Am 14. September 2025 findet die zweite Direktwahl des Ruhrparlaments statt – zeitgleich mit der Kommunalwahl in NRW. Die CDU nominierte Tobias Stockhoff und Landrat Bodo KlimpelsowieRainer Gardemann (Schermbeck), als Kandidaten für den Regionalverband Ruhr.
Zeitgleich zur Kommunalwahl: Drei Stimmzettel für die Bürger
Mit der Wahl zum Ruhrparlament erhalten die Wählerinnen und Wähler am 14. September 2025 neben den Kommunalwahlunterlagen auch einen zusätzlichen Stimmzettel für die RVR-Wahl. Laut dem Gesetz über den Regionalverband Ruhr (RVR-Gesetz) wird die Verbandsversammlung künftig aus 91 Mitgliedern bestehen.
CDU setzt auf einstimmige Beschlüsse
Die CDU im RVR-Bezirk nominierte jetzt ihre Kandidaten für das neue Ruhrparlament. In geheimer Wahl bestätigte die Vertreterversammlung am heutigen Tag einstimmig Rainer Gardemann aus Schermbeck und Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff als Kandidaten für die Kreise Wesel und Recklinghausen.
„Ein schönes Zeichen dafür, dass man bei kritischen Themen wie dem Regionalplan oder der Halde Hürfeld in der CDU auch klare Positionen an der Sache orientiert vertreten kann“, erklärte Stockhoff nach der Wahl. Zum Spitzenkandidaten für die Ruhrwahl bestimmte die CDU einstimmig Landrat Bodo Klimpel.
CDU nominiert Rainer Gardemann aus Schermbeck und Tobias Stockhoff aus Dorsten für das Ruhrparlament. Foto: privat
Thematische Schwerpunkte und Ziele
Die Kandidaten betonten, dass sie sich im Ruhrparlament stärker für ihre Regionen einsetzen möchten. „Gemeinsam wollen wir unseren Landkreisen, Schermbeck und Dorsten beim RVR noch mehr Gehör verschaffen, um für alle 53 Ruhrgebietskommunen gute Ergebnisse zu erreichen“, hieß es aus der Runde. Im Fokus stehen unter anderem die Entwicklung eines interkommunalen Industriegebiets sowie Perspektiven für kleinere Stadtteile.
Die Tage werden länger, die Sonne wärmer – und mit dem Sommerfeeling wächst bei vielen der Wunsch nach einem frischen, selbstbewussten Auftreten. Ein gepflegtes und offenes Lächeln spielt dabei eine zentrale Rolle. Doch was, wenn kleine Zahnfehlstellungen stören?
„Wäre eine Zahnkorrektur auch bei mir möglich?“ Diese Frage hört die Dorstener Kieferorthopädin Dr. Marny Abendroth immer häufiger von Eltern ihrer jungen Patienten. Sie weiß: „Der Wunsch nach einem schöneren Lächeln begleitet viele Erwachsene schon lange – und lässt sich heute mit diskreten, alltagstauglichen Methoden sanft verwirklichen.“
In geeigneten Fällen können transparente Zahnschienen, sogenannte Aligner, eine schonende und flexible Möglichkeit zur Zahnkorrektur bieten. Im Gegensatz zu klassischen festen Zahnspangen sind sie beim Lachen oder Sprechen kaum sichtbar. Voraussetzung für eine solche Behandlung sind gesunde Zähne und ein entzündungsfreies Gebiss.
Individuelle Planung mit moderner Technik
„Die Alignertherapie ist fester Bestandteil unseres kieferorthopädischen Leistungsspektrums“, so Dr. Abendroth. Zu Beginn der Therapie wird ein präzises digitales Modell von Kiefer und Zähnen erstellt. Auf dieser Basis wird ein individueller Behandlungsplan entwickelt. Die Zahnbewegungen werden computergestützt simuliert – ein mögliches Endergebnis kann so vorab visualisiert werden. Im Anschluss wird ein individueller Satz transparenter Aligner (z. B. Invisalign®) gefertigt. Jede einzelne Schiene wird über einen definierten Zeitraum getragen. So bewegen sich die Zähne Schritt für Schritt sanft in die vorgesehene Position.
Mit Disziplin zum Erfolg
Damit die Alignertherapie den gewünschten Erfolg bringt, ist eine konsequente Tragezeit entscheidend: Die transparenten Schienen sollten täglich mindestens 20 bis 22 Stunden getragen werden. „Die Tragezeit ist der Schlüssel – nur wer konsequent bleibt, wird mit sichtbaren Ergebnissen belohnt,“ betont die Expertin. Zum Essen, Zähneputzen oder bei besonderen Anlässen dürfen die Schienen natürlich herausgenommen werden. Je nach Ausgangslage beträgt die gesamte Behandlungsdauer meist zwischen sechs und 24 Monaten.
Alignertherapie: Auf einen Blick
Herausnehmbar: Zum Essen, Zähneputzen oder bei besonderen Anlässen
Unauffällig: transparente Schienen, metallfrei
Komfortabel: Hauchdünnes Material und exakte Passform für angenehmen Tragekomfort
Präzise geplant: computergestützte 3D-Planung der Behandlung
Tragedisziplin zählt: Tägliche Tragezeit sollte 20–22 Stunden betragen
Haben Sie Fragen zur Behandlung mit Alignern? Sprechen Sie uns gerne an.
Wer eine Küche nicht nur als funktionalen Raum, sondern als Herzstück des eigenen Zuhauses begreift, kommt an einem Besuch im FACHWERK Münsterland Küchenland in Rhede kaum vorbei. Auf über 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird hier eindrucksvoll gezeigt, was Küchen heute sein können. Maßgeschneiderte Designobjekte, Technikzentralen mit smarter Ausstattung und vor allem Orte zum Wohlfühlen, Leben und Genießen.
Moderne Handwerkskunst realisiert Wohnträume
Das Küchenland FACHWERK setzt dabei auf eine beeindruckende Bandbreite an Designmöglichkeiten und Ausstattungen. Ob klassischer Landhauscharme oder puristische Eleganz, ob rustikal oder futuristisch – jede Küche ist ein Unikat, das mit viel Liebe zum Detail geplant und umgesetzt wird.
