Für Dorsten ist es eine sehr gute Nachricht. Die kardiologische Versorgung am St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten bleibt dauerhaft gesichert. Die Bezirksregierung Münster hat der KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH offiziell mitgeteilt, dass der Standort Dorsten auch ab dem 1. Januar 2026 den Versorgungsauftrag für die Interventionelle Kardiologie behält.
Grundlage ist der aktuelle Krankenhausplan des Landes Nordrhein-Westfalen. Damit ist nun Klarheit geschaffen, wie der Krankenhausträger KERN (Katholische Einrichtungen Ruhrgebiet Nord GmbH) mitteilt.
Geschäftsführer Hendrik Nordholt zeigt sich erleichtert und dankbar: „Jetzt haben wir die von uns gewünschte Klarheit, dass wir die Interventionelle Kardiologie als Leistung auch zukünftig am EKD anbieten können. Wir sind dem NRW-Ministerium für Arbeit und Gesundheit und der Bezirksregierung Münster dankbar, dass durch den Feststellungsbescheid Fakten geschaffen wurden, mit denen wir arbeiten können. Diesen Zukunftsauftrag nehmen wir gerne an.“
Stadt Dorsten sieht Erwartungen bestätigt
Auch in der Stadt Dorsten wird die Entscheidung sehr positiv bewertet. Bürgermeister Tobias Stockhoff betont, dass die Interessen der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger im Bescheid klar erkennbar seien: „Es war richtig und wichtig, dass Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft gemeinsam an Minister Laumann appelliert haben, die besondere Lage Dorstens bei der Krankenhausplanung zu berücksichtigen. Unsere Argumente waren fachlich so fundiert, dass sie in Düsseldorf und Münster gehört wurden. Dafür danken wir dem Minister, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Bezirksregierung.“
Die Lage des Krankenhauses an der Schnittstelle zweier großer Landkreise war ein zentrales Argument für den Erhalt der kardiologischen Leistungen. Für die Menschen in Dorsten und der Region bedeutet das weiterhin kurze Wege bei akuten Herznotfällen.

Lebenswichtige Versorgung bleibt gesichert
Krankenhausgeschäftsführer Ansgar Schniederjan unterstreicht die medizinische Bedeutung der Entscheidung: „Die Interventionelle Kardiologie ist häufig zeitkritische Notfallversorgung. Gerade im ländlichen Raum ist es entscheidend, dass diese Leistungen an mehreren Standorten verfügbar sind. Das St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten ist damit gemeinsam mit dem Marien-Hospital Marl und weiteren Kliniken Teil dieser Notfallversorgung.“
Diese Struktur erhöhe die Sicherheit der Patientinnen und Patienten erheblich und stärke die gesamte medizinische Versorgung im Kreis.
Klare Perspektive für den Krankenhausstandort Dorsten
Für die KERN GmbH bedeutet der Feststellungsbescheid nun verlässliche Rahmenbedingungen. Geschäftsführer Hendrik Nordholt erklärt: „Wir sind dankbar für die große Unterstützung aus Verwaltung, Politik und der Dorstener Stadtgesellschaft. Auf dieser Grundlage schaffen wir Bedingungen, damit wir auch künftig kompetent, professionell und menschlich für unsere Patientinnen und Patienten da sein können. Gemeinsam arbeiten wir daran, das St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten zukunftsstark aufzustellen.“
Gute Nachricht für Dorsten und die Region
Der Erhalt der kardiologischen Leistungen am St. Elisabeth-Krankenhaus ist für Dorsten ein wichtiges Signal. Die medizinische Versorgung bleibt auf hohem Niveau gesichert. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet die Entscheidung Sicherheit, kurze Wege im Notfall und eine stabile Zukunft für ihren Krankenhausstandort.























































