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Ordnungsdienst auf Hunde-Kot-Runde

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Der Ordnungsdienst der Stadt Dorsten geht wieder auf Hunde-Kot-Runde. Foto: Archiv

Streifengänge finden in der kommenden Woche in Hervest und in Holsterhausen statt

Um dem Dauerärgernis Hundekot zu begegnen, macht der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) an zwei Tagen in der Woche in jeweils zwei Stadtteilen Streifengänge speziell zu diesem Thema.

In der kommenden Woche (24.10. – 30.10.) werden die Ordnungshüter die Spazierwege in Hervest und in Holsterhausen in den Blick nehmen.

Kontrolliert werden

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· die Pflicht, einen Kotbeutel mitzuführen (25 Euro Bußgeld im Regelfall)

· das Verbot, Hunde auf Spielplätze mitzunehmen (40 bis 90 Euro)

· Liegenlassen von Hundekot (100 Euro Grünanlage, 125 Euro Gehweg, 300 Euro Spielplatz)

Die genannten Bußgelder sind Regelsätze und können bei Uneinsichtigkeit oder Wiederholung auch höher angesetzt werden.

Weitere Kontrollen sind natürlich jederzeit im gesamten Stadtgebiet möglich.

Der liegengelassene Kot und seine Bußgelder

  • Hundebesitzer in der Stadt Dorsten stehen in der Pflicht, einen Kotbeutel mitzuführen, wer dies nicht tut, muss im Regelfall, mit einem Bußgeld von mindestens 25 Euro rechnen.
  • Ebenso gehören Hunde nicht auf einen Spielplatz, wer seinen Hund trotzdem mit nimmt, muss mit einer Strafe von 40 bis 90 Euro rechnen.
  • Wer beim Gassigehen den Kot seines Hundes nicht entfernt, muss ebenfalls mit einem Bußgeld rechnen. Das Liegenlassen von Hundekot innerhalb einer Grünanlage wird mit 100 Euro bestraft. Sollte der Hundekot auf dem Gehweg platziert sein, ist eine Geldstrafe von 125 Euro vorgesehen. Ganze 300 Euro Strafe stehen für den Hundebesitzer an, der eigene Hund innerhalb eines Spielplatzes sein Geschäft erledigt.

Die genannten Bußgelder sind Regelsätze und können bei Uneinsichtigkeit oder Wiederholung auch höher angesetzt werden. Weitere Hunde-Kot-Runden sind natürlich jederzeit im gesamten Stadtgebiet möglich.

Weidetiere Hundekot
Hundekot auf Wiesen und Weiden sind für Weidetiere eine Gefahr.

Hintergrund: Hundekot gehört in die Tüte und nicht aufs Feld

Schon seit Jahren weisen Landwirte auf die Risiken durch die Verschmutzung mit Hundekot auf Felder und Weiden hin.

Der Grund: Parasiten im Hundekot belasten das Futter, unter anderem auch in der Mahd, für die Landwirtschaft. Deshalb ist eine Verschmutzung mit Hundekot unbedingt zu vermeiden, da der Kot von Fleischfressern ein hohes Infektionsrisiko birgt. Bereits ein Gramm Hundekot beinhaltet Millionen von Bakterien. Darüber hinaus ist der Hundekot von der Beschaffenheit anders als Mist und Gülle von Pflanzenfressen, mit denen die Felder gedüngt werden.

Folgen und Krankheiten durch Hundekot

Bei einer Infektion mit diesen Parasiten kann es beispielsweise bei Rindern zu Tot- und Fehlgeburten kommen. Einen wirksamen Schutz durch Impfung oder eine Behandlung dieser Infektionen durch Medikamente ist nicht möglich.

Und da diese Parasiten bis zu zwei Jahren auf Weiden überleben und infektiös bleiben können, ist das Risiko einer Belastung von Futter- und auch von unseren Nahrungsmitteln hoch. Verunreinigtes Heu und Grassilage stellen eine Gefährdung für Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde dar.

Unerwünschte Nährstoffe

Ein belgisches Wissenschaftsteam im Fachmagazin „Ecological Solutions and Evidence“ berichtet, dass der Hundekot auch in hohem Maße zur Eutrophierung beiträgt, da die Ausscheidungen der Hunde reich an Stickstoff und Phosphaten sind. Diese unerwünschten Nährstoffe gelangen durch Hundekot somit auf diese Weise in Gegenden, wo sie eigentlich nichts zu suchen haben. Sie sorgen dabei als unerwünschte Zunahme an Nährstoffen und damit für ein verbundenes nutzloses und schädliches Pflanzenwachstum.

Zusätzliche Belastung auch für Naturschutzgebiete

Laut dem Magazin Forschung- und Wissen.de ist die zusätzliche Überdüngung durch Hunde auch in Naturschutzgebieten ein Problem, da in vielen Naturschutzgebieten die Bewirtschaftung speziell auf die Senkung des Nährstoffgehalts im Boden ausgerichtet ist. Um die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren zu fördern. Dies kann durch Methoden wie Mähen und Heuabfuhr erreicht werden.

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