Der Traum wurde Wirklichkeit: Minh Lam hat sich in der internationalen Kochshow „MasterChef“ bis ins Halbfinale gekocht – und am Ende einen beeindruckenden vierten Platz belegt. Für den 42-jährigen Hobbykoch aus Dorsten-Wulfen war es das bislang größte Abenteuer seines kulinarischen Lebens.
Wochenlang stand er in den Studios von Acun Medya in Istanbul unter Dauerbeobachtung, meisterte kreative Herausforderungen und beeindruckte Jury wie Publikum mit seinen ideenreichen Gerichten – immer mit einer Prise Asien.
„Ich kann es immer noch kaum glauben“, sagt Minh rückblickend. „Es war anstrengend, intensiv – aber einfach unvergesslich.“ Täglich zehn bis fünfzehn Stunden in der Küche, zwei bis vier komplexe Gerichte pro Tag – das forderte alles von ihm. Doch gerade unter Druck blühte der Wulfener auf: Besonders in der Kategorie Freestyle-Kochen konnte er seine Stärken zeigen. Seine Improvisationskunst, geprägt von asiatischem Streetfood, überzeugte die Jury wiederholt.

Vom Zufall zur Fernsehkarriere
Dass Minh überhaupt dabei war, grenzt für ihn an ein Wunder: Eine Facebook-Anzeige brachte den Anstoß, ein selbstgedrehtes Video mit Frühlingsrollen die Einladung zum Casting – und plötzlich stand er in der weltweit bekanntesten Kochshow. Für Minh, Teamleiter in einer Dorstener Marketingagentur, war das ein völliger Perspektivwechsel. „Ich koche einfach leidenschaftlich gern – aber das hier war eine ganz andere Liga.“
Neue Projekte, neue Perspektiven
Nach seinem Erfolg ist für Minh klar: Es war erst der Anfang. „Ich habe so viele tolle Menschen kennengelernt, wir stehen immer noch in engem Kontakt. Es sind bereits neue Projekte mit anderen Kandidaten in Planung.“ Auch für die Zuschauer in Dorsten gibt es Grund zur Vorfreude: Minh denkt über ein öffentliches Kochevent in seiner Heimatstadt nach – vielleicht schon bald.

Darüber hinaus steht ein weiteres TV-Projekt für ihn in den Startlöchern. Details darf er noch nicht verraten, aber eines ist sicher: Minh bleibt der Kamera treu – und der Küche sowieso. „Die Leidenschaft fürs Kochen ist noch größer geworden. Ich bin mutiger, kreativer – und habe richtig Lust auf mehr.“
Minh: „Allein das Erlebnis war ein Gewinn“
Obwohl es nicht ganz zum Titel gereicht hat, ist Minh mit dem vierten Platz mehr als zufrieden. „Ich habe so viel gelernt und mich kulinarisch enorm weiterentwickelt. Allein das mitzunehmen, ist für mich schon ein Gewinn.“
Sein asiatisch geprägter Stil, sein Teamgeist und seine Herzlichkeit haben Minh zu einem der beliebtesten Teilnehmer der Staffel gemacht. Und vielleicht – ganz vielleicht – wird Dorsten ja bald erneut Schauplatz eines ganz besonderen kulinarischen Moments.



























































































