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Raub am Bahnhof Dorsten: Polizei sucht zwei Tatverdächtige mit Öffentlichkeitsfahndung

Nach einem Raub am Dorstener Bahnhof sucht die Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach zwei bislang unbekannten Tatverdächtigen. Sie sollen am Nachmittag des 22. Februar 2026 einen 15-Jährigen aus Dorsten attackiert und dessen Handy gestohlen haben.

Nach Angaben der Polizei kam es am Bahnhof in Dorsten zu dem Raubdelikt. Einer der beiden Tatverdächtigen soll die Taschen des Jugendlichen geleert haben. Der zweite Tatverdächtige nahm demnach das Handy des 15-Jährigen an sich und forderte ihn auf, das Gerät zu entsperren.

Als der Jugendliche sich weigerte, soll der Tatverdächtige mehrfach auf ihn eingeschlagen haben. Nach der Tat entfernten sich die beiden Unbekannten mit einem Zug.

Polizei bittet um Hinweise

Da die bisherigen Ermittlungen nicht zur Aufklärung der Tat geführt haben, bittet die Polizei nun die Öffentlichkeit um Mithilfe. Gesucht werden zwei junge Männer.

Der erste Tatverdächtige soll etwa 20 Jahre alt und rund 1,90 Meter groß sein. Er wird als untersetzt beschrieben, hat braune Haare und einen Bart. Zur Tatzeit soll er eine schwarze Jacke und eine dunkle Hose getragen haben.

Der zweite Tatverdächtige soll ebenfalls etwa 20 Jahre alt sein. Er ist nach Polizeiangaben rund 1,80 Meter groß und von athletischer Statur. Auffällig sind seine roten Haare. Er trug eine dunkle Hose, möglicherweise eine Jogginghose, sowie beige oder weiße Schuhe der Marke „New Balance“.

Wer einen oder beide Tatverdächtige erkennt oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei unter Tel. 0800/2361 111 zu melden.

Geschichtsstation an der Agathaschule zerstört

Mit großer Bestürzung hat die Agathaschule die Zerstörung der 49. Dorstener Geschichtsstation festgestellt. Unbekannte hatten am Wochenende das Glas der Station auf dem Schulgelände so stark beschädigt, dass eine Reparatur nicht mehr möglich ist.

Die Geschichtsstation war erst im vergangenen Jahr an der Agathaschule eingeweiht worden. Sie erinnert an die Geschichte der Schule und verbindet diese mit dem heutigen Schulleben. Die Kinder hatten sich damals im Rahmen einer Projektwoche intensiv mit der Station beschäftigt. Viele eigene Beiträge wurden dort hinterlegt, damit andere Besucher Informationen über das frühere und aktuelle Schulleben erhalten können.

Die zerstörte Tafel. Foto: Ulbrich

Umso größer ist nun der Ärger und die Enttäuschung an der Schule. Moritz und Maya stehen stellvertretend für alle Kinder der Agathaschule am Sockel der beschädigten Geschichtsstation. Sie machen deutlich, wie sehr die Zerstörung die Schulgemeinschaft trifft.

„Die Kinder fragen sich natürlich, warum etwas kaputt gemacht wird, was doch eigentlich so schön ist und woran jeder mitgearbeitet hat“, sagt Schulleiterin Klaudia Ulbrich.

Scherben von alkoholischen Getränken gefunden

Neben der zerstörten Station lagen nach Angaben von Schulleiterin Klaudia Ulbrich zahlreiche Scherben von alkoholischen Getränken. Wer für die Beschädigung verantwortlich ist, steht derzeit nicht fest. Der Vorfall wirft aus Sicht der Schule jedoch grundsätzliche Fragen auf.

Besonders betroffen mache nicht nur der entstandene Sachschaden, sagt Ulbrich. Es gehe auch um die fehlende Wertschätzung gegenüber fremdem Eigentum und gegenüber dem Engagement vieler Menschen, die solche Projekte möglich machen.

Eine Schule sei ein Ort des Lernens, der Gemeinschaft und des respektvollen Miteinanders. Der Schulraum dürfe kein Ort sein, an dem Menschen sich betrinken und fremdes Eigentum zerstören.

