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Zukunftssicherheit für Krankenhaus Dorsten: Kardiologie bleibt erhalten

Für Dorsten ist es eine sehr gute Nachricht. Die kardiologische Versorgung am St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten bleibt dauerhaft gesichert. Die Bezirksregierung Münster hat der KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH offiziell mitgeteilt, dass der Standort Dorsten auch ab dem 1. Januar 2026 den Versorgungsauftrag für die Interventionelle Kardiologie behält.

Grundlage ist der aktuelle Krankenhausplan des Landes Nordrhein-Westfalen. Damit ist nun Klarheit geschaffen, wie der Krankenhausträger KERN (Katholische Einrichtungen Ruhrgebiet Nord GmbH) mitteilt.

Geschäftsführer Hendrik Nordholt zeigt sich erleichtert und dankbar: „Jetzt haben wir die von uns gewünschte Klarheit, dass wir die Interventionelle Kardiologie als Leistung auch zukünftig am EKD anbieten können. Wir sind dem NRW-Ministerium für Arbeit und Gesundheit und der Bezirksregierung Münster dankbar, dass durch den Feststellungsbescheid Fakten geschaffen wurden, mit denen wir arbeiten können. Diesen Zukunftsauftrag nehmen wir gerne an.“

Stadt Dorsten sieht Erwartungen bestätigt

Auch in der Stadt Dorsten wird die Entscheidung sehr positiv bewertet. Bürgermeister Tobias Stockhoff betont, dass die Interessen der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger im Bescheid klar erkennbar seien: „Es war richtig und wichtig, dass Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft gemeinsam an Minister Laumann appelliert haben, die besondere Lage Dorstens bei der Krankenhausplanung zu berücksichtigen. Unsere Argumente waren fachlich so fundiert, dass sie in Düsseldorf und Münster gehört wurden. Dafür danken wir dem Minister, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Bezirksregierung.“

Die Lage des Krankenhauses an der Schnittstelle zweier großer Landkreise war ein zentrales Argument für den Erhalt der kardiologischen Leistungen. Für die Menschen in Dorsten und der Region bedeutet das weiterhin kurze Wege bei akuten Herznotfällen.

Elisabeth Krankenhaus Dorsten
Das Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten. Foto: Archiv

Lebenswichtige Versorgung bleibt gesichert

Krankenhausgeschäftsführer Ansgar Schniederjan unterstreicht die medizinische Bedeutung der Entscheidung: „Die Interventionelle Kardiologie ist häufig zeitkritische Notfallversorgung. Gerade im ländlichen Raum ist es entscheidend, dass diese Leistungen an mehreren Standorten verfügbar sind. Das St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten ist damit gemeinsam mit dem Marien-Hospital Marl und weiteren Kliniken Teil dieser Notfallversorgung.“

Diese Struktur erhöhe die Sicherheit der Patientinnen und Patienten erheblich und stärke die gesamte medizinische Versorgung im Kreis.

Klare Perspektive für den Krankenhausstandort Dorsten

Für die KERN GmbH bedeutet der Feststellungsbescheid nun verlässliche Rahmenbedingungen. Geschäftsführer Hendrik Nordholt erklärt: „Wir sind dankbar für die große Unterstützung aus Verwaltung, Politik und der Dorstener Stadtgesellschaft. Auf dieser Grundlage schaffen wir Bedingungen, damit wir auch künftig kompetent, professionell und menschlich für unsere Patientinnen und Patienten da sein können. Gemeinsam arbeiten wir daran, das St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten zukunftsstark aufzustellen.“

Gute Nachricht für Dorsten und die Region

Der Erhalt der kardiologischen Leistungen am St. Elisabeth-Krankenhaus ist für Dorsten ein wichtiges Signal. Die medizinische Versorgung bleibt auf hohem Niveau gesichert. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet die Entscheidung Sicherheit, kurze Wege im Notfall und eine stabile Zukunft für ihren Krankenhausstandort.

