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Osterfeuer mit Stockbrot und gemütlichem Beisammensein


Grün-Weiß Barkenberg veranstaltet großes Familien-Osterfeuer.

Feuer, Stockbrot und Beisammensein in freundlicher Atmosphäre.

(pd). Glückliche Kindergesichter, zufriedene Eltern und großer Andrang aus der Bevölkerung kennzeichneten das letztjährige Familien-Osterfeuer in Wulfen-Barkenberg.

Erneut veranstaltet der Breitensportverein Grün-Weiß Barkenberg ein Osterfeuer auf seiner Sportanlage am Midlicher Kamp (Midlicher Kamp 12, 46286 Dorsten – Parkplatz Sporthalle der Gesamtschule Wulfen). Es findet statt am Ostersamstag, 20. April 2019, ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Osterfeuer Grün weiß Barkenberg

Neben dem großen Feuer – Brauchtumspflege – können sich Kinder kostenlos Stockbrot machen. Zudem werden Getränke und Würstchen angeboten.

Ein Spielplatz sowie ausreichend große Spielflächen für Kinder sind vorhanden. Ebenso stehen Toiletten zur Verfügung. Die gesamte Fläche ist umzäunt. Auch angeleinte Hunde sind herzlich willkommen.

Wer möchte, kann ab sofort jeden Dienstag, Donnerstag und Freitag ab 16.00 Uhr Äste und Sträucher für das Osterfeuer anliefern. Zugelassen für das Feuer sind nur Strauchabschnitte – keine großen Gehölze, Grünabfälle oder sonstiger Müll.

Gelungener Tag im Tierheim Dorsten beim Frühlingsfest

Zu einem Frühlingsfest lud das Tierheim Dorsten am Sonntag ein. Die Besucher konnten hautnah die Arbeit der Mitarbeiter des Tierschutzvereins erleben.

Tag der offenen Tür Tierheim Dorsten

Zahlreiche Besucher zog es am Sonntag zum Frühlingsfest ins Tierheim an der Ellerbruchstraße. Soviele Menschen in der sonst doch eher ruhigen Einrichtung, sorgte auch für neugierige und hochinteressierte Blicke in den Reihen der Heimwohner.

Tag der offenen Tür Tierheim Dorsten

Wie gewohnt gab es ein buntes Programm-Potpourri mit Trödel, Tiertrödel- und Bücherstände sowie weitere Info- und Verkaufsstände rund ums Tier.

Ebenfalls war für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, selbstgemachten Kuchen und Waffeln sowie herzhaften Speisen bestens gesorgt.

Tag der offenen Tür Tierheim Dorsten

Rund 120 Tiere beherbergt das Tierheim. Diese sogenannten „Heimkinder“ werden hier tierschutzgerecht versorgt und weiter vermittelt. Viele der Aufgaben wären aber ohne die Hilfe und Unterstützung von Seiten der Bevölkerung nicht möglich.

Tag der offenen Tür Tierheim Dorsten

Betreut werden hier neben Hunde und Katzen, auch diverse Kleintiere sowie Großtiere wie Ziegen, Pferde und Schweine. Auf dem „Bauernhof“ der besonderen Art erhalten die Tiere nicht nur Zuwendungen von dem engagierten Team, sondern auch ihr Gnadenbrot.

Tag der offenen Tür Tierheim Dorsten

Im Sommer 2015 konnte der dringend benötigte Neubau des Katzenhauses fertiggestellt werden. Im Dezember 2016 folgte der Neubau des Hundehauses. Ebenfalls wurden in diesem Zuge die Stallungen der Großtiere renoviert.

Tag der offenen Tür Tierheim Dorsten

Das alles kostet Geld, deshalb brauche das Tierheim die Hilfe der Menschen. Sei es durch eine Mitgliedschaft oder die Übernahme einer Patenschaften oder Geldspenden.  

Weitere Infos gibt es auf der Interseite www.tierheim-dorsten.com

Kindertheater mobil für Kinder in Dorsten

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innogy und Ruhrfestspiele Recklinghausen laden ins Stück „Der kleine Wassermann“ein
Anmeldungen von Kindergarten- und Grundschulgruppen ab sofort möglich

(pd). Unter dem Motto « Kultur macht Spaß! In jedem Alter. » lädt innogy gemeinsam mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen Kindergarten- und Grundschulkinder aus Dorsten ins Kindertheater ein.  In diesem Jahr führt die Theatergruppe DOBOSO aus Essen das Stück « Der kleine Wassermann » auf.

Die Theatergruppe DOBOSO kommt mit dem Theaterstück „Der kleine Wassermann“ am 9. Mai nach Dorsten. Foto: Jürgen Weller
Die Theatergruppe DOBOSO kommt mit dem Theaterstück „Der kleine Wassermann“ am 9. Mai nach Dorsten. Foto: Jürgen Weller

Auf dem Grunde des Mühlenweihers wird eines Tages ein kleiner Wassermann-Junge geboren – mit grünen Haaren und Schwimmhäuten zwischen den Fingern. Neugierig und voller Abenteuerlust lernt er die Welt, die ihn umgibt, kennen. Er treibt allerhand Schabernack, schließt Freundschaften, begegnet dem furchteinflößenden Neunauge und macht zuletzt sogar Bekanntschaft mit den Menschen.

Die kostenlose Vorstellung dauert zirka 60 Minuten und ist für Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren geeignet. Es werden zwei Vorstellungen am 9. Mai 2019 in der Aula der St. Ursula Realschule angeboten. Die erste Vorstellung beginnt um 10 Uhr, die zweite um 12 Uhr.

Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, werden die Karten bei großer Nachfrage verlost. Ab sofort bis einschließlich 10. April können Kindertagesstätten und Grundschulen aus Dorsten ihren Kartenwunsch unter Angabe des Einrichtungsnamens sowie eines Ansprechpartners per E-Mail unter [email protected] mitteilen.

innogy fördert mittlerweile seit 15 Jahren die Ruhrfestspiele Recklinghausen. « Mit der kostenlosen Sondervorstellung « Der kleine Wassermann » reisen wir in zehn Kommunen und möchten das ganz junge Publikum für Theater begeistern. Denn sie sind die Festspielbesucher von morgen », sagt Maria Allnoch, Regionalleiterin bei innogy.

PROMEDICA PLUS in Dorsten: Claudia Höhn ist ein bärenstarker Partner

Betreuung für den Alltag liebevoll gestalten

Was tun, wenn ein Mensch in seinem Alltagsleben beeinträchtigt ist und alleine lebt? Kompetente Hilfe bietet PROMEDICA PLUS – Claudia Höhn aus Holsterhausen vermittelt Betreuungskräfte für den Alltag aus Polen nach Dorsten, Haltern, Schermbeck, Raesfeld, Heiden und Umgebung.

Die Betreuer bieten fürsorgliche Unterstützung im Alltag vom Wäschewaschen über Einkäufe bis hin zum Kochen. Auch erinnern sie an Medikamente, helfen bei der Körperpflege oder begleiten Sie zu Freizeitaktivitäten oder zum Arzt.

Das Konzept baut darauf auf, dass Betreuungskräfte aus Polen in die Haushalte mit hineingehen und den Alltag mitleben. 24 Stunden sind sie vor Ort. In der Wohnung der zu betreuenden Person sind sie für alle alltäglichen Belange im Einsatz, die das Leben vereinfachen. Rund um die Uhr bieten sie dem Menschen Sicherheit und Hilfe an.

PROMEDICA PLUS verfügt über einen Pool von 8000 Betreuungsfachkräften

PROMEDICA PLUS ist seit 15 Jahren mit dem Rundum-Paket für den Alltag als Komplettanbieter im Geschäft und Marktführer in Europa. Durch die langjährige Erfahrung kann PROMEDICA PLUS auf einen Pool von über 8000 Betreuungskräften hauptsächlich aus Polen, aber auch aus Bulgarien und Rumänien zurückgreifen. Allein in Deutschland hat die Firma mehr als 4000 Kunden.

Zur aktuellen Krise wurde bereits am 16.03.2020 von der Europäischen Kommission eine Richtlinie erlassen, die es Pflege- und Betreuungskräften auch weiterhin ermöglicht, innerhalb Europas zu reisen und die Grenzen zu überqueren. Durch die firmeneigene Busflotte der PROMEDICA PLUS ist ein gesicherter Transport von Haustür zu Haustür und eine lückenlose Dokumentation, welche es für die Einreise braucht, stets gewährleistet.

„Einen Menschen in Pflege zu geben, ist für mich vor allem eine Vertrauensfrage“

Claudia Höhn

„Oft können die Menschen nicht mehr allein leben, sind auf einen Rollstuhl angewiesen oder haben Demenz. Ich weiß, wie schwierig das Thema Pflege sein kann. Ich selbst habe meine Mutter lange gepflegt und kam mit dem Thema erstmals im Alter von 15 Jahren in Berührung“, erklärt sie.

So weiß Claudia Höhn aus persönlicher Erfahrung um die Sorgen und Ängste der Angehörigen und Betroffenen. „Einen Menschen in Pflege zu geben ist für mich vor allem eine Vertrauensfrage.“, betont sie weiter.

Die Gesellschaft eines Menschen genießen…
Foto: PROMEDICA PLUS

Die gelernte Betriebswirtin hatte nach einer Aufgabe gesucht, die ihr mehr Sinn gibt. So wurde sie nach langer Suche auf PROMEDICA PLUS aufmerksam – und ist seither die Ansprechpartnerin für alle Kunden aus der Umgebung. Mit gutem Gewissen kann sie sagen, dass sie das Unternehmen PROMEDICA PLUS in Dorsten aus voller Überzeugung mit ihrem Namen vertreten kann.

Betreuungskräfte sind fest angestellt und somit sozialversichert.

Bei ihrer neuen Aufgabe koordiniert sie den Austausch zwischen Polen und Deutschland. Wenn es Fragen zum Betreuungspersonal gibt, hilft sie weiter und ist in allen Belangen während der gesamten Vertragslaufzeit der erste Ansprechpartner vor Ort. Hinzu kommt, dass die Alltagsbetreuer in Polen von PROMEDICA PLUS nach vom TÜV zertifizierten Qualitätsrichtlinien rekrutiert, geschult und ausgebildet werden, sie sind sozialversichert und fest angestellt.

„Ich wollte etwas machen, wo es ein bisschen menschelt“, meint Claudia Höhn und hält Teddybär Pummel, ihr selbsternanntes Maskottchen, in die Kamera. Die 44-jährige Dorstenerin ist seit Anfang Januar 2020 für die PROMEDICA PLUS Franchise GmbH im Einsatz.

Den Menschen selbst kennen lernen

Bevor die Alltagsbetreuer den Weg nach Deutschland antreten, verschafft sich Claudia Höhn selbst ein Bild vor Ort. Das heißt: Sie fährt zu den Kunden hinaus, möchte die zu betreuende Person kennen lernen und nach Möglichkeit eine passende Betreuungskraft finden, die persönlich am besten geeignet ist.

Hilfe bei der Essenszubereitung ist nur ein Aufgabenbereich im Haushalt.
Foto: PROMEDICA PLUS

Da es manchmal nicht möglich ist, den Menschen kennen zu lernen, wie gerade jetzt in der Corona-Krise, telefoniert und skypt sie viel und bekommt mal durch Angehörige, mal durch die Betroffenen selbst alle nötigen Auskünfte.