Falsches Signal an die Kinder

Die Zerstörung der Geschichtsstation trifft die Schulgemeinschaft auch deshalb, weil die Station gerade für die Kinder eine besondere Bedeutung hatte. Sie hatten sich aktiv eingebracht und konnten sehen, dass ihre Arbeit Teil eines sichtbaren Projekts geworden ist.

Nun bleibe die Frage, welches Signal ein solches Verhalten an die Kinder sende, sagt Ulbrich. Wer Gegenstände zerstöre, die anderen gehören und der Gemeinschaft dienen, handle genau entgegen den Werten, die Kindern in der Schule vermittelt werden sollen.

Die 49. Geschichtsstation an der Agathaschule war im vergangenen Jahr feierlich enthüllt worden. Sie ist Teil des Dorstener Projekts der Geschichtsstationen, das an zahlreichen Orten im Stadtgebiet an lokale Geschichte erinnert.

Deniz Aytekin kommt zum Business-Coffee des SVS 2020

Deniz Aytekin beim SVS 2020: Der SVS 2020 Business-Club lädt Geschäftsleute und weitere Interessierte zum nächsten "All you can meet"-Business-Coffee ein und begrüßt mit Deniz Aytekin einen der bekanntesten deutschen und internationalen Schiedsrichter und Unternehmer als Gastredner.

Deniz Aytekin spricht über Entscheidungen unter Druck

Deniz Aytekin wurde 2019, 2022, 2024 und auch 2026 zum DFB-Schiedsrichter des Jahres gewählt und steht wie kaum ein anderer für klare Entscheidungen, moderne Führung und Kommunikation auf Augenhöhe.

Business-Coffee statt Frühstück: Die Veranstaltung findet am Dienstag, 14. Juli, um 15:30 Uhr in der Volksbank-Arena / INJOY-Sportsbar statt. Nach Gästen wie Joey Kelly, Martin Daxl, Miriam Höller und zuletzt Frank Baumann setzt der SVS 2020 Business-Club damit erneut ein starkes Zeichen für inspirierende Begegnungen und hochkarätige Impulse.

In seinem Vortrag zeigt der frisch gewählte Schiedsrichter des Jahres und Unternehmer, welche Parallelen es zwischen dem Fußballfeld und dem Führungsalltag in Unternehmen gibt: Wie trifft man unter hohem Druck die richtigen Entscheidungen? Warum sind Empathie, Fingerspitzengefühl und klare Kommunikation oft wirksamer als reine Härte? Und wie gelingt es, auch in emotional aufgeladenen Situationen Respekt und Akzeptanz zu sichern?

Seine Erfahrungen aus dem Profifußball liefern dazu spannende und direkt übertragbare Impulse für Unternehmer, Selbstständige und Führungskräfte.

Business-Coffee statt Frühstück

Der SVS 2020 Business-Club hat sich in kurzer Zeit zu einem lebendigen Netzwerk für Entscheider aus der Region entwickelt. Das Business-Frühstück sonst und jetzt Business-Coffee mit Kuchen und Keksen steht ganz im Sinne des Club-Mottos "All you can meet" – mit wertvollen Kontakten, inspirierenden Gesprächen und frischen Denkanstößen für den Berufsalltag.

Ermöglicht wurde der Auftritt durch die hervorragenden Kontakte von Paul Underberg, der gemeinsam mit dem Organisationsteam ab sofort auch die Verantwortung für diese und künftige Veranstaltungen mitträgt.

"Der Vortrag von Deniz, den man sonst nur aus dem TV als strengen, charismatischen Schiri kennt, ist wirklich ein Erlebnis, spannend, humorvoll und gespickt mit vielen Anekdoten aus dem Nähkästchen der Fußball-Bundesliga", so Underberg.

Die Teilnahmegebühr beträgt 79 Euro inklusive Mehrwertsteuer zugunsten des Vereins. Die Plätze sind begrenzt und der Verein bittet um schnelle Reaktionen, um gut planen zu können.

Anmeldung zum Business-Coffee

  • Termin: Dienstag, 14. Juli, 15:30 Uhr
  • Ort: Volksbank-Arena / INJOY-Sportsbar
  • Teilnahmegebühr: 79 Euro inklusive Mehrwertsteuer zugunsten des Vereins
  • Anmeldung: [email protected]
  • Rückfragen: Paul Underberg, 0173 5 777 777

Hinweis: Dieser Beitrag wurde als Zweitverwertung für Dorsten-Online vorbereitet; Primärportal ist Schermbeck-Online.

