Wenn in Dorsten der Strom länger ausfällt oder das Telefonnetz zusammenbricht, sind sie zentrale Anlaufstellen: die Notfall-Infopunkte, kurz NIP. Damit Bürger diese im Ernstfall schnell finden, setzt die Stadt auf eine gut sichtbare Kennzeichnung.
Im konkreten Ereignisfall werden an den 13 Standorten im Stadtgebiet zusätzliche Banner und Beachflags aufgestellt. Sie weisen deutlich auf die jeweiligen Anlaufstellen hin. Unabhängig davon sind die Notfall-Infopunkte dauerhaft an großen roten Schildern mit weißer Aufschrift „Notfall-Infopunkt“ zu erkennen.
Hilfe auch ohne funktionierenden Notruf
Die Notfall-Infopunkte spielen vor allem dann eine wichtige Rolle, wenn der Notruf 112 nicht erreichbar ist. An diesen Stellen nehmen Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei oder Technischem Hilfswerk Meldungen entgegen. Die Informationen werden per Funk an die Leitstelle weitergeleitet. So bleibt die Kommunikation auch in außergewöhnlichen Lagen gesichert und Hilfe kann organisiert werden.
„In einer Notsituation ist jeder von uns gefordert. Wenn Rettungskräfte nicht sofort überall sein können, ist es entscheidend, dass die Menschen wissen, wo sie Unterstützung finden und wie sie sich richtig verhalten“, betont Bürgermeister Tobias Stockhoff.
Informationen per Flyer und online
Um gut vorbereitet zu sein, hat die Stadt den Flyer „Stadt Dorsten – für den Notfall bereit“ an alle Haushalte verteilt. Darin finden sich nicht nur die Standorte der Notfall-Infopunkte, sondern auch Hinweise zu Warn- und Sirenensignalen sowie zur persönlichen Notfallvorsorge.
Alle Informationen stehen zudem online unter www.dorsten.de/notfallinfo zur Verfügung. Die Stadt empfiehlt, sich bereits im Vorfeld mit dem nächstgelegenen Notfall-Infopunkt vertraut zu machen und die Informationsmaterialien griffbereit aufzubewahren. Denn im Ernstfall zählt jede Minute – und gute Vorbereitung hilft, richtig zu handeln.
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