Rosenmontagszug 2026 in Dorsten: Festkomitee sucht neue Gruppen

Der Rosenmontagszug 2026 in Dorsten wirft bereits jetzt seine fröhlichen Schatten voraus. Anfang des Jahres hatte das Festkomitee Dorstener Karneval e.V. zur traditionellen Vorbesprechung eingeladen. Zahlreiche Vereine und Gruppen folgten der Einladung und legten gemeinsam den organisatorischen Fahrplan für den großen Karnevalsumzug fest.

Trotz urlaubs- und krankheitsbedingter Ausfälle einzelner Teilnehmer steht bereits jetzt eine beachtliche Anzahl von Fuß- und Wagengruppen fest. Der Vorsitzende des Festkomitees, Rudolf Haller, wird in den kommenden Wochen mit weiteren potenziellen Teilnehmern Kontakt aufnehmen, um die endgültige Reihenfolge der Gruppen abzustimmen.

Gruppen, die bislang noch nicht angesprochen wurden, sind herzlich eingeladen, sich beim Festkomitee zu melden und Teil vom Rosenmontagszug 2026 in Dorsten zu werden.

Hofstaat Dorsten | FDK Vorsitzender Rudolf Haller und Ehefrau Angelika
Stadtprinzessin Simone mit ihrem Hofstaat Dorsten, dem FDK Vorsitzender Rudolf Haller und Ehefrau Angelika. Foto: Petra Bosse

Neues Angebot für Wagen-Gruppen

Besonders erfreulich ist dabei ein neues Angebot, das der Vorsitzende bei der Vorbesprechung präsentieren konnte. Aufgrund unterschiedlicher Auslegungen einer neuen Landesverordnung zwischen TÜV und DEKRA kann die bisherige Prinzenkutsche nicht mehr eingesetzt werden. Bereits im Jahr 2025 hatte die Spedition Bauer aus Wulfen kurzfristig ausgeholfen und die Stadtprinzessinnen Simone I. und Zoé I. sicher durch den Umzug gefahren.

Die Spedition Bauer stellt wieder ihren Lastwagen samt Fahrer zur Verfügung. Foto: Borgwardt

Nun geht die Spedition Bauer noch einen Schritt weiter. Gemeinsam mit dem Festkomitee und mit Unterstützung von Bürgermeister Tobias Stockhoff wurde eine neue Lösung für den Prinzenwagen gefunden. Zusätzlich stellt die Spedition Bauer einen Lastwagen mit Ladepritsche und Fahrer für eine neue Teilnehmergruppe zur Verfügung.

Kreative Bewerbungen ausdrücklich erwünscht

Damit eröffnet sich eine besondere Chance für Vereine, Freundeskreise, Nachbarschaften oder andere Zusammenschlüsse, die schon immer einmal auf einem eigenen Wagen am Rosenmontagszug teilnehmen wollten. Interessierte Gruppen können sich ab sofort per E-Mail unter [email protected] beim Festkomitee bewerben.

Die ausgewählte Gruppe erhält den Lastwagen inklusive Fahrer. Aufgabe der Teilnehmer ist es, den Wagen kreativ zu gestalten, mit Wurfmaterial auszustatten und kostümierte Mitfahrer zu stellen. „Die Gruppe muss dann nur noch den Wagen schmücken, mit Wurfmaterial und kostümierten Personen besetzen“, erklärt Rudolf Haller. „Die Gruppe mit der kreativsten Idee bekommt den Zuschlag.“ Auch Zusammenschlüsse mehrerer Gruppen sind ausdrücklich willkommen.