Rotary Club Dorsten sammelt 19.000 Euro für Grundschulen

Die Glückseiaktion des Rotary Club Dorsten hat 19.000 Euro für Grundschulen in Dorsten eingebracht. Mit dem Geld sollen unter anderem neue Spielgeräte, Zirkusprojekte und pädagogisches Material finanziert werden.

Die Rotarier in Dorsten ziehen damit eine positive Bilanz ihrer diesjährigen Aktion. Verkauft wurden Schokoladeneier mit Losen, außerdem kamen Spenden hinzu. Der Erlös geht nun an die Grundschulen der Stadt.

Glückseiaktion des Rotary Club Dorsten unterstützt Grundschulen

Die Glückseiaktion hat sich nach Angaben des Rotary Club Dorsten zu einer festen Aktion „von Dorsten für Dorsten“ entwickelt. In diesem Jahr wurde unter anderem ein Reisegutschein über 1.500 Euro als Hauptgewinn ausgelost.

Rotary-Präsident Rudolf Askemper betont die Bedeutung der Aktion: „Die Glückseiaktion hat sich zu einer wunderbaren Tradition entwickelt, bei der die gesamte Gemeinschaft zusammenkommt, um unsere Kleinsten zu unterstützen. Mit jedem verkauften Ei tragen wir dazu bei, den Alltag der Kinder in den Grundschulen in Dorsten ein Stückchen bunter und lehrreicher zu gestalten.“

Auch Projektleiter Martin Hartmann zeigt sich zufrieden: „Es ist großartig zu sehen, wie die Menschen in Dorsten zusammenkommen, um diese wichtige Initiative zu unterstützen. Die Gelder ermöglichen es den Grundschulen, dringend benötigte Projekte umzusetzen und den Kindern eine bessere Zukunft zu bieten.“

19.000 Euro für Projekte an Dorstener Grundschulen

Nach Angaben des Clubs haben sich vor allem die Grundschulen sehr aktiv beteiligt. Die Rotarier verkauften nicht nur Schokoladeneier, sondern warben auch bei verschiedenen Veranstaltungen um Spenden.

Das Geld soll in konkrete Projekte an den Schulen fließen. Genannt werden neue Spielgeräte, Zirkusprojekte und pädagogisches Material. Rudolf Askemper sagt dazu: „Wir sind dankbar für die Unterstützung und freuen uns darauf, die Projekte in den Grundschulen umzusetzen. Es ist schön zu sehen, wie unsere Aktion direkt den Kindern zugutekommt.“

Rotarier danken Unterstützern in Dorsten

Der Rotary Club Dorsten dankt allen Beteiligten und Unterstützern für ihren Beitrag. Die Aktion zeige, wie gemeinschaftliches Engagement in der Stadt Wirkung entfalten könne.

Bereits im Februar hatte der Rotary Club Dorsten die diesjährige Glücksei-Aktion zugunsten von Grundschulen vorgestellt. Nun steht fest, dass 19.000 Euro für die Schulen zusammengekommen sind.

Klima.Werk fördert weiter grüne Dächer im Kreis Recklinghausen

Begrünte Dächer sehen nicht nur gut aus. Sie speichern Regenwasser, verbessern das Mikroklima und können Räume darunter spürbar kühler halten. Darauf machen Emschergenossenschaft, Lippeverband und die Zukunftsinitiative Klima.Werk aufmerksam. Das Förderprogramm „10.000 Grüne Dächer“ läuft weiter. Auch Eigentümer in Dorsten können Zuschüsse beantragen.

Mit dem Programm sollen private und gewerbliche Eigentümer dabei unterstützt werden, Dachflächen auf ihrem Grundstück zu bepflanzen. Gefördert werden zum Beispiel Garagen, Carports, Anbauten oder andere geeignete Dachflächen. Ziel ist es, Regenwasser vor Ort zu speichern und die Kanalisation zu entlasten.

Gründächer helfen bei Hitze und Starkregen

Ein Gründach ist ein kleiner Baustein der sogenannten Schwammstadt. Gemeint ist eine Stadt, die Regenwasser nicht möglichst schnell ableitet, sondern speichert, versickern lässt oder durch Verdunstung wieder an die Umgebung abgibt. Gerade bei Starkregen und Hitze kann das helfen.

