Mutmaßlich eine zerrüttete Beziehung eskalierte am Samstagabend (6. Mai) zu einem Messerangriff in Barkenberg. Ein 43 Jahre alter Mann drang dabei offenbar in eine Wohnung an der Talaue ein und verletzte seine Ehefrau lebensgefährlich.
Der Angriff ereignete sich kurz vor 18 Uhr in einem Mehrfamilienhaus. Der mutmaßliche Täter verschaffte sich nach ersten Erkenntnissen Zugang zur Wohnung der Frau. Hier griff er sie vor den Augen der gemeinsamen Kinder mit einer Stichwaffe, offenbar einem Messer, an.
Frau flüchtete auf die Straße
Der Frau gelang es, trotz schwerer Verletzungen auf die Straße zu flüchten und so die Nachbarn zu alarmieren. Diese riefen dann die Polizei und Rettungskräfte. Der Ehemann wurde noch vor Ort von den Beamten angetroffen und festgenommen. Die Frau hatte viel Blut verloren und wurde von den Rettungskräften zunächst vor Ort versorgt, bevor sie zu einer Notoperation in eine Klinik verbracht wurde. Inzwischen ist die Frau außer Lebensgefahr.
Die Kinder wurden von der Polizei nach einer ersten Notbetreuung bei Verwandten untergebracht.
Polizei sicherte Spuren bis tief in die Nacht
Die Polizei sperrte nach dem Messerangriff in Barkenberg den Tatort weiträumig ab. Im Treppenhaus und auf der Straße waren wegen der Schwere der Verletzung sichtbare Blutspuren. Die Spurensicherung dauerte bis weit in die Nacht. Erst nach 1 Uhr am frühen Sonntagmorgen konnten die anderen Anwohner wieder ins Gebäude.
Am Sonntag wurde der mutmaßliche Täter, ein mazedonischer Staatsbürger, dem Haftrichter vorgeführt. Er befindet sich in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen führt eine Mordkommission unter der Leitung der Staatsanwaltschaft in Essen.




























