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Neue Ampelanlage in Herten

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Recklinghausen. Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer Neue Ampelanlage „Über den Knöchel“ in Herten ist in Betrieb gegangen.

Mit einem Knopfdruck hat Landrat Bodo Klimpel am Montag, 19. Oktober, die neue Ampelanlage an der Kreuzung Über den Knöchel, Bachstraße, Fritz-Erler-Straße in Herten in Betrieb genommen. Durch den Einsatz von Fördergeldern konnte der Kreis neben der reinen Erneuerung der im Sommer 2020 durch einen Blitzschlag zerstörten Anlage zusätzliche Maßnahmen durchführen für einen besseren Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer.

„Eine hochmoderne, nachhaltige Ampelanlage mit LED-Technik, eine bessere Verkehrsführung für Radfahrer und taktile und akustische Elemente für Menschen mit Sehbehinderung –eine gelungene Maßnahme und eine deutliche Verbesserung für Fußgänger und Radfahrer“, sagt Bodo Klimpel. „Auch der Kostenrahmen und der Zeitplan sind eingehalten worden.“

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wichtige Verkehrsverbindungen

„Für die Stadt Herten hat die Kreuzung eine wichtige Bedeutung, weil sie sehr stark genutzt wird. Als wichtige Verkehrsverbindung zwischen dem Norden und dem Süden der Stadt, vor allem aber durch den Schulbetrieb und die gut genutzte Sportanlage. Darum bin ich sehr froh, dass der Kreis sich um Fördergelder bemüht hat, so dass die zusätzlichen Maßnahmen für die Sicherheit umgesetzt werden konnten“, ergänzt Hertens Bürgermeister Matthias Müller.

Die neue Ampelanlage

Die Ressortleiterin des Tiefbauamts des Kreises, der für diesen Kreuzungsbereich zuständig ist, hat noch einige Zahlen zur Maßnahme. „Insgesamt wurden 3.000 Quadratmeter Fahrbahn neu hergestellt, 1.600 Quadratmeter Geh- und Radwege erneuert und verändert. Die neue Ampelanlage ist mit LED-Technik und Fernüberwachung ausgestattet. Dadurch können die Verkehre an der Kreuzung genau erfasst werden und im Bedarfsfall durch eine gezielte Steuerung schneller abgeführt werden“, erklärt Regina Thümmler.

Sie zeigt sich zufrieden mit dem Resultat: „Wir haben während der ganzen Zeit sehr gute und enge Abstimmungen mit allen Beteiligten gehabt – mit den ausführenden Firmen, aber auch mit der Stadt Herten, Polizei, Feuerwehr und der Vestischen.“

Seit Montag kann der Verkehr nun wieder in alle Richtungen fließen. Die Kosten für die Maßnahme liegen bei 360.000 Euro für den Straßenbau und 145.000 Euro für die Lichtsignalanlage. 408.600 Euro davon werden aus Fördermitteln bezahlt.

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