Ein Gästezimmer muss vorhanden sein

Sie informiert sich auch stets über die Gegebenheiten vor Ort, schaut sich unter anderem das „Gästezimmer“ an. Einzige Bedingung ist, dass die Betreuungskraft ein eigenes Zimmer haben muss. Einen kleinen Rückzugsort für sich selber. Und eine Internetverbindung ist immer wünschenswert – für den Austausch mit den Liebsten daheim. „Trotz Corona ist es dem Betreuungspersonal auch nach den noch einmal verschärften Grenzregelungen weiterhin erlaubt, nach Deutschland einzureisen“, erklärt Claudia Höhn.

Claudia Höhn macht sich vor Ort ein persönliches Bild über den Menschen und sein Umfeld.
Foto: Privat

Zur Person: Claudia Höhn ist 44 Jahre alt, wurde in Dortmund geboren und lebt seit sechs Jahren in Dorsten. Sie ist verheiratet und stellt sich gerne herausfordernden Situationen. Als Mental Coach berät sie auch Führungskräfte und Menschen in schwierigen Situationen. Ihre Hobbys: Kochen, reisen, lesen und gesellige Abende mit Freunden. In Zukunft wünscht sie sich irgendwann einen Hund, mit dem sie lange Spaziergänge unternehmen kann.

Kontakt:
Telefon: 02362 – 969 00 93
E-Mail: [email protected]
www.promedicaplus.de/dorsten

Viele Aktionen rund ums Fahrrad – Dorsten in Bewegung

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„Dorsten in Bewegung“ am 5. April, 13 bis 18 Uhr

Viele Aktionen rund ums Fahrrad, Fundsachenversteigerung und ein origineller Wettbewerb

Der kommende Freitagnachmittag (5. April) in der Dorstener Altstadt steht im Zeichen eines kurzweiligen und informativen Starts in das Wochenende.

Mit dem Aktionstag „Dorsten in Bewegung“ geht es dabei am Recklinghäuser Tor und auf dem Platz der Deutschen Einheit als Teil des Festes „Dorsten is(s)t mobil“ um alternative Formen der Mobilität und ganz besonders ums Fahrradfahren.

Dorsten isst mobil
Autohaus Lembrock aus Lembeck informierte rund um Bewegung auf 2-Räder

Sie möchten zum Saisonstart ein neues Fahrrad kaufen? Kein Problem, Fahrradhändler „Zweirad Schmitz“ stellt die aktuellsten Modelle vor. Bei Radrevier.Ruhr können Sie ein Pedelec zur Probe fahren. Vielleicht darf es auch eine Fahrt mit einer Rikscha der Dorstener Arbeit sein?

Sie möchten wissen, wohin Sie fahren können? Die Touristiker von Dorsten, Schermbeck und Reken zeigen Ihnen die schönen Radstrecken in der Umgebung, die BahnLandLust-Route bis Coesfeld, das neue Knotenpunktsystem im Ruhrgebiet, die Thementouren durch die elf Dorstener Stadtteile.

Dorsten in Bewegung 2018

Weitere Aktivitäten rund um Tourismus und Gesundheit an diesem Nachmittag: Stadtrundfahrten mit dem Acht-Sitzer-Spaßrad, Stadtrundfahrten mit dem Oldtimerbus „Eddi“, Gruppenkurzausflüge mit Pedelecs, Kanadier-Kajak zum Probesitzen und ausführlichen Informationen zu Ausflügen auf der Lippe, Stadtrundfahren mit Rikschas, Mini-Check für Fahrräder und Rollatoren durch die Rebeq. Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes informiert über Erste Hilfe-Maßnahmen und anderes.

Sportvereine und Fitness-Studios aus Dorsten sind ebenfalls dabei und bringen Besucher in Bewegung! Die Physiopraxis Sabrina Moche zeigt einen Einblick in Ihre Arbeit und berät. Dr. Schlotmann-Kids präsentiert „Tommys Welt“ mit Hüpfburg, Zahngesundheitseis und vielen anderen Angeboten.

Einen besonderen Schwerpunkt gibt es für Senioren: „Wie steige ich mit dem Rollator in einen Bus ein und wieder aus?“ Dazu sind Übungen an einem Fahrzeug der Vestischen möglich.

Schwerpunkt Menschen mit Beeinträchtigungen: Die Lebenshilfe Dorsten und der Benediktus-Hof Reken informieren über Roll-Fietsen und barrierefreie Sportaktivitäten

Ein besonderer Fokus liegt auf Spiel und Spaß für die ganze Familie: Angeboten werden lustige Rundfahrten durch die Altstadt mit der „Rasenden Berta“, dem bunten „Bummelzug“ auf Rädern der Mr. Trucker Kinderhilfe. Für Kinder zwischen drei und sechs gibt es Geschicklichkeits-und Bewegungsspiele mit dem rollenden Kibaz, einem kindgerechten Parcours für Zweiräder.

Zwei besondere Höhepunkte an diesem Tag:

Um 14 Uhr steigt die beliebte Fundsachenversteigerung.Schnäppchenjäger aufgepasst! Im Angebot auch diverse Fahrräder.

Direkt im Anschluss gegen 15 Uhr auf der Bühne: Wettbewerb mit interessanten Preisen! Wer das älteste, rostigste, urigste oder originellste Fahrrad in Dorsten hat, dazu eine Geschichte erzählen kann, vielleicht noch im Kostüm erscheint, erhält einen Preis. Das Publikum entscheidet über die Gewinner.