Begrünte Dächer halten einen Teil des Regenwassers zurück. Dieses Wasser läuft dann nicht sofort in die Kanalisation. Gleichzeitig kann die Bepflanzung im Sommer zur Kühlung beitragen. Räume unter begrünten Dachflächen heizen sich oft weniger stark auf. Auch optisch sind Gründächer ein Gewinn und bieten Lebensraum für Insekten.

Bis zu 10.000 Euro Förderung möglich

Die Förderung aus dem Programm „10.000 Grüne Dächer“ richtet sich an private und gewerbliche Eigentümer. Förderberechtigte Antragsteller erhalten 50 Euro pro Quadratmeter Dachbegrünung. Gefördert werden maximal 200 Quadratmeter Fläche. Damit sind Zuschüsse von bis zu 10.000 Euro möglich.

Wichtig ist die richtige Reihenfolge. Eigentümer müssen zunächst den Antrag stellen und die Förderzusage abwarten. Erst danach darf mit der Dachbegrünung begonnen werden. Ab der Förderzusage haben Eigentümer drei Jahre Zeit, die Maßnahme umzusetzen. Eine feste Antragsfrist gibt es nicht. Die Beantragung ist weiterhin jederzeit möglich.

Diese Voraussetzungen gelten

Gefördert werden Dachflächen, die im Fördergebiet liegen. Dazu gehören alle kanalisierten Flächen, von denen Misch- oder Regenwasser in Richtung einer Anlage von Emschergenossenschaft oder Lippeverband fließt. Eigentümer können online prüfen, ob ihre Adresse im Fördergebiet liegt.

Außerdem muss die zu begrünende Dachfläche an die Kanalisation angeschlossen sein. Ziel des Programms ist es, Regenwasser nicht unnötig abzuleiten, sondern vor Ort zu speichern und verdunsten zu lassen. Die Förderung ist sowohl im Mischsystem als auch im Trennsystem möglich.

Die Dachbegrünung darf nicht bereits verpflichtend vorgeschrieben sein, etwa durch einen Bebauungsplan oder eine Satzung. Auch mit der Maßnahme darf vor der Förderzusage noch nicht begonnen worden sein.

Damit das Dach ausreichend Regenwasser speichern kann, muss die Begrünung bestimmte technische Anforderungen erfüllen. Vorgesehen ist ein Mindestaufbau von zehn Zentimetern. Alternativ muss eine Wasserspeicherkapazität von mindestens 25 Litern pro Quadratmeter nachgewiesen werden.

Antragstellung läuft online

Alle Informationen zur Förderung, zu den Voraussetzungen und zur Antragstellung gibt es online unter www.klima-werk.de/gruendachfoerderung. Über diese Seite ist auch das digitale Förderportal erreichbar.

Die Zukunftsinitiative Klima.Werk ist ein gemeinsames Projekt von Emschergenossenschaft, Lippeverband und den Städten der Emscher-Lippe-Region. Ziel ist eine wasserbewusste Stadt- und Raumentwicklung. Dadurch sollen die Folgen des Klimawandels abgemildert und die Lebensqualität in den Quartieren verbessert werden.

Anmeldung noch möglich: Fielmann Familienturnier beim TTV Hervest Dorsten

Der TTV Hervest Dorsten lädt am 14. Juni zur Jubiläumsausgabe des Fielmann Familienturniers ein. Bereits zum zehnten Mal steht dabei der gemeinsame Spaß am Tischtennis im Mittelpunkt.

Unter dem Motto „Tischtennis für Alle – gemeinsam spielen, gemeinsam erleben“ richtet sich das Turnier an Familien, Freunde und alle Tischtennisbegeisterten. Im Vordergrund stehen nicht der Leistungsgedanke, sondern das gemeinsame Erlebnis, der Spaß am Spiel und die Freude daran, als Team anzutreten.

Das Turnier findet in der Sporthalle an der Brüderstraße 4 in Dorsten statt. Die Treffzeit ist von 13 bis 13.30 Uhr, Turnierbeginn ist um 14 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro pro Team und wird vor Ort bezahlt.