Rosenmontag 2026: Termin steht fest

Der Rosenmontagszug in Dorsten findet am 16. Februar 2026 statt. Start ist um 14:11 Uhr am Platz der Deutschen Einheit. Wie bei der Premiere im vergangenen Jahr, wird auch der Rosenmontagszug 2026 wieder durch die Dorstener Innenstadt verlaufen. Der Zug endet dann traditionell auf dem Marktplatz, wo das Festkomitee eine große Abschlussveranstaltung mit Musik und Bewirtung organisiert.

Das Festkomitee Dorstener Karneval lädt alle Jecken, Familien und Besucher herzlich ein, gemeinsam friedlich, fröhlich und ausgelassen den Karneval 2026 in Dorsten zu feiern.

Winterlicher Jazz: Lazy Lizzards in der Gnadenkirche Wulfen

Am heutigen Sonntagabend zeigte sich in der Gnadenkirche Wulfen, wie tragfähig Live Musik sein kann, wenn Qualität und Nähe zusammenkommen. Trotz winterlichen Wetters war der Kirchenraum bis auf den letzten Platz gefüllt beim Konzert der Lazy Lizzards.

Allein dieser Anblick wirkte wie eine Ansage: Dorsten war bereit, sich auch am Wochenendeausklang auf ein Konzert einzulassen, das nicht auf Lautstärke, sondern auf musikalische Substanz setzte. Der Eintritt war frei, um eine Spende wurde gebeten und die Atmosphäre hatte etwas Gemeinsames, fast Feierliches, ohne steif zu werden.

Die Jazz Kombo Lazy Lizzards spielte populären Jazz aus verschiedenen Epochen und baute daraus ein Programm, das ständig die Perspektive wechselte, ohne beliebig zu wirken. Swingklassiker wie „Satin Doll“ und „Mackie Messer“ gaben dem Abend jenen federnden Grundton, der sofort vertraut klang. Mit „Respect Yourself“ aus den siebziger Jahren rückte die Band in eine modernere, soulige Richtung. Und wenn ein Popsong wie „Big Bad Handsome Man“ auftauchte, wurde deutlich, dass hier nicht Genregrenzen verteidigt, sondern gute Songs in ein Jazz Gewand übersetzt wurden.

Ruhig und gemütlich zum Kopf nicken. Foto: Alexander Fichtner

Dazwischen lagen Bluesklassiker, die den Raum verdichteten, Tempo herausnahmen und dem Konzert jene Wärme gaben, die man besonders an kalten Abenden zu schätzen wusste.

Klang im Kirchenraum

Es war voll in der Gnadenkirche. Foto:Alexander Fichtner

Gerade die Gnadenkirche erwies sich als starker Resonanzraum für die Lazy Lizzards. Die Akustik trug Melodien weit, ließ Stimmen und Soli leuchten und machte Nuancen hörbar, die in anderen Locations leicht untergehen. Das Publikum reagierte entsprechend konzentriert, hörte zu, blieb bei den leisen Stellen da und ließ sich bei den schwungvollen Nummern mitziehen. Es war ein Abend, an dem man spürte, wie sehr Live Musik von Aufmerksamkeit lebt, und wie sehr Aufmerksamkeit wiederum durch gute Musik entsteht.

Die Lazy Lizzards als eingespieltes Gefüge

Die Lazy Lizzards wirkten als Ensemble geschlossen und zugleich spielfreudig. Karola F. führte mit einer wandlungsfähigen Stimme durch die Stile, mal clubnah und rauchig im Ton, mal klar und erzählerisch. Dieter Wilms gab an Gitarre und mit Vocals den Rahmen, setzte markante Akzente und ließ in Soli seine Blues Herkunft aufblitzen. Helmut Schafhausen hielt am Schlagzeug den Groove stabil und brachte jene Energie, die die Stücke antreibt, ohne sie zu überrollen. Eckhard Cramer verankerte am Bass das Fundament, auf dem sich die Nummern sicher bewegen konnten. Judith Dunisch sorgte am Saxophon für Farbe und Druck, Gregor Lelgemann an den Keyboards für harmonische Tiefe und Übersicht.