Weitere Infos zum Aktionstag „Dorsten in Bewegung“ in der Stadtinfo Dorsten, Recklinghäuser Straße 20, 46282 Dorsten, Telefon 02362 / 30 80 80.

Schülergruppe aus Japan zu Besuch im Rathaus

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Internationaler Austausch

Bürgermeister Tobias Stockhoff empfängt Schülergruppe aus Japan im Rathaus

Bürgermeister Tobias Stockhoff empfing am Donnerstag im großen Sitzungssaal des Rathauses 26 Schülerinnen und Schüler der Fudooka High School aus Saitama in der Nähe der japanischen Hauptstadt Tokyo.

Besuch Schülergruppe Japan
Foto: Stadt Dorsten

Zum mittlerweile vierten Mal ist eine Schülergruppe aus Saitama in Dorsten zu Gast. Die Freundschaft wurde zur Erich-Klausener-Realschule geknüpft und wird nun auch auf die neue Sekundarschule ausgeweitet.

Die 15 bis 17 Jahre alten Jugendlichen sind in Gastfamilien in Dorsten untergebracht und verbringen hier einige Tage mit buntem Programm. Die Fudooka High School bietet jungen Leuten ganz bewusst die Möglichkeit, Deutschland und das hiesige Schulsystem anschaulich kennenzulernen.

Ein besonderes Augenmerk bei diesem Besuch liegt auch auf den Themen „Abfallwirtschaft“ und „Regenerative Energien“. Seit der nuklearen Katastrophe in Fukushima erfahren Klima- und Umweltschutz in Japan einen immer größeren Stellenwert. Im Entsorgungsbetrieb der Stadt Dorsten erfuhren die Jugendlichen darum etwas über moderne Kreislaufwirtschaft und regenerative Energien.

Beim Empfang im Ratssaal berichtete Bürgermeister Tobias Stockhoff den Jugendlichen, wie wichtig der Stadt Dorsten internationale Freundschaften sind und erläuterte insbesondere die acht Städtepartnerschaften, die mit Hod Hasharon (Israel) und Waslala (Nicaragua) auch über Europas Grenzen hinausreichen. Als Gastgeschenk überreichte die Schülergruppe ein eindrucksvolles Wandbild des Fujijama, des heiligen Berges in Japan.

Kanuten-Regelung auf der Lippe tritt am 1. April in Kraft

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Wer auf der Lippe Kanu fährt, bewegt sich in einem europaweit bedeutenden Naturschutzgebiet.

Kanuten-Regelung auf der Lippe tritt am 1. April in Kraft

Um die seltene Flora und Fauna in ihren Lebensräumen nicht zu stören, gelten dort besondere Vorschriften für alle Besucher und Nutzer des Gebiets.

Flusslandschaft Dorsten
Die Lippe in Dorsten

Mit der Auszeichnung des Naturschutzgebiets „Lippeaue“ im Landschaftsplan Lippe gehen ab Montag, 1. April, auch für die Kanuten auf der Lippe Änderungen einher.

So ist das Kanufahren in zwei Teilabschnitten von insgesamt neun Kilometern auf der Lippe nur noch für eine begrenzte Zahl von 30 Booten pro Tag gestattet und pro Kanu muss ein Insasse im Besitz eines Nachweises über die Teilnahme an einer DKV-Ökoschulung oder einer anderen, gleichwertigen Schulung sein. Um die Zahl der Kanuten zu überprüfen, ist eine Online-Anmeldung unter www.kreis-re.de/kanu erforderlich.

„Für alle Tiere, aber insbesondere die Vögel, gibt es besondere Zeiten, in denen zu viele Störungen den Bestand der Art langfristig gefährden können. In der Winterruhe, während der Brut oder Laichzeiten können solche Störungen fatal sein“, erläutert Karl Malden, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Recklinghausen.

Zum Beispiel könne Fluchtverhalten im Winter zu nachhaltigen Schwächungen und Erschöpfung der Tiere und am Ende zum Tod  führen. Nester können verlassen werden, der Bruterfolg  ausbleiben und damit  langfristig dazu führen, dass ganze Populationen von Tieren verschwinden. „Dabei ist es leider egal, wer mit welcher Absicht stört, ob der Fuchs einem Vogel nachstellt oder ein Jäger, Naturschützer oder Kanute unbeabsichtigt einem Nest zu nahe kommt.“

Um die Störungen möglichst klein zu halten und trotzdem die Nutzung der Lippe durch den Menschen zu ermöglichen, hat der Kreis Recklinghausen in enger Abstimmung mit Nutzern und Schützern sowie dem Deutschen Kanuverband (DKV)  für dieses Schutzgebiet im Landschaftsplan Lippe besondere Maßgaben abgestimmt und formuliert.

Die Regelungen ab dem 1. April im Überblick Für die beiden Teilabschnitte von der Lippramsdorferstraße in Marl bis zur A43 und im Bereich um Haus Vogelsang in Datteln gilt auf der Lippe eine Begrenzung von maximal 30 Booten pro Tag. Eine Karte der Abschnitte und die Anmeldung gibt es unter www.kreis-re.de/kanu. Ein Insasse pro Boot muss im Besitz eines Nachweises über die Teilnahme an einer DKV-Ökoschulung oder einer anderen, gleichwertigen Schulung sein.

Flusslandschaft Dorsten mit Lippe und Kanal

Wie schon in der Vergangenheit dürfen im Naturschutzgebiet „Lippeaue“ nur die gekennzeichnete Ein- und Auslassstelle  zum Besteigen und Entladen sowie Rasten während der Kanufahrt genutzt werden. Ein Betreten der Ufer außerhalb dieser Bereiche ist verboten. Zudem ist die Lippe nur stromabwärts und möglichst mittig zu befahren. Beim Kanufahren sollte sich ruhig verhalten werden. „Mit etwas Glück ist dann auch einer der zahlreichen Wasservögel oder andere Lippe-Bewohner zu erleben“, weiß Malden.

Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Sperrung der Lippebrücke Datteln-Ahsen ist eine Durchfahrt im entsprechenden Abschnitt derzeit nicht möglich.

Weitere Informationen gibt es im Landschaftsplan Lippe und auf der Internetseite des Kreises Recklinghausen. Für Fragen steht Andreas Kückmann vom Kreis Recklinghausen zur Verfügung, telefonisch unter 02361 / 53-6414 oder per E-Mail an [email protected].

Gesamtschüler aus Wulfen spenden Blut

Wulfen (pd). „Mit einem ‚Pieks‘ Leben zu retten, das ist mit einer Blutspende möglich“, sagt der Leiter der Gesamtschule Wulfen, Hermann Twittenhoff. Daher hatten seine Schule, das Deutsche Rote Kreuz und die DKMS gemeinnützige GmbH (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) zu einer großen Blutspende­aktion und einer Stammzellen-Bestimmung eingeladen.

„43 Blutkonserven konnten entnommen werden, 33 der Spender waren Erstspender. Die Typisierung der Stammzellen war mit 87 Personen auch super besucht“, freuten sich die Initiatorinnen Rahel Steinbeck und Kathlen Schwane. Das Deutsche Rote Kreuz und die DKMS waren mehr als zufrieden und möchten ihren Einsatz gerne wiederholen.

Es gebe immer wieder Situationen, in denen Menschen zum Überleben das Blut eines anderen Menschen bräuchten, so Hermann Twittenhoff weiter: „Jeder von uns. Sei es durch einen Unfall, eine Krankheit oder eine Operation. Dann zählt jede freiwillige Blutspende.“

Die Typisierung der Stammzellen wurde vom Biologie-Leistungskurs durchgeführt. Die Schüler hatten gerade das Thema DNA und auch Knochenmarkspende im Unterricht besprochen. Unterstützt wurden sie von den Schulsanitätern, die Rahel Steinbeck ausbildet. Die Schulsanitäter waren auch als Helfer bei der Blutspende eingeteilt.

Neben dem klassischen Erste-Hilfe-Wissen wurden im Schulsanitätsunterricht auch Themen wie Blutspende, Knochenmarkspende und Organspende behandelt.

Genügend Blutspender zu finden, sei besonders schwer, meinte Gesamtschullehrer Olaf Herzfeld, der selbst bislang 35 Mal gespendet hatte und diese Maßnahme bereitwillig unterstützte. Der langfristige Trend mache ihm größere Sorgen: Jahr für Jahr gebe es weniger Spenden. Daher begrüße er die Aktion in der Gesamtschule Wulfen sehr.

GSW-Schüler nutzen außerschulische Lernorte

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Red Dot –Museumsbesuch – GSW-Schüler nutzen außerschulische Lernorte

Wulfen (pd). Der Kurs der Gesamtschule Wulfen „Bildende Kunst“ des Jahrgangs 10 hat die Erarbeitung eines Stuhls zum Thema und besuchte daher das Red Dot Design-Museum.

Geleitet und begleitet wurde er von Tanja van der Schors und Martin Reuer. „Dieser Stuhl soll den gängigen Designaspekten gerecht werden.

Gerade das tägliche Sitzen ist ein wichtiges Thema. Wir essen, arbeiten, schlafen, schauen TV, spielen, reisen im Sitzen. Als außerschulischer Lernort entfacht dieses Museum den Funken der Begeisterung für unsere künstlerischen Unterrichts-Themen“, sagte Schulleiter Hermann Twittenhoff. Die Schüler sollten sich vor Ort in Essen von aktuellen Designobjekten inspirieren lassen.

Gesamtschule Wulfen Kunst
Foto:GSW

„Das Red Dot Museum bietet seinen Besuchern 2.000 begeisternde Exponate zum Anfassen. Als Abwechslung zum Drücken der Schulbank macht es Spaß, den Tag einmal anders zu verbringen“, so Kunstlehrerin Tanja van der Schors.

Das beste Produktdesign, vom einfallsreichen USB-Stick über den multifunktionalen Herd bis hin zum frei schwebenden Helikopter, ausgezeichnet von einer internationalen Fachjury: Auf fünf Etagen zeigt das Haus die weltweit größte Ausstellung zeitgenössischen Designs. „Wir sind gezielt hierher gefahren. Für unsere Schüler war das ein bereichernder und anregender Tag, der eine intensivere Auseinandersetzung mit ausgewählten Ausstellungsstücken ermöglichte“, freut sich Martin Reuer auch auf die kommenden Exponate seiner Schüler.

Straßenbaubeiträge -Viele Fragen, viele Antworten

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Die Informationsveranstaltung zu den Straßenbaubeiträgen war ein emotionales Thema

Stadtverwaltung kann viele Detailfragen von Bürgern beantworten

Das Thema Straßenbaubeiträge wird gegenwärtig auch in Dorsten durchaus emotional diskutiert:

(pd). Aufgrund der aktuellen landespolitischen Debatte über eine mögliche Abschaffung dieser Beiträge zur Erneuerung von Straßen und auch aufgrund geplanter Maßnahmen im Stadtgebiet.

Rund 200 Bürgerinnen und Bürger folgten am Mittwoch der Einladung der Stadt zu einer Informationsveranstaltung zu diesem Thema.

Um intensiv zu informieren und auch mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, wurde nach einer kurzen Einführung die Diskussion an „Thementischen“ angeboten.

Rund 70 Gäste verließen daraufhin die Veranstaltung, weil sie mit diesem Format offenbar nicht einverstanden waren bzw. eher erwartet hatten, vor einer größeren Öffentlichkeit Positionen darstellen zu können.