Ein echtes Highlight in der Ausstellung sind die Modelle des Traditionsherstellers Sachsenküchen. Seit über einem Jahrhundert steht die Marke für Tischlerhandwerk auf höchstem Niveau, kombiniert mit moderner Fertigungstechnologie.
Die Linie „Fiora Fenix Nanotech“ etwa überzeugt nicht nur durch ihre edle Optik, sondern auch durch ihre besondere Materialqualität:
Küchenland-Geschäftsführer Lars Busse. Foto: Küchenland
Sie ist widerstandsfähig, pflegeleicht, antibakteriell und kleine Kratzer lassen sich sogar ausbessern“, betont Küchenland-Geschäftsführer Lars Busse und bringt die Philosophie des Hauses auf den Punkt: „Nahezu jeder Wunsch ist erfüllbar, von der Farbe über die Maße bis hin zu ausgefallenen Formen wie dreieckige oder ovale Kochinseln.
„Küchen im Kontext. EINE SACHSENKÜCHE IST IMMER AUSDRUCK VON PERSÖNLICHKEIT. Weil sie nicht nur perfekt zu Ihnen passen muss – sondern auch zu Ihrem Umfeld, Ihrem Leben und Ihren Werten. Mit unserer modernen Stückzahl-1-Fertigung schaffen wir nicht nur hochqualitative Küchen. Sondern die perfekte Küche für Sie.
More than kitchen – Wohnideen aus Küchenmöbeln
Wer es optisch stimmig im ganzen Haus mag, der ist im Küchenland ebenfalls an der richtigen Adresse. Die räumlich abgetrennte Ausstellung „küchenwohntrends by FACHWERK ®“ zeigt eindrucksvoll, wie sich aus Küchenmöbeln Schränke für das Wohn- und Esszimmer gestalten lassen – oder für die Badezimmereinrichtung genutzt werden können.
Im FACHWERK Küchenland in Rhede erfüllen sich tatsächlich auch die außergewöhnlichsten Wohnträume. Manchmal sogar zu einem erstaunlichen Preis, denn regelmäßig gibt es hier auch reduzierte Einzelstücke, wenn Platz für neue Musterküchen geschaffen werden muss. Vorbeischauen lohnt sich immer.
„Nahezu jeder Wunsch ist erfüllbar, von der Farbe über die Maße bis hin zu ausgefallenen Formen wie dreieckige oder ovale Kochinseln.“
Lars Busse
Auch Technikbegeisterte kommen auf ihre Kosten
Stilistische Akzente setzen auch andere Markenhersteller, z. B. die Küchen von Inpura. Hochwertige Mattlacke mit Anti-Fingerprint-Oberflächen, edle Echtholzfurniere und Designs wie die Nussbaum-Rillenfront AV 6023-GL oder das Modell AV 4030 mit sanften Viertelkreisbögen machen deutlich, dass Ästhetik und Alltagstauglichkeit hier Hand in Hand gehen.
Wer es traditioneller mag, wird bei der Linie „LINEA – Die Küche“ fündig, die den Landhausstil CAPRICE ebenso umfasst wie moderne, grifflose Varianten. Ob Smeg, Siemens, Liebherr, NEFF oder berbel – die renommierten Gerätemarken bringen High-End-Technik in die Traumküche.
Der Backofen SO6104APG von Smeg vereint etwa Garen, Mikrowelle und Dampf in einem Gerät – inklusive VIVOscreen, 150 Automatikprogrammen und praktischen Zubehörteilen wie AirFry-Rack und BBQ-Platte. Ergänzt wird das Sortiment durch Quooker-Systeme, elegante Weinlagerschränke, leistungsstarke Kochfeldabzüge und Kühl-Gefrier-Kombinationen mit moderner NoFrost- und DuoCooling-Technologie.
Wer sich selbst ein Bild machen möchte, sollte einen Besuch in Rhede planen – denn im Fachwerk Münsterland Küchenland wird Küchenplanung zu einem Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.
Am Sonntag, den 21. September 2025, wird es rund um den Treffpunkt Altstadt wieder bunt, lebendig und fröhlich: Die Abteilung Kinder- und Jugendförderung der Stadt Dorsten lädt zum Weltkindertag ein – ein Fest für Kinder, Familien und alle, die mitmachen möchten.
Unter dem Motto „Kinderrechte: Bausteine für Demokratie!“ wird der P+R-Parkplatz am Treffpunkt Altstadt sowie der Parkplatz des Media Markts erneut zum Schauplatz eines großen Festes. Dort erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Spiel, Spaß und vielen Mitmach-Aktionen. Auf der Bühne im Treffpunkt Altstadt wird es zudem wieder Auftritte und Darbietungen geben, die das Programm abrunden.
Anmeldung noch bis 30. Juni
Die Organisatoren rufen Vereine, Verbände, Institutionen und kreative Einzelpersonen auf, sich aktiv zu beteiligen – sei es mit einem Mitmachstand, Spiel- oder Bastelangeboten oder einem Beitrag zum Bühnenprogramm. Wer sich einbringen möchte, kann sich bis zum 30. Juni 2025 anmelden. Das Anmeldeformular ist auf der städtischen Website unter www.dorsten.de/jugendfoerderung (im Bereich „Links“) zu finden. Interessierte können es dort herunterladen, ausgefüllen und per E-Mail verschicken. Eine Eingangsbestätigung erfolgt zeitnah.
Weltkindertag 2024. Foto: Borgwardt
Nach Ablauf der Anmeldefrist werden alle Teilnehmenden schriftlich informiert – über Standgröße, Standort und gegebenenfalls die Auftrittszeiten auf der Bühne. Die Wünsche der Beteiligten werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Sollte die Zahl der Anmeldungen die Platzkapazitäten übersteigen, entscheidet das Losverfahren.
Eden Fähnrich-Winkel, Leiterin der Abteilung Jugendförderung der Stadt Dorsten, freut sich bereits jetzt auf ein buntes Fest: „Wir wollen gemeinsam ein Zeichen setzen für die Rechte und Bedürfnisse von Kindern – und hoffen auf viele engagierte Mitwirkende und Gäste. Der Weltkindertag soll unsere Stadt weiter zusammenbringen und die Bedeutung von Kinderrechten in den Mittelpunkt stellen.“
Weltkindertag 2024. Foto: Borgwardt
Fragen zum Weltkindertag 2025
Fragen zur Veranstaltung beantwortet Tim Skowronek von der Abteilung Jugendförderung telefonisch unter 02362 – 66 4583 oder per E-Mail an [email protected]. Weitere Informationen gibt es auf www.dorsten.de/jugendfoerderung.