Spiele in Zweier-Teams

Antreten können Teams in ganz unterschiedlichen Familienkonstellationen. Möglich sind zum Beispiel Vater und Tochter, Oma und Enkel, Tante und Neffe oder andere passende Kombinationen. Vor Ort erklären die Organisatoren alle wichtigen Regeln noch einmal. Dadurch können auch weniger erfahrene Spieler problemlos teilnehmen.

Damit faire und spannende Begegnungen möglich sind, wird das Turnier in drei Klassen aufgeteilt. In der Hobbyklasse spielen Teams ohne Vereinsspieler. Bei der Profiklasse treten Teams hingegen mit einem Vereinsspieler an. In der Meisterklasse spielen Teams dann mit zwei Vereinsspielern.

Als Vereinsspieler gilt, wer länger als ein Jahr aktiv im Verein ist oder insgesamt mindestens drei Jahre in einem Tischtennisverein gespielt hat.

Spenden für die Mr. Trucker Kinderhilfe

Neben dem sportlichen und geselligen Charakter hat das Familienturnier auch in diesem Jahr einen guten Zweck. Die Veranstaltung ist zugleich ein Charity-Event. Alle Spenden gehen zugunsten der Mr. Trucker Kinderhilfe.

Die Initiative unterstützt Kinder und Familien in schwierigen Lebenssituationen. Damit verbindet der TTV Hervest Dorsten sportliche Gemeinschaft mit sozialem Engagement. Weitere Informationen zur Mr. Trucker Kinderhilfe gibt es unter www.mr-trucker-kinderhilfe.de.

Anmeldung nur online möglich

Die Anmeldung zum 10. Fielmann Familienturnier ist ausschließlich online über den Anmeldelink des Vereins möglich. Anmeldeschluss ist ein Tag vor Turnierbeginn.

Der TTV Hervest Dorsten freut sich auf viele Teams, spannende Begegnungen und einen besonderen Familientag rund um den Tischtennissport.

Kostenloser Friseurbesuch stärkt Frauen in schwierigen Lebenslagen

Ein neuer Haarschnitt kann mehr sein als eine äußerliche Veränderung. Für 14 Frauen aus dem Ambulant Betreuten Wohnen wurde der Besuch im Friseursalon Hair Care zu einem besonderen Moment der Wertschätzung.

Ein Friseurbesuch ist für viele Menschen selbstverständlich. Für Frauen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, ist er jedoch oft kaum bezahlbar. Umso größer war die Freude bei der Frauengruppe des Ambulant Betreuten Wohnens des Verbandes Evangelischer Kirchengemeinden in Bottrop und Dorsten. Der Friseursalon Hair Care öffnete seine Türen für eine besondere Aktion.

Gemeinsam mit Betreuerin Lena Reinmuth konnten 14 Frauen das Angebot des Salons wahrnehmen. Sie erhielten kostenlos einen neuen Haarschnitt. Für viele von ihnen war dies deutlich mehr als ein Friseurbesuch. Es war ein Moment des Wohlfühlens, der Aufmerksamkeit und der neuen Lebensfreude.

Friseurinnen engagieren sich nach Feierabend

Besonders bemerkenswert war der Einsatz der Friseurinnen. Sie engagierten sich nach ihrem regulären Feierabend freiwillig für den guten Zweck. Mit viel Herzlichkeit, Geduld und Einfühlungsvermögen sorgten sie dafür, dass sich jede Frau willkommen fühlen konnte.

„Für die Frauen war das ein echtes Highlight“, berichtet Lena Reinmuth vom Ambulant Betreuten Wohnen. „Viele erleben im Alltag finanzielle Sorgen und stellen ihre eigenen Bedürfnisse oft hinten an. Umso wichtiger sind solche Momente, die Selbstwertgefühl und Gemeinschaft stärken.“

Die Aktion zeigte, wie viel ein vergleichsweise kleines Zeichen bewirken kann. Die Frauen verließen den Salon nicht nur mit neuen Frisuren. Sie gingen auch mit einem Lächeln im Gesicht und gestärktem Selbstbewusstsein nach Hause.

Unterstützung im Alltag und neue Perspektiven

Das Ambulant Betreute Wohnen nach § 67 SGB XII richtet sich an Menschen, die sich in besonderen sozialen Schwierigkeiten befinden. Sie erhalten Unterstützung dabei, ihren Alltag zu bewältigen und wieder mehr Stabilität zu gewinnen.