Am Ende erfolgreich

Mit der verbleibenden Mehrheit der Besucher wurde danach rege, intensiv und auch kontrovers diskutiert. Am Ende erfolgreich: Es konnten viele Fragen beantwortet werden und die Bürger konnten Ihre Positionen und Sorgen bei diesem Thema deutlich machen.

Dies wäre sicherlich bei einer emotional aufgeladenen Podiumsdiskussion so nicht möglich gewesen.

Trotz der großen Bedeutung für den einzelnen und der hohen Konfliktträchtigkeit dieses Themas gab es am Ende Applaus für die tiefgehende, inhaltliche Aufarbeitung des Themas. Der Stadt war es dabei wichtig, dass auch diejenigen Bürger ihre Fragen stellen können und sachliche Antworten erhalten, die sich in einer Podiumsdiskussion nicht alle hätten melden können.

Stärkungspakt Stadtfinanzen

Da die Erhebung von Straßenbaubeiträgen derzeit im Wesentlichen der Landesgesetzgebung und in Teilen auch den finanziellen Restriktionen durch das Landesgesetz „Stärkungspakt Stadtfinanzen“ folgt, sind die Möglichkeiten der Stadt zwar gering, an diesem System etwas zu ändern.

Der Rat hatte im Februar dennoch mehrheitlich beschlossen, dass die Verwaltung mögliche Erleichterungen prüfen und zudem zu einem Workshop von Politik und Verwaltung einladen soll. In diesem Workshop soll u.a. untersucht werden, ob die Straßenbaubeiträge für unmittelbare Anlieger auch als jährliche Zahlung auf alle Bürger umgelegt werden können.

In der folgenden Liste hat die Stadt Dorsten die wichtigsten Fragen des Abends und die Antworten darauf zusammengestellt. Wer eine Frage vermisst, sende diese bitte an [email protected]

Diese Liste wird in der kommenden Woche auf www.dorsten.de eingestellt und bei ergänzenden Fragen kontinuierlich ergänzt.

Muss die Stadt Dorsten für die Erneuerung von Straßen Beiträge von Anwohnern erheben?

Ja. Straßenbaubeiträge werden erhoben, wenn eine bereits endausgebaute Straße oder eine Teilanlage (z.B. die Fahrbahn) erneuert werden muss. Rechtsgrundlage ist das KAG, das Kommunalabgabengesetz NRW. Nach § 8 des KAG sind Städte verpflichtet, diese Beiträge zu erheben. Beitragspflichtig sind die im Grundbuch eingetragenen Eigentümer oder Erbbauberechtigten zu dem Zeitpunkt, an dem der Beitragsbescheid ergeht.

Wie werden die Beiträge berechnet?

Wichtig ist zunächst die Unterscheidung in Hauptverkehrsstraße (Durchgangsverkehr), Haupterschließungsstraße (wichtige Sammelstraßen innerhalb einer Siedlung), Anliegerstraße (Wohnstraße), Hauptgeschäftsstraße und Wirtschaftsweg. Je stärker eine Straße von der Allgemeinheit beansprucht wird, umso höher wird bei einer Erneuerung auch der Anteil angesetzt, der vom Straßenbaulastträger (also letztlich von allen Steuerzahlern) zu bezahlen ist, entsprechend niedriger sind die Beiträge der Anlieger gestaffelt.

Differenziert werden die Beiträge zudem für die einzelnen „Teilanlagen“ (Fahrbahn, Gehweg, Parkflächen, Oberflächenentwässerung sowie Grünanlagen innerhalb der Straßenverkehrsfläche).

Im Einzelfall ist ferner der „wirtschaftliche Vorteil“ zu berücksichtigen, der je nach Grundstücks- und Hausgröße bzw. Nutzung unterschiedlich zu bewerten ist. So ist für ein Haus mit großem Grundstück und mehreren Geschossen oder mit einer gewerblichen Nutzung ein höherer Beitrag zu bezahlen als für ein eingeschossiges Einfamilienhaus.

Warum sind die Beitragssätze in Dorsten höher als in manchen anderen Städten?

Die einzelnen Beitragssätze – differenziert nach Art der Straße und nach Teilanlagen – regeln die Städte in eigenen Satzungen. Der Rat der Stadt Dorsten hat mit dem Haushaltssanierungsplan 2010 beschlossen, diese Beitragsanteile in zwei Schritten zum 01.01.2011 sowie zum 01.01.2016 zu erhöhen. Die Beitragssätze liegen innerhalb des Rahmens, den Rechtsprechung und Mustersatzung des Städte- und Gemeindebundes vorgeben. Im Gegenzug ist es der Stadt Dorsten mit dem Haushaltssanierungsplan gelungen, den Anstieg der Grundsteuer zu begrenzen.

Könnte die Stadt Dorsten diese Beitragssätze auch wieder senken?

Das wäre durch einen Ratsbeschluss zwar möglich, hätte aber gravierende Folgen:

Wichtiger Hintergrund dabei: Das Landesgesetz „Stärkungspakt Stadtfinanzen“ hat Dorsten und andere Städte 2010 auf einen strengen Sparkurs verpflichtet. Der Rat hat einen Sanierungsplan mit über 200 Einzelmaßnahmen beschlossen – darunter die Reduzierung von Standards, Einsparungen und auch Einnahmenerhöhungen. Die Erhöhung der Beitragssätze war nur eine dieser Maßnahmen. Weicht der Rat der Stadt von diesem Sanierungsplan ab, müssen die dann niedrigeren Einnahmen an anderer Stelle kompensiert werden, also durch Einsparungen oder Erhöhungen an anderer Stelle – letztlich vermutlich über eine Erhöhung der Grundsteuer. Statt mit einer einmaligen Zahlung von Beiträgen würden die Bürger ihre Straße also durch eine dauerhafte Erhöhung der Grundsteuer trotzdem bezahlen.