Parkmöglichkeiten
Parkmöglichkeiten stehen am Veranstaltungstag unter anderem hinter dem Media Markt, in der Innenstadt und an der Gelsenkirchener Straße zur Verfügung. Da der Busbahnhof und der Bahnhof Dorsten in direkter Nähe liegen, empfiehlt sich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Der P+R-Parkplatz ist am 21. September gesperrt – dort gilt ein absolutes Halteverbot, auf das frühzeitig durch Beschilderung hingewiesen wird.
In Holsterhausen steht der Sommer ganz im Zeichen der Tradition, Gemeinschaft – und einer ordentlichen Portion Schützenfestfreude. Vom 7. bis 9. Juni 2025 lädt der Bürgerschützenverein Dorsten-Holsterhausen 1953 e.V. wieder zum großen Schützenfest ein. Drei Tage lang wird gefeiert, marschiert, geehrt und getanzt – mit zahlreichen Highlights für Jung und Alt.
Los geht das Schützenfest Holsterhausen 2025 am Samstag, 7. Juni, um 17.30 Uhr mit der traditionellen Totenehrung an der St. Bonifatius Kirche, gefolgt vom Schützengottesdienst um 18 Uhr. Gegen 19.30 Uhr wird dann im Waldstadion der Große Zapfenstreich abgehalten – ein emotionaler und feierlicher Auftakt. Ab 20 Uhr übernimmt die Band das Kommando im Festzelt – der Partyabend bringt Stimmung und Musik bis in die Nacht.
Der Sonntag beginnt um 11 Uhr mit dem Frühkonzert im Festzelt. Hier werden auch verdiente Mitglieder und Bürgerschützen geehrt. Am Nachmittag sammeln sich die Abordnungen am Zelt, bevor es um 16 Uhr mit dem großen Festumzug durch Holsterhausen weitergeht. Der Tag klingt stilvoll aus: Der Königsball beginnt um 20 Uhr – begleitet von Livemusik und Tanz.
Foto: Petra Bosse
Am Montag, 9. Juni, steht dann alles im Zeichen der Königswürde. Ab 10.45 Uhr treten die Schützen zum Vogelschießen an. Musikalisch begleitet wird das Spektakel von der niederländischen Formation „De Boemelaars“, die mit Platzkonzert und Stimmung aufwarten. Gegen 13.30 Uhr beginnt das Königsschießen, bei dem entschieden wird, wer die Nachfolge des aktuellen Kaiserpaares antritt. Um 16.30 Uhr folgt die Königsparade mit Festumzug, bevor abends ab 20 Uhr beim Krönungsball die neuen Majestäten gekrönt und gefeiert werden.
Grußwort des Vorsitzenden
Liebe Mitbürger,
liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,
sehr geehrte Gäste,
es ist mir eine große Freude, Euch alle wieder zu unserem Schützenfest begrüßen zu dürfen. Als 1. Vorsitzender ist es mir ein großes Anliegen, die Bedeutung dieses Festes für die Gemeinschaft in unserer Hansestadt hervorzuheben und gleichzeitig alle herzlich willkommen zu heißen, insbesondere auch unsere neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Unser Schützenfest ist mehr als nur eine Veranstaltung, bei der wir gemeinsam feiern – es ist ein Sinnbild für Zusammenhalt, Tradition und Gemeinschaftsgefühl. In einer Zeit, in der so viele Herausforderungen unsere Gesellschaft prägen, ist es wichtiger denn je, als Gemeinschaft zusammenzustehen. Unser Schützenfest bietet uns die Möglichkeit, genau das zu tun. Ob Jung oder Alt, Groß oder Klein, aus Nah oder Fern, verbindet das Holsterhausener Schützenfest alle Generationen und gesellschaftliche Schichten. Zudem schafft es Freundschaften, die für uns alle von großer Bedeutung sind. Freunde stehen an unserer Seite, sie ermutigen uns. Wir Schützenschwestern und Schützenbrüder müssen es vorleben: Lasst uns die Freundschaften, die wir haben, pflegen und neue Freundschaften schließen.
Farbenfroher Festumzug und feierliches Wochenende
Eine erste Möglichkeit bietet dabei der Samstag, der mit dem Totengedenken unsere verstorbenen Mitglieder beginnt und wir im Anschluss die Heilige Messe in der Bonifatiuskirche begehen. Nach der Messe findet der große Zapfenstreich unter der Führung von Oberst Tobias Prost im Waldstadion statt, bevor die große Zeltparty für Jung und Alt im Festzelt mit der Partyband Merilyn startet und wir bis in den frühen Morgen feiern. Ganz im Zeichen der Familie und Freunde steht dann der Sonntagmorgen. Hier beginnt ab 11 Uhr ein Frühkonzert im Festzelt. In diesem Rahmen werden unsere Jubilare und die Gewinner des Dorstener Bürgerschiessens geehrt. Ein farbenfroher Festumzug, angeführt von unseren Majestäten Kaiser Michael Lohner und Königin Diana Cisnik, sowie der gesamten Throngemeinschaft, die Musik von vier Musikkapellen und das anschließende gesellige Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen auf dem Thron im Schützenzelt, versprechen einen schönen Nachmittag.
Kaiser Michael Lohner und Königin Diana Cisnik
Auch der weit über die Grenzen Dorsten-Holsterhausens bekannter Montagmorgen holt wieder viele Bürger aus dem Bett. Beim Insignien-Schießen ab 11.00 Uhr und beim anschließenden spannenden Königsschießen ab 13.30 Uhr runden den Vormittag ab. Hier gilt es dann, würdige Nachfolger für unsere Majestäten zu finden, die dann zwei Jahre die 53er Schützenschwestern und Schützenbrüder repräsentieren.
Im Namen des gesamten Vorstandes und des Festwirtes „Thekenkräfte Oberhausen“ lade ich alle Aktiven und die Bevölkerung dazu ein, im Kreise der großen Holsterhausener Schützenfamilie einige schöne Stunden auf dem herrlich gelegenen Schützenplatz und im Schützenzelt zu verbringen.