Ergänzend hilft die Eingliederungshilfe Menschen dabei, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen. Auch gesellschaftliche Teilhabe spielt dabei eine wichtige Rolle. Neben praktischer Hilfe sind deshalb auch soziale Kontakte, gemeinsame Aktivitäten und persönliche Stabilisierung wichtig.

Die Frauengruppe trifft sich regelmäßig in der Tagesstätte des Dorstener Wohnungsnotfallhilfe-Zentrums. Dort geht es um Austausch, Unterstützung und gemeinsame Erlebnisse, die den Alltag bereichern und neue Perspektiven eröffnen.

Interessierte, die Fragen zum Ambulant Betreuten Wohnen haben oder Unterstützung suchen, können sich an das Team des ABW wenden. Ansprechpartnerin ist Lena Reinmuth unter Tel. 0177 8364824. Weitere Informationen gibt es unter www.wohnungslosenhilfe-dorsten.de.

Anlieferung ohne Bargeld: KSD führt neue Kartenlösungen am Wertstoffhof ein

Der Kommunale Servicebetrieb Dorsten erweitert sein Serviceangebot am Wertstoffhof. Ab sofort stehen für Anlieferungen an der Wienbecke 15 zwei neue bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Für Privatpersonen gibt es eine wiederaufladbare Prepaidkarte. Gewerbekunden können künftig eine Servicekarte nutzen.

Ziel der neuen Kartenlösungen ist es, die Abläufe am Wertstoffhof schneller, komfortabler und kontaktlos zu gestalten. Gerade bei regelmäßigen Anlieferungen soll die Bezahlung dadurch einfacher werden.

Prepaidkarte für Privatpersonen

Für Privatkunden bietet der KSD eine wiederaufladbare Prepaidkarte an. Sie kann direkt am Wertstoffhof aufgeladen werden und ermöglicht anschließend eine bargeldlose Zahlung bei der Anlieferung.

Die Karte eignet sich nach Angaben des Kommunalen Servicebetriebs auch als Geschenk oder Giveaway. Nutzer müssen kein Bargeld mehr bereithalten. Zudem soll die kontaktlose Zahlung die Abwicklung am Wertstoffhof beschleunigen.

Servicekarte für Gewerbekunden

Auch für Gewerbebetriebe gibt es eine neue Lösung. Sie können eine oder mehrere Servicekarten für Anlieferungen am Wertstoffhof erhalten. Das ist vor allem dann praktisch, wenn verschiedene Mitarbeiter regelmäßig Material anliefern.

Mit der Servicekarte benötigen die Mitarbeiter kein Bargeld mehr. Die Zahlung erfolgt kontaktlos bei der Anlieferung. Die Abrechnung läuft anschließend per Rechnung direkt an den Gewerbekunden. Damit sollen die Abläufe für Betriebe und den Wertstoffhof vereinfacht werden.

Ein Info-Flyer zu den neuen Kartenlösungen wird unter anderem direkt am Wertstoffhof ausgegeben.

Weitere Informationen zum Wertstoffhof des Kommunalen Servicebetriebs Dorsten gibt es online auf der Internetseite der Stadt Dorsten.

Am Krusenhof in Lembeck wird mehrere Monate gesperrt

Die Straße Am Krusenhof in Lembeck wird ab Montag, 8. Juni 2026, wegen Tiefbauarbeiten voll gesperrt. Die Sperrung soll voraussichtlich bis Donnerstag, 11. September 2026, dauern.

Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Straße Zur Reithalle und der Hausnummer 49. Nach Angaben der Stadt Dorsten sind dort notwendige Tiefbauarbeiten geplant.

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit zu umfahren und die Beschilderung vor Ort zu beachten.

Schützenfest Lembeck 2026: Königsschießen im Video

Das Schützenfest Lembeck 2026 ist jetzt auch im Video zu sehen. Aron Holtgreve holte den Vogel mit dem 328. Schuss von der Stange. Zur Königin wählte er Carolin Illerhues.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Der Film zeigt die Stimmung an der Vogelstange im Pastors Busch, den Rückblick des scheidenden Königspaares Steffen Kölnberger und Maike Brüggemann sowie den Jubel nach dem entscheidenden Treffer. Das Königsschießen bildete den Abschluss des Jubiläumsschützenfestes zum 150-jährigen Bestehen.