Welche Möglichkeiten gibt es, die Höhe der Beiträge dennoch zu beeinflussen?

Wenn eine Straße erneuert werden muss, ist sehr häufig auch die Kanalisation kaputt. Die Kosten, die bei einer separaten Reparatur der Leitungen für das Öffnen und Schließen der Straße entstanden wären, werden von den Gesamtkosten abgezogen. Damit sinkt auch der Teil der Kosten, der mit den Beiträgen auf die Anlieger umgelegt wird. 

Wann müssen die Beiträge bezahlt werden?

Die Beitragspflicht entsteht mit endgültiger Fertigstellung der Straße bzw. der Teilanlage und der formalen Abnahme. Fällig wird der Straßenbaubeitrag innerhalb eines Monats nach Erhalt des Beitragsbescheides. Dies gilt auch dann, wenn Klage gegen den Beitragsbescheid erhoben werden sollte.

Wann muss eine Straße überhaupt saniert werden?

Das hängt immer vom Einzelfall ab. Häufig wird eine Sanierung bewusst hinausgezögert, bis auch der Kanal erneuert werden muss, um die doppelte Wiederherstellung der Straßenoberfläche zu vermeiden (siehe auch die Frage: „Welche Möglichkeiten gibt es, die Höhe der Beiträge dennoch zu beeinflussen?“). Im Allgemeinen planen die entsprechenden Abteilungen ihre Arbeitsprogramme für die nächsten zwei bis drei Jahre im Voraus. Das konkrete „Bauprogramm“ wird öffentlich im Fachausschuss des Rates beraten. Einzelmaßnahmen werden darüber hinaus ebenfalls separat in diesem Ausschuss beraten und beschlossen.

Ein Sanierungsbedarf kann sich aus verschiedenen Gründen ergeben: Alter der Straße, Verkehrsveränderungen, Kanalschäden oder aber auch der aktuelle Straßenzustand. Auch wenn eine Straße aufgrund der steigernden Verkehrsmenge nicht mehr leistungsfähig ist, d.h. die Straße den Verkehr nicht mehr zufriedenstellend ableiten kann, muss die Straße überplant und ausgebaut werden. Ist die Straße zu alt, kann davon ausgegangen werden, dass der Unterbau (Fundament der Straße) sanierungsbedürftig ist. Auch in diesem Fall muss die Straße saniert werden. Ist die Straße in ihrem aktuellen Zustand so marode, dass ein Flicken von Straßenschäden nicht mehr ausreicht, muss aus Sicherheitsgründen die Straße ebenfalls saniert werden.

Wann und wie informiert die Stadt über bevorstehende Erneuerungsvorhaben?

In der Vergangenheit wurden Anlieger vor Beginn der Baumaßnahme nur angeschrieben. In den letzten Jahren werden zunehmend Informations-Veranstaltungen zu einzelnen Vorhaben angeboten. Die Bürgerinnen und Bürger haben aber ein berechtigtes Interesse daran, frühzeitig über einen Ausbau ihrer Straße informiert zu werden. Das ist nicht immer möglich, da sich ein Erneuerungsbedarf durch eine kaputte Kanalisation sehr kurzfristig ergeben kann und ebenso kann es aus verschiedenen Gründen erforderlich werden, geplante Maßnahmen zu verschieben.

Warum müssen Besitzer von Eckgrundstücken unter Umständen zweimal bezahlen?

Im KAG des Landes NRW ist hierzu keine andere Regelung vorgesehen. Häuser, die an zwei Straßen anliegen, müssen daher bei einer Erneuerung der Straße in beiden Fällen zu Beiträgen herangezogen werden.

Was ist, wenn ein Bürger die Einmalzahlung nicht aufbringen kann?

Die Beträge können auf Antrag gestundet werden. Dafür müssen allerdings Nachweise über die persönlichen Einkommensverhältnisse und vorhandene Belastungen vorgelegt werden. Die Stundung kann für die gesamte geforderte Summe (z. B. wenn ein Sparvertrag in Kürze fällig wird) oder auch in Raten gewährt werden. Für Stundungen sind allerdings Zinsen zu zahlen. Diese betragen nach der Abgabenordnung 6 % im Jahr.

Wenn andere meine Straße kaputtfahren, werde ich dann bei dadurch erforderlicher Erneuerung veranlagt?

Ja. Wenn ein Grundstück durch die sanierungsbedürftige Straße erschlossen wird, wird der Anlieger auch zu Beiträgen herangezogen. Dass Straßen durch allgemeinen Verkehr stärker belastet sein können, ist zudem berücksichtigt in der Differenzierung nach Anlieger-, Haupterschließungs- und Hauptverkehrsstraße und damit nach unterschiedlichen Anteilen der Beitragspflichtigen.

Können Anlieger Widerspruch gegen Beitragsbescheide einreichen oder dagegen klagen?

Dies ist innerhalb der in den Bescheiden genannten Fristen jederzeit möglich, kommt aber selten vor und hat auch nur selten Erfolg. Seit 2004 war kein Widerspruch und keine Klage gegen einen Bescheid der Stadt Dorsten erfolgreich.

In der Landespolitik wird über eine Abschaffung oder eine Veränderung der Straßenbaubeiträge diskutiert. Wie steht die Stadt Dorsten dazu?