Mit der abschließenden Bitte an die Holsterhausenerinen und Holsterhausener, darauf zu achten dass der geschmückte Stadtteil mit Fahnen- und Wimpelschmuck ein ansprechendes und festlicheres Gesicht erhalten hat und behält, wünsche ich uns allen gesellige und harmonische Festtage.
Der BSV Dorsten-Holsterhausen 1953 e.V. entstand durch eine Abspaltung vom Holsterhausener Dorfverein. Streitigkeiten zwischen den „Dörflern“ rund um die Antoniuskirche und den „Kolonisten“ an der Borkener Straße führten 1953 zur Gründung. Bereits ein Jahr später fand das erste eigene Schützenfest statt – mit großer Beteiligung, nicht zuletzt durch viele Mitglieder aus dem Bergbau. Schnell wurde das Sommerfest zur festen Einrichtung, ebenso wie das bis heute einzigartige Runkelschießen.
Hierbei treffen sich Vorstand und Offiziere am Dienstag nach dem Schützenfest zum Fletschenschießen auf eine Runkelrübe – ein in Dorsten wohl einmaliger Brauch. Der Schütze, der die Runkel von der Stange holt, wird Runkelkönig und darf sich eine Königin wählen. Die Teilnahme ist so beliebt, dass sich die Schützen in Zweierreihen zum Schuss anstellen müssen – und den Platz am Ziel nur ungern räumen.
Foto: Petra Bosse
Ein weiterer Beweis für das lebendige Vereinsleben ist der eigene Chor – ein Alleinstellungsmerkmal unter Dorstens Schützenvereinen. Auch über die regelmäßig erscheinende „Schützenpost“ bleibt die Gemeinschaft im Austausch.
Die Throngemeinschaft 2023–2025
An der Spitze des Vereins regieren seit dem letzten Schützenfest Kaiser Michael Lohner und Königin Diana Cisnik. Zum Hofstaat gehören:
Dieter Cisnik und Nicole Lohner
Dieter und Gabi Bingler
Marcel Köhler-Rehberg und Bianca Rehberg
Edgar Demberg und Brigitte Salzburg
Andre Mast
Auch die jüngeren Mitglieder sind aktiv: Jaylen und Tamika vertreten den Verein als Kinderkönigspaar, nachdem 2024 Jaylen Krischock beim Sommerfest den Styroporvogel zu Fall brachte und Tamika Rehberg zu seiner Königin erkor.
Bereit für das Schützenfest Holsterhausen 2025
Mit einem engagierten Vorstand – angeführt vom 1. Vorsitzenden Ingolf Indenbirken – und vielen aktiven Mitgliedern blickt der Verein voller Vorfreude auf das Schützenfest Holsterhausen 2025. Die Planungen laufen auf Hochtouren, die Uniformen hängen bereit – Holsterhausen ist wieder im Schützenfieber.
Foto: Petra Bosse
Vom 7. bis 9. Juni 2025 heißt es also wieder: Antreten, feiern, Gemeinschaft leben – beim Schützenfest der 53er!
Festablauf beim Schützenfest Holsterhausen 53
Samstag, 07. Juni 2025
17.30 Uhr – Totenehrung an der St. Bonifatius Kirche
18.00 Uhr – Schützengottesdienst in der St. Bonifatius Kirche
19.30 Uhr – Großer Zapfenstreich im Waldstadion
20.00 Uhr – Partyabend mit Liveband im Festzelt
Sonntag, 08. Juni 2025
11.00 Uhr – Frühkonzert im Festzelt mit Ehrung von Mitgliedern & Bürgerschützen
14.45 Uhr – Treffen aller Abordnungen am Zelt
15.15 Uhr – Antreten auf der Festwiese und Abmarsch zum Waldstadion
16:00 Uhr – Großer Festumzug
20.00 Uhr – Königsball mit Liveband im Festzelt
Montag, 09. Juni 2025
10.45 Uhr – Antreten am Festzelt zum Vogelschießen
11.00 Uhr – Vogelschießen & Platzkonzert mit De Boemelaars (NL)
13.30 Uhr – Beginn des Königsschießens
16.30 Uhr – Antreten zur Königsparade & Festumzug durch Holsterhausen
19.30 Uhr – Empfang der Abordnungen der Gastvereine
20.00 Uhr – Krönungsball mit Liveband im Festzelt
Jubiläumskönigspaare Holsterhausen 53
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Das Königspaar Holsterhausen 53 von 1955: Bernhard I. Botterbrod und Lina I. Kramer. Foto: Verein
Das Königspaar Holsterhausen 53 von 1965: Klaus I. Koch und Helene I. Ebbert. Foto: Verein
Das Königspaar Holsterhausen 53 von 1975: Heinz I. Ritter und Helga II. Schweers. Foto: Verein
Das Königspaar Holsterhausen 53 von 1985: Werner I. Kunkel und Anneliese II. Sendker. Foto: Verein
Das Königspaar Holsterhausen 53 von 1999: Rolf I. Schröter und Bernadette I. Heisterkamp. Foto: Verein
„Dave, ich fürchte, ich kann das nicht tun.“ Mit diesen Worten weigert sich die KI HAL 9000 in Stanley Kubricks Science-Fiction-Klassiker „2001: Odyssee im Weltraum“ von 1968, die Luftschleuse zu öffnen und versucht stattdessen, die Astronauten zu töten – um die Mission nicht zu gefährden. Was vor über 50 Jahren noch pure Fiktion war, beschäftigt heute Philosophen und Ethiker weltweit: Wer trägt die Verantwortung, wenn Maschinen Entscheidungen treffen? Und können Computer wirklich denken?
Nils Musmann aus Dorsten kennt diese Fragen gut. Er ist in Barkenberg aufgewachsen und schreibt derzeit seine Masterarbeit in Philosophie zum Thema KI, Arbeitswelt und Ethik an der Universität Bonn. Wir haben uns mit dem kritischen Denker über seine Forschung unterhalten.