Karola F. Sängerin der Lazy lizzards. Foto: Alexander Fichtner

Ein gutes Zeichen für Dorsten

Am Ende blieb vor allem der Eindruck, dass dieser Abend mehr war als ein gelungenes Konzert der Lazy Lizzards. Es war gut und schön zu sehen, dass sich Dorsten an einem Sonntagabend eine so qualitativ hochwertige Band musikalisch angenommen hatte. Selbst unter winterlichen Bedingungen. Die volle Kirche zeigte nicht nur Interesse, sondern auch Vertrauen. Der Weg lohnt, wenn auf der Bühne mit Können, Haltung und Freude gespielt wird.

Die winterliche Gnadenkirche in Wulfen. Foto: Alexander Fichtner

Westfälischer Abend im Heimathaus Wulfen: Genuss, Gespräch und ein gemeinsamer Auftakt

Wenn draußen der Januar seine kühle Strenge zeigt, zeigt ein Ort im Dorf umso mehr an Wärme. Am Samstag, 10. Januar 2026, eröffnete der Heimatverein Wulfen das neue Jahr mit einem Westfälischen Abend und traf damit genau den Nerv vieler Menschen, die nach den Feiertagen nicht nur satt werden, sondern auch wieder zusammenrücken wollten.

Schon beim Eintreten lag jener vertraute Duft in der Luft, der an Küchen erinnert, in denen Zeit noch eine Zutat ist. In gemütlicher Atmosphäre kamen Besucherinnen und Besucher ab 18 Uhr zusammen, setzten sich an die Tische, begrüßten Nachbarn, wechselten erste Neuigkeiten und ließen den Alltag für ein paar Stunden vor der Tür.

Westfälische Küche, die verbindet

Im Mittelpunkt stand die westfälische Küche, bodenständig und herzhaft, so wie sie in der Region gewachsen ist. Aufgetischt wurden unter anderem Panhas, Wurstebrot und deftiger Grünkohl, begleitet von selbstgebrautem Bier und weiteren Getränken. Ein besonderer Akzent kam aus den Reihen der Engagierten im Ort: Die Gruppe Lekkerbeck servierte köstlichen Grünkohl, und die Pottkieker steuerten wieder selbstgebrauten Schnaps bei, der dem Abend eine zusätzliche regionale Note verlieh.

Die Pottkieker waren bereit. Foto: Fichtner

Viele helfende Hände als Fundament des Westfälischen Abend

Solche Abende wirken leicht und selbstverständlich, sind es aber nicht. Ohne die vielen helfenden Hände im Hintergrund wäre ein Westfälischer Abend in dieser Form nicht möglich. Vorbereitung, Einkauf, Kochen, Aufbau, Service und das Aufräumen danach, all das braucht Menschen, die Zeit schenken und Verantwortung übernehmen. Genau dieses stille Miteinander ist ein Markenzeichen des Heimatvereins und ein Grund, warum das Heimathaus immer wieder zu einem Ort wird, an dem Gemeinschaft gelingt.

Gespräche, Begegnungen, Jahresauftakt

Neben dem Essen stand der persönliche Austausch im Vordergrund. Zwischen Teller und Glas entstanden Gespräche, die sonst im Alltag oft zu kurz kommen. Über das, was war, über das, was ansteht, und über das, was man gemeinsam bewahren möchte.

Viele helfende Hände. Foto: Fichtner

Der Vorsitzende des Heimatvereins, Johannes Krümpel, machte deutlich, dass es dem Vorstand nicht nur um ein gelungenes Essen geht, sondern um Nähe und Dialog: „Wir vom Vorstand würden uns über eine rege Beteiligung sehr freuen und hoffen, mit vielen Gästen ins Gespräch zu kommen“, sagte Krümpel. Genau diese Offenheit prägte den Abend, als Nachbarn zusammenrückten, neue Gesichter willkommen waren und sich alte Kontakte erneuerten.

