„Es ist einfach fantastisch geworden. Genau so, wie wir es uns gewünscht haben. Mit der Fertigstellung unseres Betriebes nach mehreren Umbau- und Neubauschritten bieten wir unseren Kundinnen und Kunden ein ganz besonderes Markenerlebnis. Die Werkstatt ist nach neuesten Standards umgebaut und mit modernster Technologie ausgestattet, freut sich Ute Baumann, Geschäftsführerin der Automobile Baumann GmbH. Nach rund zwei Jahren Bau- und Umbauzeit hat in dem KIA und Mitsubishi Autohaus an der Marler Straße eine neue Zeitrechnung begonnen.

Idee entstand bereits vor sieben Jahren

Ab sofort erwartet eine mehr als doppelt so große Verkaufsfläche für die Marken KIA und Mitsubishi die Kundschaft des Dorstener Familienbetriebes. Mit Licht durchflutete Ausstellungsräume, weiträumig präsentierte Fahrzeuge und ein moderner Wartebereich mit Kinderspielecke – hier fühlt man sich mitten in der Präsentation der angebotenen Fahrzeuge fast wie im heimischen Wohnzimmer.

Der neue Servicebereich lädt zur Beratung ein

Angrenzend aber in die Verkaufsräume integriert und direkt vor der Werkstatt gelegen, befindet sich der futuristisch anmutende Servicebereich. Hier nimmt das freundliche Servicepersonal die Werkstattkunden in Empfang. „Die Servicetheke mit den kreisrunden Leuchtmitteln ist schon sehr beeindruckend“, so Ute Baumann, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Oliver Sprungmann bereits vor sieben Jahren erste Pläne für die Modernisierung des Betriebes schmiedete.

„Vor rund drei Jahren saßen wir dann schließlich mit Rainer Thieken, geschäftsführender Gesellschafter des Architekten- und Ingenieurbüro Thieken + Partner, zusammen und begannen, unsere Pläne Wirklichkeit werden zu lassen“, erinnert sich Oliver Sprungmann.

Die Bauzeit

Der Spatenstich erfolgte Mitte des Jahres 2019. „Zunächst wurde der Hofbereich vorbereitet, um den Neubau der an das alte Gebäude angegliederten Werkstatt zu beginnen“, so Sprungmann. Ein großer Vorteil war, dass der Reparaturbetrieb in der noch bestehenden Werkstatt fortgeführt werden konnte.

Mit Fertigstellung des Neubaus wurde dieser nach modernsten Standards als Werkstatt eingerichtet. „Zehn neue Bühnen wurden angeschafft und errichtet. Parallel begannen die Arbeiten an der neuen Dialogannahme mit einer neuen lasergesteuerten Achsvermessungsanlage.“, erzählt Sprungmann.
Ab Juni 2020 wurde im alten Gebäudeteil alles umgebaut und verändert. „Man könnte fast sagen, kein Stein blieb auf dem anderen“, lächelt Ute Baumann. Das komplette Lager wurde versetzt und ist nun der neuen Werkstatt direkt angeschlossen.

Direkt im Winkel der Werkstatt, des Lagers und der Dialogannahme entstand die Servicetheke. „Somit konnten wir innerbetriebliche Wege enorm verkürzen“, weiß Ute Baumann um den Vorteil, den der komplette Innenumbau mit sich gebracht hat. „Um eine kleine Vorstellung von dem zu bekommen, was hier um- oder versetzt wurde und an anderer Stelle erstellt und wieder miteinander verbunden wurde, kann man durch folgende Angabe ganz gut darstellen. Im gesamten Betrieb verlegten die Arbeiter alleine 3,5 Kilometer Netzwerkkabel. Ganz zu schweigen von der Länge der komplett neu gezogenen Elektroleitung, die weitaus länger sein wird“, wirft Oliver Sprungmann ein. Im Februar 2021 zogen die Servicemitarbeiter in den Servicebereich um.

Ute Baumann und Oliver Sprungmann

Mehr Präsenz für die Automarken

Nun begannen die Arbeiten an der Ausstellungshalle. „Ein enormer Kraftakt der beteiligten Firmen“, weiß Oliver Sprungmann. „Nach nur zehn Wochen waren die Verkaufsräume fertiggestellt!“ Priorität war, die Marke Mitsubishi in den mehr als doppelt so großen Verkaufsräumen besser präsentiert zu können. „Dafür hatten wir früher gar nicht die Fläche.

Selbstverständlich hat aber auch die Marke KIA heute eine wesentlich bessere Präsentation in unseren neuen Räumen“, erzählt Oliver Sprungmann. Anfang Mai begannen die Arbeiten am Außenbereich des Gebäudes. „Genau wie im Innenbereich wurde auch die Fassade nach den Vorgaben der Hersteller umgebaut“, sagt Ute Baumann.

Baumann – ein Familienbetrieb

Zu Ende Juni, nach nahezu zweijähriger Bauzeit, präsentiert sich das Autohaus Baumann nun in neuem Glanz. „Für uns ist ein Traum in Erfüllung gegangen“, sagen Ute Baumann und Oliver Sprungmann unisono. Sehr freuen sie sich darüber, dass Sohnemann Fynn sich dazu entschieden hat, eine Ausbildung zum Automobilverkäufer im elterlichen Betrieb anzutreten.

„Paul, unser Großer, hat seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker ja bereits bestanden und wird zum Jahresende mit der Meisterschule beginnen. Somit arbeitet zukünftig die zweite und dritte Generation gemeinsam im Betrieb. Das freut auch die erste Generation. Meine Eltern Hans und Luise, die 1968 mit dem Tankstellen- und Werkstattbetrieb am Ostwall das Unternehmen gründeten, sind natürlich besonders stolz“, freut sich Ute Baumann mit den Firmengründern.

Paul (2vl.) und Fynn (3vl.) verkörpern die dritte Generation des Unternehmens

Baumann sagt: Dankeschön!

Am Ende gehört der Dank von Ute Baumann und Oliver Sprungmann ganz besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens. „Wie unser Personal uns in der zweijährigen Bauzeit unterstützte, ist schon etwas ganz Besonderes und mit Sicherheit nicht selbstverständlich.

Nicht zu vergessen ist, dass wir über mehr als Zweidrittel der Bauzeit auch noch mit der Corona-Pandemie zu kämpfen hatten. Alle saßen wir hier gemeinsam in einem Boot. Diesen Einsatz vergessen wir sicherlich nicht“, so Ute Baumann.

Oliver Sprungmann ergänzt: „Aber nicht nur unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben uns tatkräftig unterstützt. Auch alle am Bau beteiligten Firmen haben fantastische Arbeit geleistet. Dafür möchten wir uns bei allen Firmen und deren Mitarbeitern ganz besonders bedanken. Alle haben dazu beigetragen, dass wir uns heute in neuem Glanz präsentieren können!“

Automobile Baumann GmbH
Marler Str. 131a
46282 Dorsten
Telefon: 02362/99290
Telefax: 02362/27678
E-Mail: [email protected]
Internet: Automobile Baumann.de

Öffnungszeiten Verkauf:
Mo. – Fr. 09:00 – 18:30
Sa. 09:00 – 14:00
Öffnungszeiten Werkstatt & Service:
Mo. – Fr. 08:00 – 13:00, 13:30 – 17:00
Sa. 09:00 – 13:00

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Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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