Von Barkenberg nach Bonn
Geboren in Haltern am See, aufgewachsen in Barkenberg – Nils Musmann ist ein echter Dorstener. Nach seinem Abitur zog es ihn nach Würzburg, wo er Philosophie und Europäische Ethnologie im Bachelor studierte. Heute forscht er in Bonn unter anderem bei den renommierten Professoren Markus Gabriel und Aimee Van Wynsberghe zu einem Thema, das aktueller nicht sein könnte: dem Einfluss künstlicher Intelligenz auf unsere Arbeitswelt und die damit verbundenen ethischen Fragen.
„KI kann nicht denken und KI tut nie das, was ihr wollt“
Musmanns These ist provokant und klar: „KI kann nicht denken und KI tut nie das, was ihr wollt“, erklärt der Philosoph. Für ihn ist es wichtig, zwischen der Idee der Künstlichen Intelligenz und der tatsächlichen Technologie zu unterscheiden. „Was wir heute haben, sind Large Language Models – komplexe Wahrscheinlichkeitsrechnungen, aber keine echte Intelligenz.“
Diese Unterscheidung ist für Musmann zentral. Denn während das Marketing der Tech-Konzerne oft eine allgemeine künstliche Intelligenz (AGI) suggeriert, die alles kann, sind die aktuellen Systeme hochspezialisiert. „Das Marketing nutzt oft die AGI-Idee zur Wertsteigerung“, kritisiert der Dorstener.
Die unsichtbare Arbeit hinter der KI
Besonders interessant ist Musmanns Blick auf die menschliche Arbeit, die hinter KI-Systemen steckt: „Wenn Nutzer am Computer Captchas lösen, kategorisieren sie Daten für KI-Systeme. Es wird nicht überprüft, ob der Nutzer ein Roboter ist, sondern das Dataset für die KI wird trainiert.“
Ein durch Künstliche Intelligenz erstelltes Bild zum Thema Rechenzentrum. Foto: Redaktion
Diese sogenannte „Microwork“ findet oft in schlecht bezahlten Klickfarmen statt, wo Menschen monotone und psychisch belastende Arbeit verrichten. „KI versteckt menschliche Arbeit und macht sie unsichtbar“, so Musmann.
Verantwortung in Zeiten der Automatisierung
Ein zentrales Problem sieht der Philosoph in der Verantwortungsdiffusion: „Da KI keinen freien Willen besitzt, stellt sich die Frage, wer für die Konsequenzen ihrer Handlungen verantwortlich ist.“ Als Beispiel nennt er KI-Waffensysteme, die auf bestimmte Tarnmuster reagieren: „Wenn jedoch gegnerische Soldaten oder sogar Unschuldige diese Muster tragen, kann es zu fatalen Fehlern kommen. Die Verantwortung wird dann oft auf die Maschine geschoben.“
Auch in der Medizin sieht Musmann Risiken: Eine KI zur Krebserkennung erreichte zwar eine Genauigkeit von 95 Prozent, erkannte Krebs aber nicht anhand medizinischer Merkmale, sondern anhand des Alters der Fotografien. „Menschliche Kontrolle bei KI-Diagnosen ist unerlässlich“, warnt er. Doch war dies einer der ersten Versuche durch KI Unregelmäßigkeiten in Fotografien zu erkennen.
Machtverhältnisse am Arbeitsplatz
Historische Beispiele wie der automatische Webstuhl zeigen für Musmann, wie Technologie Machtverhältnisse verändert: „Der Webstuhl ermöglichte die Produktion von mehr Stoffen zu geringeren Kosten, führte aber zu schlechterer Qualität und Entmachtung der Weberinnen.“
Ein kleiner Exkurs in der Geschichte: Die Einführung des mechanischen Webstuhls ab Anfang des 19. Jahrhunderts führte zunächst zu Arbeitslosigkeit und Protesten unter Handwebern, wie etwa 1816, als rund 2000 Weber versuchten, Maschinenwebereien zu zerstören. Fabrikbesitzer reagierten mit Schutzmaßnahmen wie hohen Mauern und sogar Kanonen. Langfristig jedoch sank durch den Einsatz der Maschinen die Produktionskosten, was den Export ankurbelte und mehr industrielle Arbeitsplätze schuf – wenn auch meist schlecht bezahlt. Zwischen 1803 und 1857 stieg die Zahl der mechanischen Webstühle in England von etwa 2.400 auf 250.000.
Ein durch Künstliche Intelligenz erstelltes Bild zum Thema Webstuhl. Foto: Redaktion
Ähnlich sieht er die Entwicklung bei KI: „Es ist nicht wichtig, ob die KI das wirklich kann oder nicht. Die Drohung der KI reicht, dass du dir denkst, oh vielleicht können die mich wirklich ersetzen, vielleicht brauche ich doch keine Gehaltserhöhung.“
Flut der Missinformation durch KI
Besonders kritisch sieht Musmann den Einsatz zur Verbreitung von Missinformation: „KI kann riesige Mengen an Inhalten für sehr wenig Geld produzieren. Das Internet wird mit Missinformation geflutet.“ Diese Strategie des „Information Overload“ führe dazu, dass Menschen Schwierigkeiten haben, Fakten von Fiktion zu unterscheiden weil sie einfach mit Informationen überflutet werden.
Fazit: Technik als Werkzeug, nicht als Ersatz
Musmanns Botschaft ist klar: „Technik ist ein Hilfsmittel, aber kein Ersatz für menschliche Beziehungen.“ Der Dorstener Philosoph plädiert für einen bewussten Umgang mit KI – weder naive Technikgläubigkeit noch pauschale Ablehnung, sondern kritische Reflexion und menschliche Kontrolle.
Wenn HAL 9000 heute leben würde, würde er vermutlich zustimmen: Nicht die Maschine trägt die Verantwortung, sondern die Menschen, die sie programmieren und einsetzen. Eine Erkenntnis, die umso wichtiger wird, je mehr KI in unseren Alltag eindringt.
Das Gespräch mit Nils Musmann führten wir in Wulfen. Seine Masterarbeit will er noch dieses Jahr abschließen.
Mit einem großen Fest startet der Stadtteil Feldmark die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Kommunalen Neuordnung in Dorsten. Zugleich werden die Feierlichkeiten zu „775 Jahre Stadtrechte Dorsten“ begangen. Die Organisatoren setzen dabei vor allem auf die Beteiligung der Bürger – ein Fest von Dorstenern für Dorstener, das die Vielfalt und Gemeinschaft in den elf Stadtteilen sichtbar machen soll.