Es muss in jedem Fall klar werden, wer künftig Straßenerneuerungen bezahlt. Wenn der Gesetzgeber die Straßenbaubeiträge abschaffen will, muss das Land den Kommunen aufzeigen, wie notwendige Erneuerungen künftig finanziert werden sollen. Dabei sollte das Land nicht nur den Aufwand der Vergangenheit betrachten. Es ist zu erwarten, dass die Zahl der zu erneuernden Straßen stark steigen wird, weil viele Siedlungen aus den 1950er oder 1960er Jahren stammen.

Zudem „regulieren“ die Beiträge auch die Ansprüche der Bürgerschaft an den Zustand der Straßen. Jetzt können viele Leute mit einer schlechteren Straße gut leben, weil sie eine bessere zu großen Teilen selbst bezahlen müssen. Werden die Beiträge abgeschafft und Erneuerungen ausschließlich aus Steuermitteln bezahlt, werden auch die Ansprüche und die Forderungen nach früher Erneuerung steigen.

Das Land hat einen Bedarf von 100 bis 130 Millionen Euro angesetzt, um den Ausfall der Straßenbaubeiträge zu kompensieren. Für Dorsten würde dies einen jährlichen Betrag von etwa 450 000 Euro bedeuten. Mit diesem Betrag lassen sich die rd. 350 km Straßen in Dorsten nicht mittel- und schon gar nicht langfristig erneuern.

Außerdem stellt sich die Gerechtigkeitsfrage: Wie ist damit umzugehen, dass Bürger in der Vergangenheit bereits für ihre Straße Beiträge gezahlt haben und nach einem Systemwechsel durch vermutlich höhere Steuern oder geringere Leistungen andere Straßen teilweise noch einmal mitbezahlen müssen?

Würde die Abschaffung der Beiträge über die Grundsteuern finanziert, würde dies außerdem zu steigenden Mieten führen, weil die Grundsteuer in der Regel komplett auf Mieter umgelegt wird.

Wie wird eine Straße klassifiziert/ Wovon hängt die Aufteilung der Verkehrsflächen ab?

Die Klassifizierung einer Straße hängt von verkehrlichen und städtebaulichen Merkmalen ab:

Städtebauliche Merkmale sind die Umfeldnutzung (reines Wohngebiet/ Geschäftsstraße/ Industriegebiet), markante Bezugspunkte wie Kirchen oder Plätze sowie die nutzbaren Flächen.

Verkehrliche Merkmale sind u.a. die Berücksichtigung von Unfallschwerpunkten, eine ggf. beabsichtigte Verkehrsberuhigung sowie die Verbindungsfunktion der Straße (welchen Zweck erfüllt die Straße? Werden Ortsteile miteinander verbunden oder nur einzelne Gebäude angeschlossen?), die Verkehrsmenge (wie viel Verkehr ist auf der Straße?) und die Verkehrsart (welche Fahrzeuge sind auf der Straße?).

Des Weiteren stellt sich die Frage, ob die Straße im „Vorbehaltsnetz“ der Stadt Dorsten enthalten ist und demnach eine ortswichtige Straße ist und ob auch Buslinien diese Straße nutzen oder Radwege zu berücksichtigen sind. Dies sind nur einige Merkmale, die bei der Klassifizierung von Straßen wichtig sind. Orientierungshilfen geben unter anderem die einschlägigen Richtlinien wie z.B. die RASt (Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen) oder die RStO (Richtlinie für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen).

3. Stadtteilkonferenz Östrich

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3. Stadtteilkonferenz Östrich am 3. April im Gasthof Haus Schult

Die Stadtteilkonferenz Östrich lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, 3. April, um 19.00 Uhr in den Gasthof Haus Schult ein.

Das Vorbereitungsteam möchte an diesem Abend unter anderem über folgende Themen sprechen:

  • Erste kleine Erfolge / Gute Nachrichten
  • Arbeitsstand der Projektgruppen (z.B. Stadtteilfest, Mehrzweckraumusw.)
  • Rückmeldung der Stadt Dorsten zu folgenden 4 Themen:
    • Befestigung der Ausweichstelle an der Baumbachstraße
    • Rollsplittschicht am Rehbaum mit Mängeln
    • Radweg im Bereich zwischen Schule und Florawelt
    • Ergebnisse der Spielplatzbedarfsplanung für Östrich
  • Abstimmung zur Namensgebung der Östricher Stadtteilkonferenz
  • Gedanken einer Östricher Gruppe zum Thema „Dorsten steht für Menschenwürde, Demokratie und Respekt“
  • Neue Themen Projekte

In der Konferenz haben alle Bewohner*innen und Akteur*innen die Gelegenheit, sich an der Abstimmung über Anträge aus dem Bürgerbudget zu beteiligen.

Die Stadtteilkonferenzen in Dorsten sind bürgerschaftlich organisiert. Sie werden mit Unterstützung der Stadtverwaltung vorbereitet und durchgeführt.

Mindestens ein Vertreter der Verwaltungsspitze nimmt an den Sitzungen teil. Die Konferenzen sind die Foren, in denen Entwicklungen im Quartier diskutiert, Projekte vorgestellt und neue Ideen angeschoben werden können. Außerdem entscheiden die Stadtteilkonferenzen  über Zuwendungen aus dem Bürgerbudget für bürgerschaftliche Vorhaben im Quartier. Mit diesem Budget stellt die Stadt Dorsten jährlich für jeden Einwohner einen Euro zur Verfügung.

Bürgermeister vor Ort: Termin in der Feldmark

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Bürgermeister Tobias Stockhoff setzt seine „Bürgermeister vor Ort“-Termine in der Feldmark fort.

Am Dienstag, 2. April, ab 16.00 Uhr, ist er im der Kindertagesstätte Regenbogen (Marler Straße 50) für alle Bürgerinnen und Bürger ansprechbar zu allen Themen der Stadt und des Stadtteils.

Klick mich!