Herbert Rentmeister zur vorübergehenden Schließung der Dorstener Tafel

„Die Coronakrise hat dazu geführt, dass wir vorübergehend die Einrichtungen der Tafel Dorsten schließen mussten. Hintergrund war die räumliche Enge im Laden, die den notwendigen Abstand nicht zulässt, und die Zugehörigkeit der meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Risikogruppe.

Notwendiger Abstand kann nicht eingehalten werden

Diese Schließung trifft vor allem die Benachteiligten dieser Gesellschaft. Ausweichmöglichkeiten wurden geschaffen durch den Hinweis, den Raum der Foodsaver zu nutzen. Mit dieser Organisation arbeitet die Tafel seit Bestehen der Foodsavergruppe in Dorsten ursächlich zusammen.

Durch Unterstützung einiger Sponsoren ist es uns möglich, vor Ostern eine Ostertütenaktion durchzuführen. Diese Aktion schließt sich an unsere langjährige Erfahrung mit der Weihnachtspäckchenaktion und der Erfahrung Ende 2015 an, als viele Flüchtlinge zusätzlich die Dienste der Dorstener Tafel in Anspruch nahmen.

Osteraktion mit 200 Lebensmitteltüten

Wir bereiten gerade 200 Lebensmitteltüten vor, die wir in der Woche vor Ostern an unsere Kundinnen und Kunden weitergeben möchten.

Diese Ostertüten möchten wir unter Rücksprache mit dem Ordnungsamt in folgendem Ablauf an unsere Kundinnen und Kunden weitergeben:

Tag / Uhrzeit / Nummer des Tafelausweises

  • Dienstag, 07.04.2020 10 – 11 Uhr 1 – 25
  • Dienstag, 07.04.2020 11 – 12 Uhr 26 – 50
  • Dienstag, 07.04.2020 15 – 16 Uhr 51 – 75
  • Dienstag, 07.04.2020 16 – 17 Uhr 76 – 100
  • Mittwoch, 08.04.2020 10 – 11 Uhr 101 – 125
  • Mittwoch, 08.04.2020 11 – 12 Uhr 126 – 150
  • Mittwoch, 08.04.2020 15 – 16 Uhr 151 – 175
  • Mittwoch, 08.04.2020 16 – 17 Uhr 176 – 200

Die Ausgabe wird im Hof vor der Tafel; Handwerkshof, Dimker Allee 20; 46286 Dorsten (Wulfen-Barkenberg) stattfinden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafel Dorsten übernehmen die Vorbereitung der Tüten und die Organisation. Freiwillige Helferinnen und Helfer, die sich in der letzten Zeit an uns mit dem Angebot zur Unterstützung gewandt haben, werden die Verteilung der Tüten und den Ordnungsdienst leisten. Dabei werden wir unterstützt durch die Vereinte Volksbank.

Die Abstandsregel muss unbedingt eingehalten werden!

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Kundinnen und Kunden müssen gesund sein!

Der Einkaufsausweis der Tafel Dorsten muss vorgelegt werden. Die Anzahl der Tüten richtet sich nach der Anzahl der Haushaltsmitglieder (Faustregel: Eine Tüte für zwei Haushaltsmitglieder).

Wichtig ist:

  • Jede Tüte ist gleich gepackt!
  • Es gibt genügend Tüten!
  • Auch der letzte Kunde am Mittwoch um 17 Uhr erhält das Gleiche wie der erste Kunde am Dienstag um 10 Uhr!
  • Es darf immer nur eine Person pro Haushalt zur Ausgabe kommen.

Man darf sich auch mit mehreren Kunden zusammentun und einem Kunden mehrere Ausweise mitgeben. Für Kunden aus der Risikogruppe dürfen auch Nachbarn bei Vorlage des Einkaufsausweises Tüten mitnehmen.

Nun eine große Bitte: Wir können unsere Helferinnen und Helfer mit Einweghandschuhen ausstatten. Es fehlt uns jedoch der Mundschutz. Wir würden uns über 50 Exemplare sehr freuen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Ausgabe gut zu schützen.

Mundschutz für die Kunden

Besonders gut wäre es, wenn wir auch jedem unserer Kunden einen Mundschutz geben könnten. Wir rechnen mit 100 bis 150 Menschen, die uns an den beiden Tagen besuchen werden.

Jede Mundschutzspende hilft uns! Wir möchten allerdings keine Schutzkleidung den medizinischen Einrichtungen vorenthalten, daher reichen uns vorerst auch selbstgenähte Stoff-Mund-Nase-Masken.

Diese Osterpäckchenaktion ist eine einmalige Aktion zur Unterstützung unserer Kunden für die Feiertage.

Öffnen können wir erst wieder nach Aufhebung der Kontaktsperre.“

Herbert Rentmeister, Vorsitzender der Dorstener Tafel

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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