Bereits seit mehr als zehn Monaten arbeiten das Organisationsteam der Stadtteil-Konferenz „BürgerRunde Feldmark“ sowie ein engagiertes Vorbereitungs-Team an den Planungen für das Jubiläumswochenende im Juli 2025. Im Frühjahr 2024 wurde der Wunsch nach Mitwirkung an den Doppeljubiläen vom Team aufgenommen und in Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen, Kindergärten und Bürgern in einem offenen Gesprächsabend im Bürgerbahnhof lebhaft diskutiert.
Als Veranstaltungsort für das Auftaktwochenende wurde der Segelflugplatz „Im Ovelgünne“ ausgewählt. Das Gelände bietet ausreichend Parkplätze, Strom- und Wasserversorgung sowie überdachte Flächen, die auch bei schlechter Witterung Schutz bieten. Die Nähe zu Kleingartenanlagen, einer Reithalle und der Villa Keller macht den Standort ideal für ein vielfältiges Programm.
Das Orga-Team freut sich auf das Ortsteil-Jubiläum in der Feldmark. Foto: Christian Sklenak
Start mit solarbetriebenem Kino
Am Freitag, den 4. Juli 2025, beginnt das Jubiläumswochenende mit einem besonderen Filmevent: Das solare Wanderkino „Wabe del Sol“ zeigt für die jüngeren Besucher den Film „Ratatouille“ (ab 18 Uhr). Für Erwachsene folgt ab 20.30 Uhr die legendäre „Rocky Horror Picture Show“ aus dem Jahr 1975. Der Eintritt ist frei, für Verpflegung ist gesorgt. Besucher sind eingeladen, es sich mit eigenen Decken gemütlich zu machen, und bei der Abendvorstellung sind sogar Kostümierungen willkommen.
Buntes Programm am Samstag in der Feldmark
Der Hauptfeiertag am Samstag, 5. Juli 2025, bietet auf und um das Gelände des Luftsportvereins „Im Ovelgünne“ ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen. Um 13 Uhr eröffnen Bürgermeister Tobias Stockhoff und die „BürgerRunde Feldmark“ offiziell die Festlichkeiten.
Unter dem Motto „Zeitzeugen berichten“ kommen alteingesessene Feldmärker zu Wort und berichten über 50 Jahre Stadtteilgeschichte. Auf dem Gelände präsentieren sich zahlreiche Vereine und Firmen aus der Feldmark mit Informationsständen und Aktionen. Musikalisch wird das Fest von Jagdhornbläsern, der Blasmusik St. Marien und den Dudelsackbläsern „Pipes and Drums“ aus Schermbeck begleitet.
Für Kinder gibt es vielfältige Angebote wie Bobbycar-Parcours, Kinderschminken, Ponyreiten, eine Strohspielecke und eine Wasserlaufrolle. Sportlich und abenteuerlich wird es beim Fahrrad-Parcours des ADFC, Feuerwehr-Vorführungen, einem Schweißsimulator, Brandschutz-Training und Vierer-Bungee-Jumping. Der Reit- und Zuchtverein Dorsten sowie die Villa Keller beteiligen sich ebenfalls mit einem eigenen Programm. Die „Kutschenfreunde Kirchhellen“ laden zu Kutschfahrten ein.
Zudem präsentieren sich die benachbarten Kleingartenanlagen „Im Lippegrund“ und „Im Sonnengrund“ mit Aktionen und Live-Musik ab 17.30 Uhr. Besonders: Die Anlage „Im Lippegrund“ feiert an diesem Tag auch ihr 50-jähriges Bestehen. Für das leibliche Wohl sorgen neben Gegrilltem auch geräucherte Forellen und weitere Köstlichkeiten.
Ein weiteres Highlight des Tages sind Rundflüge mit dem Segelflieger des Luftsportvereins, die Besuchern einen einzigartigen Blick über Feldmark ermöglichen.
Fotos und Gemeinschaft im Fokus
Der Fotowettbewerb „Blende 25 – Die Feldmark in Bildern“ wird im Laufe des Nachmittags ausgewertet, und die Gewinner werden geehrt. Die Veranstalter freuen sich auf ein buntes und lebendiges Fest, das die Gemeinschaft und Vielfalt der Feldmark zum Ausdruck bringt.
Ludger Menke entschied sich nach vielen Jahren für ein Hörgerät von OHRWERK Hörgeräte
Bereits im Sommer 2022 stellte Ludger Menke fest, dass er hohe Töne nicht mehr hören konnte. „Zunächst nur auf einem Ohr konnte ich das Zirpen der Grillen nicht mehr hören“, erzählt der heute 61-Jährige von den ersten Auffälligkeiten.
„Ich machte mir damals aber noch keine großen Gedanken darum. Vielleicht war die Hemmschwelle aber auch zu groß, sich einzugestehen, dass eine Überprüfung durch einen Hörakustiker sinnvoll wäre. Erst als ich in den darauffolgenden Jahren feststellte, dass ich auf Veranstaltungen oder im Restaurant meinen Gesprächspartnern nicht mehr folgen konnte, reifte die Entscheidung, einen Hörakustiker einzuschalten.
Mein schlechtes Hören wurde mir mittlerweile auch durch Arbeitskollegen und meine Frau bestätigt, die mich fragten, ob ich denn das Gesagte nicht gehört hätte oder vielleicht nicht hören wollte“, schmunzelt Ludger Menke, der heute glücklich darüber ist, dass er durch das Tragen eines Hörgerätes wieder alles verstehen kann. Über eine Werbeanzeige des Dorstener Hörakustikers OHRWERK in einem Magazin wurde er auf das Unternehmen aufmerksam. Im Interview schildert Ludger Menke seine Erlebnisse.
Wie haben Sie bemerkt, dass Sie nicht mehr so gut hören können?
Ludger Menke: Ich musste immer häufiger nachfragen. Insbesondere bei Gesprächen in lauter Umgebung, Auch der Fernseher musste immer lauter gestellt werden, was mir und ganz besonders meiner Familie auffiel.
Hatten Sie besondere Anforderungen an einen Hörakustiker?
