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Nach dem Einkauf – Händewaschen und nicht ins Gesicht fassen

Veröffentlicht am

Händewaschen und nicht ins Gesicht fassen, wenn ich von draußen nach einem Einkauf in die Wohnung komme. Das ist die immer wiederkehrende Empfehlung vom Robert Koch Institut (RKI)

In Zeiten der Corona-Pandemie gehört der Gang in den Supermarkt und zum Einkaufen zu einem der Momente im Alltag, wo wir noch ein klein wenig Kontakt zu anderen Menschen haben.

Kann ich noch einkaufen gehen? Wie schütze ich mich vor dem Coronavirus, wenn ich einkaufen gehe?

Fakt ist, wir brauchen Lebensmittel und andere Gegenstände des täglichen Gebrauchs. Deshalb kommen wir drum herum, unseren täglichen Einkauf zu erledigen. Aber, kann ich das überhaupt noch, und was muss ich beachten? Diese Frage stellten verunsicherte Verbraucher beim Bundesinstitut für Risikobewertung.

Sie wollten wissen, ob das Virus auch über Lebensmittel, importierte Produkte wie Kinderspielzeug, Mobiltelefone, Gegenstände wie Türklinken, Werkzeuge etc. sowie Geschirr und Besteck auf den Menschen übertragen werden kann.

Vor diesem Hintergrund hat das BfR die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema zusammengefasst.

Unwahrscheinlich, dass Viren auf importierten Waren sind

Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, das importiere Waren wie importierte Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten.

Diese Einschätzung gilt auch nach der jüngsten Veröffentlichung zur Überlebensfähigkeit der bekannten Coronaviren durch Wissenschaftler der Universitäten Greifswald und Bochum.

Wie sieht es bei Gegenständen aus, die von vielen Menschen angefasst werden? Können Coronaviren über das Berühren von beispielsweise Bargeld, Kartenterminals, Türklinken, Smartphones oder Griffen von Einkaufswagen übertragen werden?

Dem BfR sind bisher keine Infektionen mit SARS-CoV-2 über diesen Übertragungsweg bekannt. Grundsätzlich können Coronaviren durch direktes Niesen oder Husten einer infizierten Person auf Oberflächen gelangen und eine Zeit lang überleben.

Schmierinfektion

Eine Schmierinfektion ist nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) denkbar, dass Viren auch durch Oberflächen in Form von Schmierinfektionen übertragen werden können, wenn Person das Virus kurz danach über die Hände auf die Schleimhäute des Mund- und Rachenraumes oder die Augen übertragen. Um sich vor Virusübertragungen über kontaminierte Oberflächen zu schützen, ist es wichtig, die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und Fernhalten der Hände aus dem Gesicht zu beachten.

Da Coronaviren, die respiratorischen Erkrankungen verursachen, erfolgt die Übertragung primär über Sekrete des Respirationstraktes (Atemwege).

Menschen, die anschließend diese Gegenstände anfassen, haben dann ggf. dieses infektiöse Sekret an den Händen. Wer dann das Gesicht berührt, der läuft die Gefahr, dass auf diese Weise eine Übertragung stattfindet.

Wie sinnvoll sind Handschuhe?

Wer glaubt, dass Handschuhe beim Einkaufen die geringen Gefahren auszuräumen, täuscht sich. Denn auch bei Handschuhen gilt: Wer eine Fläche mit Viren berührt, und sich dann mit dem Handschuh ins Gesicht fast, überträgt die Viren genauso, wie mit der ungeschützten Hand.

Um eine Tröpfcheninfektion zu vermeiden gelten immer die Regeln: Darauf achten, dass man sich nicht ins Gesicht fasst, bevor man sich nicht die Hände gewaschen oder desinfiziert hat. Auf Händeschütteln sollte deshalb sowieso grundsätzlich verzichtet werden.

Wie sieht es aber mit Lebensmitteln in Supermärkten aus? Besteht die Gefahr, sich über Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) anzustecken?

Obwohl eine Übertragung des Virus über kontaminierte Lebensmittel oder importierte Produkte unwahrscheinlich ist, sollten beim Umgang mit diesen die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und die Hygieneregeln bei der Zubereitung von Lebensmitteln beachtet werden.

Und da laut Robert- Koch Institut die Viren hitzeempfindlich sind, kann das Infektionsrisiko durch das Erhitzen von Lebensmitteln zusätzlich weiter verringert werden.

Deshalb lautet die Empfehlung des Robert-Kochs Institutes: Eine gute Händehygiene ist wichtiger Teil der Prävention. Am besten mehrmals am Tag und sofort nach jedem Einkauf.

Soll man Mund-Nasen Schutzmasken tragen?

Hier gebe es laut RKI keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, durch das zentrale Hygienemaßnahmen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden können.

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