Der Rechtsanspruch auf den Offenen Ganztag (OGS) stellt die Grundschulen im Kreis Recklinghausen und im gesamten Bundesland vor erhebliche Herausforderungen. Besonders die zunehmende Raumnot bei steigenden Betreuungszahlen ist ein zentrales Problem. Am Mittwoch treffen sich Verantwortliche zu einer Konferenz im Gemeinschaftshaus Wulfen.
Um diesem Problem aktiv zu begegnen, hat der AWO Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen am Mittwoch, 19. Juni 2024, zur Veranstaltung „Räume neu denken und gestalten“ ins Gemeinschaftshaus nach Dorsten-Wulfen eingeladen.
Schulen suchen nach Lösungen
„Neben den wichtigen Neu- und Umbauten müssen auch neue Raumkonzepte her. Das geht nur, wenn alle schulischen Akteure einbezogen werden und gemeinsam an Lösungen arbeiten“, erklärt AWO-Pressesprecherin Sophia Schalthoff. Die Organisatoren erwarten über 80 Schulleitungen, OGS-Leitungen sowie kommunale Vertreter der Schulverwaltungen und des Gebäudemanagements bei dem Treffen.
Overbergschule stellt Konzept vor
Die Schulleitung der Overbergschule in Marl wird gemeinsam mit der OGS-Leitung ihr neues Raumkonzept als Praxisbeispiel für den offenen Ganztag vorstellen. Im Anschluss werden die Teilnehmer in einem Planspiel positive Lösungsansätze diskutieren. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse wird im Anschluss erwartet.
Der Offene Ganztag wird immer wichtiger
Der „Offene Ganztag“ (OGS) an Schulen bietet Betreuung und Förderung für Schüler auch nach dem Unterricht. Das Ziel ist es, die Schüler nicht nur im Lernen, sondern auch in ihrer Freizeit zu unterstützen. Nachmittags können die Kinder an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen, wie Hausaufgabenhilfe, Sport, Kunst oder Musik. So werden sie in vielen Bereichen gefördert und können ihre Interessen entdecken und entwickeln. Der Offene Ganztag hilft Eltern, Beruf und Familie besser zu vereinbaren, und sorgt für eine verlässliche Betreuung. Zudem lernen die Kinder, besser miteinander umzugehen und ihre sozialen Fähigkeiten zu stärken. Lehrkräfte und Betreuer arbeiten dabei eng zusammen, um den Schülern eine rundum gute Förderung zu bieten, die über das reine Lernen hinausgeht.




