Ludger Menke: Ich kannte mich anfangs nicht besonders gut mit Hörgeräten aus. Deshalb war es mir besonders wichtig, dass der Hörakustiker mich umfassend berät, individuell auf meine Bedürfnisse eingeht und eine gründliche Höranalyse durchführt. Außerdem wollte ich unbedingt unauffällige Hörgeräte, die perfekt zu mir und meinem Alltag passen.
Wie war Ihr erster Eindruck von “OHRWERK Hörgeräte“ in Dorsten?
Ludger Menke: Ich habe mich gleich bei meinem ersten Besuch sehr wohlgefühlt. Besonders die freundliche Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen. Die individuelle Beratung und die Zeit, die sich Ramona Pieper, Hörakustikerin und Fachgeschäftsleiterin von OHRWERK Hörgeräte, für mich genommen hat, haben mich überzeugt. Zudem wurde ich umfassend über die verschiedenen Hörgeräte informiert. Besonders interessant fand ich das Angebot, an der axonen Hörtherapie teilzunehmen, um mein Hörverstehen zusätzlich zu verbessern.
Ludger Menke bekommt sein neues Hörgerät eingesetzt.
Was genau ist das axone Hörtraining?
Ludger Menke: Die axone Hörtherapie ist ein Trainingsprogramm, das speziell entwickelt wurde, um das Hörverstehen zu verbessern. Durch verschiedene Hörübungen, die ich zu Hause mit speziellen Trainigshörsystemen durchführen konnte, wurde mein Gehirn unterstützt, Sprache besser zu erkennen und Hintergrundgeräusche effektiver zu filtern. Durch das Hörtraining habe ich mich schneller an das Hören mit Hörgeräten gewöhnt.
Wie haben Sie die Beratung über die verschiedenen Hörgerätearten wahrgenommen?
Ludger Menke: Ich habe die Beratung über die verschiedenen Hörgerätetypen als sehr informativ und verständlich empfunden. Es wurde auf meine individuellen Bedürfnisse eingegangen, und mir wurden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle klar erläutert, sodass ich mich gut entscheiden konnte. Zudem konnte ich verschiedene Hörgeräte im Alltag ausgiebig testen. Das hat mir bei meiner Entscheidung sehr geholfen.
Und wie wurden Sie über die verschiedenen Preiskategorien informiert?
Ludger Menke: Die Informationen zu den verschiedenen Preiskategorien wurden sehr transparent und verständlich erklärt. Ich hatte das Gefühl, einen guten Überblick über die Möglichkeiten zu bekommen, ohne dass mir etwas aufgedrängt wurde. So konnte ich eine Entscheidung treffen, die sowohl meinen Bedürfnissen als auch meinem Budget entsprach.
Sind Sie mit Ihrer Entscheidung für ein Hörgeräte heute zufrieden?
Ludger Menke: Ja, ich bin heute sehr zufrieden mit meiner Entscheidung. Die Hörgeräte haben meinen Alltag spürbar verbessert – Gespräche fallen mir viel leichter, und ich kann endlich wieder all die kleinen Geräusche wahrnehmen, die ich zuvor vermisst habe.
Die Suche nach der vermissten Seniorin, die seit Montagvormittag als vermisst gemeldet war, hat ein glückliches Ende gefunden: Sie ist wieder wohlbehalten zu Hause.
Die Familie und Angehörigen möchten sich von Herzen bedanken – bei allen, die sich an der Suche beteiligt haben, Hinweise gegeben oder einfach mitgefiebert haben. Ebenfalls Dank ging sowie an die zahlreichen Menschen, die über soziale Netzwerke geholfen haben, die Nachricht zu teilen.
Auch über die Plattformen Dorsten-Online, Schermbeck-Online und Heimatreport war die Suche geteilt worden. Die personenbezogenen Daten wurden nach dem Ausgang nun gelöscht.
Die Familie ist überglücklich und dankbar, dass ihre Angehörige gesund zurückgekehrt ist.
Gute Nachrichten für Familien mit kleinen Kindern. Der Treffpunkt Altstadt in Dorsten hat sein Angebot erweitert und einen neuen Raum speziell für Kinder geschaffen. Mit dem „Kids Treff“ möchte die Stadt Dorsten gemeinsam mit dem Familienbüro der Abteilung Jugendförderung im Amt für Familie und Jugend einen Ort bieten, an dem sich Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren wohlfühlen und entfalten können.
Der „Kids Treff“ befindet sich im Treffpunkt Altstadt am Geschwister-Scholl-Platz 1. Er ist ein farbenfroher, kindgerecht gestalteter Raum, der spielerische Anreize mit entwicklungsfördernden Elementen verbindet. Hier können Kinder nach Herzenslust spielen, entdecken und lernen – begleitet von ihren Eltern oder anderen Bezugspersonen.
„Kids Treff“ bietet Mehrwert für Familien
„Wir freuen uns sehr, mit dem ‚Kids Treff‘ einen echten Mehrwert für Familien in der Innenstadt anbieten zu können“, betont Christian Joswig, Leiter des Treffpunkts Altstadt. „Ein solcher Raum hat bisher in unserem Angebot gefehlt. Umso schöner, dass wir ihn nun gemeinsam mit dem Familienbüro realisieren konnten.“
Der „Kids Treff“ ist nicht nur ein Raum für freies Spiel. Ab sofort finden hier auch regelmäßige Gruppenangebote wie Eltern-Kind-Treffs am Vor- und Nachmittag statt. Außerdem bietet der Raum die Möglichkeit, Kindergeburtstage in einem geschützten und liebevoll gestalteten Umfeld zu feiern.
Weitere Informationen
Interessierte Familien erhalten weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten direkt beim Treffpunkt Altstadt. Ansprechpartner ist Christian Joswig, erreichbar per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 02362 – 50967. Auch die Mitarbeiterinnen des Familienbüros stehen für Fragen zur Verfügung, per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 02362 – 66 4000.
Anlassunabhängige Kontrollen des Ordnungsamtes hatten am Montag (26. Mai) weitreichende Konsequenzen. Eine Spielhalle in Dorsten wurde nach umfangreichen Kontrollen der Ordnungsbehörde und des Kommunalen Ordnungsdienstes wegen massiver Regelverstöße umgehend geschlossen und versiegelt.
