„Kommunale Spitzenverbände NRW fordern: Eltern in der Krise von den Kita-Beiträgen entlasten“

(pd). Die Forderung der kommunalen Spitzenverbände an die Landesregierung NRW, die Hälfte der Elternbeiträge für Kitas und Offene Ganztagsschule (OGS) zu übernehmen, ist richtig.

Zu dem Thema äußert sich auch der Landtagsabgeordnete für Gladbeck und Dorsten, Michael Hübner: „Die Forderung der kommunalen Spitzenverbände ist richtig und konsequent. Die Familien in Dorsten und Gladbeck haben, so wie alle Familien in NRW, einen immensen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie geleistet. Durch ihre Bereitschaft, die Kinder zu Hause zu betreuen und nicht in die Kita zu geben, kamen sie ihrer Verantwortungin einer herausragenden Weise nach. Die Familien jetzt für Kitas und offene Ganztagsschule Beiträge für eine Leistung zahlen zu lassen, die sie nicht in Anspruch genommen haben oder nicht in Anspruch nehmen konnten ist nicht nur unfair sondern auch unsozial. Viele Familien leiden aufgrund der Pandemie ohnehin unter finanziellen Sorgen.

Das Land NRW und die Kommunen hatten bekanntlich die Eltern obendrein auch noch ausdrücklich aufgefordert, ihre Kinder bis zum 22. Februar zu Hause zu betreuen. Jetzt müsste die Landesregierung eine familienfreundliche Entscheidung treffen, die da lautet: Die Elternbeiträge für Kitas und OGS müssen zumindest bis zum 22.Februar nicht gezahlt werden und das Land übernimmt die Hälfte, die andere Hälfte tragen die Kommunen–und das muss für die gesamte Zeitder coronabedingten Einschränkungen gelten. Der Städtetag NRW, der Landkreistag NRW und der Städte-und Gemeindebund NRW, sind sich als kommunale Familie einig: Die Kommunen sind bereit, ihren Teil zu übernehmen. Das ist ein deutliches Signal in Richtung der Landesregierung. Jetzt ist die schwarz-gelbe Landregierung am Zug.“

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