Auch im Wintergarten ging es zünftig zu. Foto: Fichtner

Dorfleben, das jede Woche wächst

Der Heimatverein Wulfen knüpft mit dem westfälischen Abend an eine Tradition an, die im Ort lebendig ist und zugleich etwas sehr Gegenwärtiges erfüllt. Denn fast jede Woche entstehen Angebote, die das Dorfleben bereichern, Neues ermöglichen und Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenbringen. Mal geht es um Kultur, mal um Handwerk, mal um Geschichte, mal um das schlichte Zusammensein. Der westfälische Abend ist dabei ein besonders stimmiger Jahresauftakt, weil er Genuss und Gemeinschaft in einer einzigen Geste verbindet.

Die Gäste waren begeistert. Foto: Fichtner

Ein guter Start ins neue Jahr

Am Ende blieb der Eindruck eines Abends, der zeigt, wie viel Kraft in kleinen Formaten steckt. Ein paar Tische, regionales Essen, engagierte Gruppen und einige Stunden Zeit. Dann entsteht etwas, das im Dorf länger nachhallt als der Geschmack von Grünkohl: das Gefühl, miteinander verbunden zu sein. Westfälisch schlicht, herzlich getragen und gerade deshalb so wirkungsvoll.

SV Rot-Weiß Deuten ist Hallenfußball-Stadtmeister 2026

Wer am Samstag bereits von großartiger Atmosphäre gesprochen und geglaubt hatte, das ließe sich nicht toppen, wurde am Sonntag eines Besseren belehrt. Bei der Endrunde der Dorstener Hallenfußball-Stadtmeisterschaft schaukelten sich eine unglaubliche Stimmung und das sportliche Geschehen gegenseitig hoch.

Die Halle des Gymnasium Petrinum stand phasenweise Kopf. Auf den Rängen ging es ebenso lautstark und emotional zu wie auf dem Spielfeld. Das Publikum ging jede Aktion auf dem Feld mit.

Hallenfußball Stadtmeister 2026 Rot Weiß Deuten
Große Freude nach dem Finale. Foto: Christian Haug

Herzschlagentscheidung im 2. Halbfinale

Schon die Halbfinalspiele boten alles, was den Reiz dieses Turniers ausmacht. Im ersten Spiel setzte sich der SV Rot-Weiß Deuten mit 3:1 gegen BVH Dorsten durch und bestätigte damit seine starke Form aus der Vorrunde.

Hallenfußball Stadtmeister 2026 Rot Weiß Deuten
Michael Maiß am Mikrofon. Foto: Christian Haug

An Dramatik kaum zu überbieten war die folgende Begegnung. Gastgeber SV Lembeck lieferte sich mit dem SV Dorsten-Hardt ein packendes Duell, in dem Hardt letztlich mit 3:2 die Oberhand behielt. Der entscheidende Treffer fiel erst acht Sekunden vor dem Abpfiff. Ein Moment, der die Halle regelrecht explodieren ließ.

Hallenfußball Stadtmeister 2026 Rot Weiß Deuten
Foto: Christian Haug

Im anschließenden Neunmeterschießen um Platz drei zeigte der SV Lembeck noch einmal Moral. Er belohnte sich mit einem 2:0-Erfolg gegen den BVH Dorsten. Damit sicherte sich der Gastgeber einen versöhnlichen Abschluss vor heimischem Publikum.

SV RW Deuten sichert sich den Titel

Das Finale hielt schließlich genau das, was der Turnierverlauf versprach. Der SV Dorsten-Hardt und der SV Rot-Weiß Deuten begegneten sich auf Augenhöhe, beide Teams kämpften mit hoher Intensität, hohem Tempo und klar erkennbarem Siegeswillen. In einem umkämpften Endspiel setzte sich am Ende der SV Rot-Weiß Deuten mit 3:1 durch und krönte sich damit verdient zum Dorstener Hallenstadtmeister 2026.