Die anlassunabhängige Überprüfung brachte erhebliche Mängel ans Licht. Unter anderem fehlte der Nachweis der gesetzlich vorgeschriebenen Zertifizierung nach § 16a des Ausführungsgesetzes zum Glücksspielstaatsvertrag NRW. Auch der Spielerschutz ließ zu wünschen übrig. Die vorgeschriebenen Mindestabstände zwischen den Geldspielgeräten wurden nicht eingehalten, und eine Person konnte gleichzeitig an drei Automaten spielen. Dies stellt einen klarer Verstoß gegen die Regelungen zur Prävention von Spielsucht dar.
Darüber hinaus stellten die Prüfer weitere gravierende Mängel fest. Acht Geräte wiesen keine ordnungsgemäße Aufstellerkennzeichnung auf, ein Gerät verfügte nicht über die aktuelle Software und wurde umgehend versiegelt. Drei weitere Automaten fehlte das gültige TÜV-Siegel. Besonders schwerwiegend: Die Spielhalle war nicht an das bundesweite Sperrsystem OASIS angeschlossen – ein zentrales Instrument zum Schutz gesperrter Spieler. Auch der gesetzlich geforderte Schulungsnachweis für das Personal konnte von der anwesenden Mitarbeiterin nicht vorgelegt werden.
Ordnungsamt kündigt weitere Kontrollen an
„Der Schutz von Spielerinnen und Spielern sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben haben für uns hohe Priorität“, betonte Sven Bartmann, Abteilungsleiter Allgemeine Ordnung der Stadt Dorsten. „Mit solchen Kontrollen zeigen wir deutlich: Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit klaren Konsequenzen rechnen.“
Die Schließung der Spielhalle bleibt bestehen, bis alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt und eine vollständige Re-Zertifizierung vorliegt. Gegen den Betreiber wurden zudem mehrere Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.
Die Stadt Dorsten kündigt an, auch in Zukunft unangekündigte Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung der Vorschriften in Spielhallen sicherzustellen. „Verantwortungsvolles Glücksspiel ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir werden weiterhin wachsam bleiben und Regelverstöße konsequent ahnden“, so die abschließende Botschaft der Ordnungsbehörde.
Der fünfte Clubhouse Run am 24. Mai 2025 war ein voller Erfolg – auch wenn das Wetter den Bikern einen Strich durch die Rechnung machte. Rund 100 Motorräder waren zwischen Münsterland, Ruhrgebiet und Sauerland unterwegs, um die teilnehmenden Clubhäuser anzusteuern. Den krönenden Abschluss bildete die Party beim Star-Riders MC in Dorsten-Wulfen.
„Wir haben bestimmt 30 Mopeds auf der Straße gehabt heute von uns Star-Riders“, berichtet Patrick Duwenbeck von den Star-Riders stolz. Insgesamt waren laut den noch zu bereinigenden Daten über 100 Motorräder unterwegs – eine beeindruckende Zahl, die jedoch hätte noch größer sein können. „Uns haben viele auch abgesagt wegen dem Wetter“, erklärt er. „Wir haben im Grunde genommen ab zehn Uhr permanent irgendwo Niesel oder Regen gehabt.“
Am Clubhaus der Stormcrows. Foto:Fichtner
Die 300 Kilometer lange Strecke des Clubhouse Run wurde dadurch zur echten Herausforderung. Viele Biker kamen triefend nass am Zielort an, die Regensachen noch immer am Körper. Zusätzlich sorgte eine Polizeikontrolle am Ochsenkopf für einen ungeplanten Zwischenstopp – allerdings mit glimpflichem Ausgang. „Die waren dann noch fair“, schmunzelt einer der Teilnehmer.
Freundlicher Zwischenstopp und Smalltalk mit den Ordnungshütern. Foto: Fichtner
Bunt gemischtes Publikum fernab aller Klischees
Trotz der widrigen Umstände herrschte beim Abschlussabend im Star-Riders Clubhaus beste Stimmung. Über 50 Gäste füllten die Räumlichkeiten und feierten das gelungene Event. Das Publikum war dabei bunt gemischt und frei von Outlaw-Rocker-Klischees – einfach Jungs, die Lust haben, Motorrad zu fahren und Rockmusik zu hören.
Es wurde laut beim Konzert. Foto: Fichtner
Besonders bemerkenswert: Da die meisten Gäste mit dem Motorrad angereist waren, wurde erstaunlicherweise vor allem alkoholfreies Bier getrunken. Verantwortung geht vor – auch beim Feiern.
Das Clubhaus wurde gerockt. Foto: Fichtner
Internationale Teilnehmer und Live-Musik beim Clubhouse Run
Die Anziehungskraft des Clubhouse Runs reichte weit über die regionalen Grenzen hinaus. Teilnehmer aus Österreich, Belgien und sogar Serbien hatten den Weg nach Dorsten-Wulfen gefunden. Für viele war es eine seltene Gelegenheit, sich mit anderen Mitgliedern auszutauschen und in entspannter Atmosphäre zu plaudern.
Viele Gäste beim Club. Foto: Alexander Fichtner
Die Live-Bands Rocktory und Invisible Haze sorgten für den passenden musikalischen Rahmen und heizten der Stimmung trotz des verregneten Tages ordentlich ein. Reichlich Benzingespräche unter Gleichgesinnten rundeten den gelungenen Abend ab.
Clubhouse Run Organisatoren ziehen positive Bilanz
Die Veranstalter zeigten sich trotz der Wetterkapriolen zufrieden mit dem Event. Der Clubhouse Run hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Termin in der regionalen Biker-Szene entwickelt und verbindet Motorradclubs aus dem Münsterland, Ruhrgebiet und Sauerland miteinander.
Der Clubhous Run. Foto:Fichtner
Das Konzept des Poker Runs, bei dem die Teilnehmer mindestens fünf Clubhäuser ansteuern und dabei Pokerkarten sammeln, hat sich bewährt. Die Mischung aus geselliger Ausfahrt, kulinarischen Stopps und dem spielerischen Element kommt bei den Bikern gut an.
Für alle, die es dieses Jahr verpasst haben: Der Clubhouse Run wird sicherlich auch 2026 wieder stattfinden – dann hoffentlich bei besserem Wetter.