SPD-Landtagsabgeordneter informierte sich über die Arbeit der Lebenshilfe Dorsten vor Ort.

Dorsten (pd). „Inklusion schafft man nur gemeinsam!“ – darüber waren sich alle Beteiligten beim Besuch des Dorstener Landtagsabgeordneten Michael Hübner (SPD) im Lebenshilfe Center Dorsten einig.

Beim Treffen in den Räumen der Lebenshilfe auf der Suitbertusstraße informierte sich Hübner über die Arbeit des Dorstener Trägervereins. Sichtlich beeindruckt zeigte sich Hübner vom vielfältigen Angebot der Lebenshilfe: „Es ist toll, mit welchem Engagement hier daran gearbeitet wird, dass Menschen mit Teilhabeeinschränkungen gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilnehmen können.“

Besuch in der Lebenshilfe Dorsten von Michael Hübner SPD

Nach einer Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden der Lebenshilfe Dorsten e.V., Ludger Cirkel, stellte Geschäftsführer Antonius von Hebel die Lebenshilfe Dorsten mit ihren sieben ambulant und stationär arbeitenden Einrichtungen sowie der Beratungsstelle vor.

Überblick der Wohnstätten und haus der Lebenshilfe

Neben den Angeboten im Kindes- und Jugendalter, wie z. B. der interdisziplinären Frühförderung oder dem Integrativen Familienzentrum Pusteblume, wurden ein Überblick über die Wohnstätten Villa Keller und Haus der Lebenshilfe gegeben.

Auch die ambulant arbeitenden Angebote, wie das Ambulant Unterstützte Wohnen, die Seniorenassistenz, der Familien Unterstützende Dienst sowie die Schulbegleitung und die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung als auch das Angebot der Pflegepflichtbesuche wurden präsentiert. Eine Zusammenfassung über die sportlichen und kulturellen Angebote der Lebenshilfe rundete die Vorstellung ab.

Finanzielle Situation

Im Anschluss wurden aktuelle Problemstellungen diskutiert. Neben der momentan noch begrenzten finanziellen Unterstützung von Beratungsstellen wurden z. B. der Stand der schulischen Inklusion und die zunehmende schwierige finanzielle Ausstattung des sozialen Sektors thematisiert.

Gedanken zur Bedeutung der frei-gemeinnützigen Träger in diesem Kontext sowie die Notwendigkeit von Kontinuität und Planbarkeit wurden Herrn Hübner ebenso mit auf den Weg gegeben wie die momentane Verfahrenspraxis im Bereich der Eingliederungshilfe für Menschen mit Unterstützungsbedarf.

Fachkräfte im sozialen Bereich sind gefragt

Die Verantwortlichen der Dorstener Lebenshilfe gaben Hübner in dieser Diskussion auch einige Wünsche mit auf den Weg nach Düsseldorf: „Fachkräfte im sozialen Bereich sind gefragt. Einjährige Verträge, die wir anbieten müssen, weil Unterstützungsmaßnahmen häufig nicht für einen längeren Zeitraum bewilligt werden, machen es uns schwer, geeignetes Personal zu finden“, sagte der Geschäftsführer der Lebenshilfe Dorsten, Antonius von Hebel.

Am Ende des interessanten Gedankenaustausches, an dem auch weitere Mitglieder des Vorstands und die Aufsichtsratsvorsitzende, Frau Bärbel Grund sowie Mitarbeiter des Lebenshilfe Centers und des Ambulant Unterstützten Wohnens teilnahmen, stand der Konsens, dass eine zukunftsfähige – inklusive – Gestaltung der Gesellschaft nur durch den zielführen-den, partnerschaftlichen Dialog aller Beteiligten zu erreichen ist.

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