Hallenfußball Stadtmeister 2026 Rot Weiß Deuten
Das Team und seine Fans freuen sich. Foto: Christian Haug

Nach einer makellosen Vorrunde und einem konzentrierten Auftritt in der Endrunde war der Titelgewinn die logische Konsequenz. Mit dem Turniersieg des SV RW Deuten fand die Hallenstadtmeisterschaft ihren würdigen Abschluss, die sportlich wie organisatorisch Maßstäbe setzte.

Hallenfußball Stadtmeister 2026 Rot Weiß Deuten
Mit Organisatoren und Sponsoren des Turniers. Foto: Christian Haug

Volle Ränge an beiden Tagen, leidenschaftliche Spiele, faire Duelle und eine durchweg positive Atmosphäre machten das Turnier zu einer Werbung für den Fußball in der Region. Der SV Lembeck präsentierte sich als Gastgeber auf hohem Niveau, und das Publikum honorierte dies bis zum letzten Abpfiff mit Begeisterung.

DWD warnt vor massivem Glatteis in NRW: Gefährlicher Wochenstart für Autofahrer

Der Deutsche Wetterdienst warnt eindringlich vor einer extrem gefährlichen Wetterlage zum Wochenstart. In der Nacht zu Montag (12. Januar) und am frühen Montagmorgen droht in ganz Nordrhein-Westfalen verbreitetes Glatteis. Autofahrer, Pendler und alle Verkehrsteilnehmer müssen mit erheblichen Behinderungen rechnen.

Gefrierender Regen sorgt für hohes Unfallrisiko

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes setzt in der zweiten Nachthälfte zum Montag von Westen her Niederschlag ein. Zunächst fällt kurzzeitig Schnee, der jedoch rasch in Regen übergeht. Da die Böden weiterhin stark gefroren sind, gefriert der Regen beim Auftreffen sofort.

Die Folge ist flächendeckende Glatteisbildung auf Straßen, Autobahnen, Brücken, Gehwegen und Radwegen.

Der Deutsche Wetterdienst warnt ausdrücklich:

Es besteht verbreitet Gefahr durch Glatteis. Es ist mit erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen zu rechnen.

Die offizielle Vorabinformation gilt für den Zeitraum von Montag, 12. Januar, 0 Uhr bis 10 Uhr. In einigen Regionen kann die Gefahrenlage sogar noch länger andauern.

Massive Beeinträchtigungen im Berufsverkehr erwartet

Besonders der morgendliche Berufsverkehr dürfte stark betroffen sein. Autofahrer müssen mit extrem rutschigen Fahrbahnen, stockendem Verkehr und einem erhöhten Unfallrisiko rechnen. Auch der öffentliche Nahverkehr kann durch vereiste Strecken und Verspätungen beeinträchtigt werden.

Experten raten, Fahrten in den frühen Morgenstunden möglichst zu vermeiden oder deutlich mehr Zeit einzuplanen. Fußgänger und Radfahrer sollten ebenfalls größte Vorsicht walten lassen.

Behörden rufen zu besonderer Vorsicht auf

Feuerwehren, Polizei und Straßenmeistereien bereiten sich auf zahlreiche Einsätze vor. Streudienste sind im Dauereinsatz, doch bei gefrierendem Regen können selbst gestreute Straßen innerhalb kürzester Zeit erneut spiegelglatt werden.

Die Behörden appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise den extremen Bedingungen anzupassen und zudem nicht notwendige Wege zu verschieben.

Fazit: Montag wird zum Härtetest für den Verkehr in NRW

Der Wochenstart in Nordrhein-Westfalen entwickelt sich zu einer der gefährlichsten Wetterlagen dieses Winters. Gefrierender Regen und massives Glatteis sorgen für eine hohe Unfallgefahr. Wer unterwegs sein muss, sollte äußerste Vorsicht walten lassen und die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes sehr ernst nehmen.

