Nachhaltig durchs ganze Jahr

(djd). Knackig frisch, ohne Plastik drumherum und vor allem direkt aus der Region – es ist kein Hexenwerk, beim Einkauf auf Nachhaltigkeit zu achten. Seit immer mehr Menschen klar wird, dass Klima- und Umweltschutz wirklich jeden etwas angehen, wächst der Kundenstamm bei ökologischen Erzeugern und Lieferanten.

Sortenvielfalt auch im Winter

Gehaltvoll: Saisonales Obst und Gemüse hat in der Regel einen höheren Nährstoffgehalt und ist aromatischer. Im Winter steht etwa die Kohlernte an.
Foto: djd/Ökokiste e.V.

Es gibt viele gute Gründe, in Herbst und Winter heimische Sorten zu verwenden, denn das Angebot ist groß – vor allem, wenn man Freude daran hat, auch mal Neues auszuprobieren. Gemüse wie Petersilienwurzel oder Topinambur haben im Herbst Saison, die ersten Kohlsorten werden geerntet. Im Winter liefern frische Salate wie Portulak und Feldsalat gesunde Vitamine.

Nicht zu vergessen: Kartoffeln. Sie wachsen in vielen Farben und Formen, mal mild, mal nussig im Geschmack, und eignen sich für die verschiedensten Gerichte. Gut zu wissen: Saisonales Bio-Obst und -Gemüse aus der Region hat häufig einen höheren Gehalt an Nährstoffen und ist aromatischer als Massenware für den Supermarkt.

Gerade bei Öko-Betrieben, die sich darauf besinnen, fast vergessene Feldfrüchte anzubauen, findet man schnell neue Lieblinge und bekommt auch gleich Rezeptideen und Tipps zur Lagerung mitgeliefert.

Der Lebensmittelverschwendung wirken viele Erzeuger ebenfalls entgegen, indem sie Ware, die keine Bilderbuchform hat, nicht wegwerfen, sondern zu besonderen Konditionen anbieten. Weiteres Plus: Man bestellt nur die Menge, die man wirklich verbrauchen kann.

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