Schützenfest Lembeck 2026: Entscheidung an der Vogelstange

Nach Festumzug, Parade und einer kurzen Nacht richteten sich am Montag noch einmal alle Blicke auf die Vogelstange. Lange Zeit war Aron Holtgreve der einzige ernsthafte Anwärter. Später griff auch Michael Jacobs zum Gewehr und brachte noch einmal Bewegung in das Schießen.

Gegen 14 Uhr fiel die Entscheidung. Mit dem 328. Schuss holte Aron Holtgreve den Vogel von der Stange. Für ihn und Carolin Illerhues begann damit ein neues Kapitel beim Allgemeinen Bürgerschützenverein Lembeck.

Mehr zum Jubiläumsschützenfest Lembeck

Den ausführlichen Bericht zum neuen Königspaar gibt es hier: Aron Holtgreve ist neuer Schützenkönig in Lembeck. Weitere Eindrücke zeigt der Film zu Festparade und Sternmarsch. Außerdem gibt es die große Fotostrecke von der Festparade, den Überblick zum Jubiläumsschützenfest Lembeck und den Saisonüberblick Schützenfeste Dorsten 2026.

Weitere Berichte, Fotos und Ergebnisse stehen im Überblick zum Schützenfest Lembeck 2026.

Sommer, Sonne, Sonnenbrand

Mit einem Eis in der Hand oder beim ersten Besuch im Freibad genießen wir die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut und vergessen dabei manchmal leider die Zeit. Die Strafe folgt oft direkt oder auch erst Stunden später, und jede Berührung erinnert uns daran, dass der schöne Sommertag Spuren hinterlassen hat.

Was bei Sonnenbrand hilft

Brennt Ihre Haut, spannt und rötet sie sich? Dann haben Sie einen Sonnenbrand bekommen und sollten sofort aus der Sonne gehen. Kühlende Umschläge, viel Wasser trinken und sich etwas Ruhe gönnen helfen dabei, Ihre gereizte Haut zu beruhigen. Wichtig ist außerdem, dass Sie die betroffenen Stellen in den nächsten Tagen konsequent vor weiterer Sonneneinstrahlung schützen.

Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Dabei können wir die Sonne durchaus genießen, denn oft sind es kleine Dinge, die einen großen Unterschied machen: ein Platz im Schatten, eine Kopfbedeckung, luftige Kleidung oder regelmäßiges Eincremen mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt dabei einen hohen Lichtschutzfaktor von mindestens 30. Gerade Kinderhaut braucht besonderen Schutz, denn sie reagiert deutlich empfindlicher auf UV-Strahlung als die Haut Erwachsener.

Hautschutz ernst nehmen

Früher wurde ein Sonnenbrand einfach abgetan, heute wissen wir jedoch, dass er weit mehr ist als nur eine kurzfristige Rötung. Jeder starke Sonnenbrand schädigt die Haut dauerhaft und erhöht langfristig das Risiko für Hauterkrankungen. Ein gebräuntes Gesicht verblasst irgendwann wieder, gesunde Haut dagegen begleitet uns ein Leben lang.

Im Hautkrebsmonat Mai klärt die Deutsche Krebshilfe unter www.krebshilfe.de beim Sonnenschutz-Faktencheck über Falschinformationen und gefährliche Trends auf.

Quellen: Bundesamt für Strahlenschutz und Deutsche Krebshilfe

Aus der Lokallust Dorsten

Dieser Beitrag gehört zu den Lokallust-Inhalten auf Dorsten-Online.

Alarm im Stadtarchiv Dorsten: Die Papierfresser kommen

Alarm im Stadtarchiv. Was sich anhört wie eine Krimiserie oder ein Escape-Spiel, ist für Martin Köcher und Melina Wendland bittere Realität. Unbemerkt, verborgen zwischen Akten, richten unerwünschte Eindringlinge einen enormen Schaden an. Dabei unterscheiden sie nicht zwischen Kopien oder Unikaten, Papierfischchen fressen konsequent alles, was Zellulose enthält.

Martin Köcher, Leiter des Dorstener Stadtarchivs, sieht die Spuren der Schädlinge auf Aktendeckeln oder an beschädigten Akten, die noch nicht im Karton liegen. „Doch dann ist der Schaden entstanden, und Kulturgut kann bereits verloren sein“, betont er.