Glatteis in NRW: Schulen wechseln am Montag landesweit in den Distanzunterricht

Nordrhein-Westfalen steht zum Wochenstart vor einer gefährlichen Wetterlage. Nachdem der Schneesturm Elli das Land am Wochenende weitgehend verschont hat, droht nun akute Glatteisgefahr. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor gefrierendem Regen. Die Landesregierung reagiert und schickt alle Schülerinnen und Schüler am Montag in den Distanzunterricht. Viele Grundschulen schließen gleich ganz.

DWD warnt vor massivem Glatteis in ganz NRW

Der Sonntag zeigt sich in Nordrhein-Westfalen zunächst von seiner schönsten Winterseite. Strenger Frost, aber viel Sonnenschein sorgt für ruhiges Wetter. Doch die Lage ändert sich in der Nacht zu Montag dramatisch.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zieht von Westen eine Warmfront heran, die am Montagmorgen teils starken Regen bringt. Da der Boden noch gefroren ist, gefriert der Niederschlag sofort. Die Folge ist spiegelglattes Eis auf Straßen, Gehwegen und Brücken.

Der DWD spricht von einem hohen Unwetterpotenzial und warnt vor teils massiven Auswirkungen. Die größte Gefahr besteht zwischen Mitternacht und 10 Uhr, in Ostwestfalen sogar bis 13 Uhr.

NRW schließt Schulen am Montag

Angesichts der erheblichen Glättegefahr hat die Landesregierung am Sonntagnachmittag eine landesweite Entscheidung getroffen.

Alle Schulen in Nordrhein-Westfalen bleiben am Montag für den Präsenzunterricht geschlossen. Der Unterricht findet stattdessen im Distanzunterricht statt.

In den Schulen wird höchstens eine Notbetreuung angeboten, auch die OGS bleibt geschlossen.

Dorothee Feller
Schulministerin Dorothee Feller. Foto: Land NRW

Schulministerin Dorothee Feller erklärt: „Die Gesundheit und Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler haben für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschieden.“

Gefahr für den Berufsverkehr

Die Warnungen betreffen nicht nur den Schulbetrieb. Auch für Pendlerinnen und Pendler wird der Start in die neue Woche besonders gefährlich. Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger müssen mit extrem rutschigen Straßen rechnen. Behörden raten dazu, Fahrten wenn möglich zu vermeiden oder auf den öffentlichen Nahverkehr auszuweichen.

Schwerer Verkehrsunfall in Dorsten: Eine Schwerverletzte, Fahrzeug brennt aus

Ein schwerer Verkehrsunfall hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf der Wulfener Straße in Dorsten einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Gegen 0.35 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem ein BMW der 7er-Reihe bei winterlichen Straßenverhältnissen von der Fahrbahn abgekommen war. Die 27 Jahre alte Fahrerin erlitt schwere Verletzungen.

Der Verkehrsunfall ereignete sich bei Temperaturen um minus vier Grad Celsius in Höhe von Schloss Lembeck. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall etwa 400 Meter nördlich der Einmündung Kottendorfer Feld bei winterlichen Temperaturen um minus vier Grad. Der BMW kam von der Fahrbahn ab, touchierte mehrere Baumstämme und kam schließlich an einem der Bäume zum Stillstand. Kurz darauf entzündete sich der Pkw und stand beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits in Vollbrand.

Unfall Dorsten Lembeck Auto brennt aus Januar 2026
Foto: Marc Gruber

Trotz der dramatischen Situation konnte sich die 27-jährige Fahrerin selbstständig aus dem brennenden Fahrzeug retten. Äußerlich wies sie keine schweren Verletzungen auf, wurde jedoch vorsorglich wegen des Verdachts auf innere Verletzungen in ein Krankenhaus nach Recklinghausen eingeliefert.

