Erstes Treffen aller Fachleute im Kreishaus

Recklinghausen/Dorsten (pd). Was macht die Kreisverwaltung Recklinghausen für Artenschutz und Biodiversität? Welche Maßnahmen unternehmen die Städte? Wo liegen Herausforderungen und Chancen, wo kann man voneinander lernen und welche Projekte zusammen angehen?

Um diese und weitere Fragen ging es beim ersten Treffen der Planungs- und Grünflächenämter im Kreishaus in Recklinghausen. Vertreter aller zehn Städte sind der Einladung des Fachdienstes Umwelt des Kreises Recklinghausen gefolgt – und waren sich am Ende einig, dass der Austausch regelmäßig stattfinden soll.

Kernthema: Grünpflege im öffentlichen Raum

Ein Kernthema des Treffens: die Grünpflege im öffentlichen Raum. Für die Biodiversität sei es von Vorteil, wenn zum Beispiel Grünstreifen an Straßen oder Grün auf kommunalen Flächen nicht immer kurz gemäht seien. Das führe aber oft zu Unverständnis, viele glaubten, dass wachsende Begrünung gleich einen Mangel an Pflege bedeute.

„Beruhigend war es für uns alle zu hören, dass wir mit den gleichen Herausforderungen konfrontiert sind. Wir können uns auch gut vorstellen, Themen wie dieses gemeinsam für die Öffentlichkeit aufzubereiten“, erklärt Caroline Homm, Biodiversitätsmanagerin beim Kreis Recklinghausen.  

Dorsten gibt Einblick in Projekte

Gezeigt wurde auch, was bereits in den verschiedenen Verwaltungen unternommen wird. So haben neben dem Kreis zum Beispiel die Städte Herten und Dorsten einen Einblick in ihre Projekte gegeben – vom Ruhrkulturgarten über Streuobstwiesen bis zu Vorgartenwettbewerben.

Eine erfolgreiche Aktion der Kreisverwaltung in 2019 war die regionale Saatgutmischung „Vestische Vielfalt“, die es auch in diesem Jahr wieder geben soll. Um den Bürgern den Weg zur Abholung zu verkürzen, werden nun auch die Städte beteiligt: Die Saatgutmischung wird es zukünftig auch in den Rathäusern geben. 

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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