„Während wir an einer Stelle die Schädlinge beseitigen, kommen mit den nächsten Akten weitere dazu. Es ist eine Sisyphusarbeit, mit der wir nicht hinterherkommen“, ergänzt Melina Wendland, Fachangestellte im Bereich Medien- und Informationsdienste.

Quarantäne und Kühlung fehlen

Erschwerend kommt hinzu, dass das Stadtarchiv nicht in einem dafür ideal geeigneten Gebäude untergebracht ist. Es fehlen wichtige Voraussetzungen wie etwa eine Quarantänekammer, in der befallene Akten abgestellt werden können, aber auch eine Kühlkammer wäre dringend notwendig.

„Die wichtigsten Unikate frieren wir der Reihe nach für 24 Stunden in einer kleinen Kühltruhe ein, damit die Papierfischchen absterben, bevor wir die Dokumente in Kartons verstauen, in die die Tiere nicht gelangen können“, berichtet der Leiter des Archivs. „Wir müssen die wichtigsten Unikate schützen, sonst sind sie weg. Doch dieser Prozess kostet Zeit, Personal und vor allem Nerven.“

Warum Originale weiter wichtig bleiben

Manche Papiere müssen nur drei Jahrzehnte aufbewahrt werden, etwa Ausländer- oder Einbürgerungsunterlagen, einige, wie Personalakten der Stadt, bleiben über 100 Jahre erhalten und werden danach teilweise mit weiteren Unikaten dauerhaft ins historische Archiv übernommen. Sie sind die Grundlage für spätere Nachforschungen.

„Wir digitalisieren zwar, aber das wirft dann die Frage auf, mit welchen Programmen wir künftig noch arbeiten können“, macht seine Kollegin auf ein anderes Problem aufmerksam. Dokumente und Dateien sollen aber auch in vielen Jahren noch lesbar sein.

Genau darin liegt die große Herausforderung, auf die Martin Köcher eingeht: „Wir sehen ja an der technischen Entwicklung von beispielsweise Video- oder Tonaufnahmen, wie schnell die Technik fortschreitet. Von offenen Spulen zu Video 2000 und hin zu 8mm Videokassetten oder entsprechend von Tonbändern über MC bis CDs, die heute kaum noch jemand kennt, geschweige denn abspielen kann.“ Darüber hinaus müssen die Originale zusätzlich aufbewahrt werden, wobei wir wieder beim Befall mit Papierfischchen wären.

Natürliche Mittel reichen im Archiv nicht aus

Diese kleinen Fraßschädlinge (Ctenolepisma longicaudata) meiden stark duftende ätherische Öle wie Lavendel, Zitrone, Essig und Zeder. Diese natürlichen Hausmittel können helfen, die Insekten aus Schränken und Regalen zu vertreiben. Bei der Anzahl der Dokumente beziehungsweise der Größe und Beschaffenheit des Archivs würden die Behandlungen jedoch nicht zum Erfolg führen.

Unterstützung vom Archivamt

Unterstützung kommt für die beiden Archivare daher vom Archivamt Münster, das beratend zur Seite steht. „Wir haben alle paar Meter Klebefallen aufgestellt, die teilweise auch gut gefüllt sind, und zusätzlich Ritzen im Boden und im Mauerwerk mit Klebeband verschlossen. Doch all das ist oft nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, bedauert die Fachangestellte.

Ihr Vorgesetzter wirft etwas sarkastisch ein: „Wenn wir stattdessen Mäuse hätten, wäre es für uns einfacher. Die sehen wir wenigstens, könnten sie wegfangen und hätten Ruhe.“ Papierfischchen dagegen sind schwer zu fassen, und die Population wächst rasant.

„Wir müssen mehr Bewusstsein für die Problematik schaffen, damit wir Akten ohne diese Schädlinge bekommen“, betont Martin Köcher zum Ende unseres Gesprächs. „Denn wer Archive schützt, schützt nicht nur Papier. Er schützt Erinnerungen, Nachweise, Lebensläufe und die Stadtgeschichte.“

Aus der Lokallust Dorsten

Dieser Beitrag gehört zu den Lokallust-Inhalten auf Dorsten-Online.

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