG, ergänzt: „Die Dorstener Wohnungsgesellschaft DWG bleibt selbstständig – auch wenn sie den Geschäftsführer mit WINDOR teilt. Das erste Jahr hat gezeigt, dass dieses Modell gut funktioniert und beide Gesellschaften voneinander profitieren. Die dabei aufgezeigten Perspektiven wollen wir mit Markus Funk nun weiter entwickeln.“

Das Bild zeigt vorne Markus Funk (l.) und Josef Hadick (r.), künftiger und scheidender Geschäftsführer von WINDOR und DWG, hinten Bürgermeister Tobias Stockhoff (l.) und Dorstens Technischen Beigeordneten Holger Lohse, hier in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Dorstener Wohnungsgesellschaft. Foto: Stadt Dorsten

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