Unfall Dorsten Lembeck Auto brennt aus Januar 2026
Foto: Marc Gruber

Als die ersten Polizeikräfte an der Unfallstelle eintrafen, schlugen mehrere Meter hohe Flammen aus dem Wrack. Die Feuerwehr Dorsten sowie der Löschzug Lembeck wurden umgehend nachalarmiert.

Verdacht auf vermisste Person bestätigte sich nicht

Im Verlauf der Unfallaufnahme ergaben sich zunächst Hinweise darauf, dass sich möglicherweise eine weitere Person im Fahrzeug befunden hatte. Daraufhin wurde der Nahbereich der Unfallstelle intensiv abgesucht. Auch eine Drohne der Feuerwehr Dorsten mit Wärmebildkamera kam zum Einsatz. Schließlich konnte die Polizei eine Person an deren Wohnanschrift unverletzt antreffen. Sie befand sich zum Unfallzeitpunkt nicht im verunglückten Fahrzeug.

Unfall Dorsten Lembeck Auto brennt aus Januar 2026
Foto: Marc Gruber

Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der extremen Witterung schwierig. Während des Einsatzes sank die Temperatur auf bis zu minus sieben Grad. Löschwasser gefror teilweise auf der Fahrbahn.

Unfall Dorsten Lembeck Auto brennt aus Januar 2026
Foto: Marc Gruber

Durch die massiven Deformierungen und den Brand entstand an dem BMW Totalschaden. Die Wulfener Straße war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise gesperrt. Das ausgebrannte Fahrzeug wurde anschließend abgeschleppt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

Unfall Dorsten Lembeck Auto brennt aus Januar 2026
Foto: Marc Gruber

Jugendaktionstag: Sport, Spiel und Spannung in Holsterhausen

Im Rahmen der Stadtjubiläums-Feierlichkeiten lädt Holsterhausen am 8. Februar zu einem bunten Kinder- und Jugendaktionstag ein.

  • Was? Kinder- und Jugendaktionstag „Holsterhausen Sport-Challenge“
  • Wann? Sonntag, 08. Februar 2026, 10 bis 16 Uhr
  • Wo? Juliussporthalle, Juliusstraße 12, 46284 Dorsten
  • Wer? BVH Dorsten, TSC Dorsten, SG Holsterhausen-Dorf, BG Dorsten und weitere
  • Für wen? Kinder ab Grundschulalter und Jugendliche – auch aus anderen Stadtteilen
  • Kosten? Teilnahme und Challenge kostenlos
  • Anmeldung? Vor Ort bis 15:30 Uhr

Sport-Challenge mit Urkunden und Siegerehrung

Kinder und Jugendliche erwartet eine sportliche Rallye mit zwölf Stationen, die in beliebiger Reihenfolge absolviert werden können. Die Teilnehmenden erhalten eine Laufkarte, sammeln Punkte und bekommen am Ende eine Urkunde. Auf die zehn besten wartet eine Einladung zur Siegerehrung am 28. Februar im Festzelt. Dort gibt es attraktive Preise zu gewinnen.

Hüpfburg, Glitzertattoos und Leckereien

Ein Rahmenprogramm mit Hüpfburg, Kinderschminken und Glitzertattoos sorgt für Abwechslung. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Von Waffeln und Zuckerwatte bis hin zu Bratwurst vom Grill ist alles dabei. Auch Kaffee, Kuchen, Popcorn und Kaltgetränke werden angeboten.

Holsterhausen feiert den Jubiläums-Februar

Der Kinder- und Jugendaktionstag ist Teil des Jubiläumsprogramms „HOLSTIVAL 2026“, mit dem Holsterhausen das 775-jährige Stadtjubiläum Dorstens feiert. Der gesamte Februar steht im Zeichen vielfältiger Veranstaltungen für alle Generationen. Von Theater über Karneval bis hin zu Ausstellungen und Mitmachaktionen ist für jede und jeden etwas dabei.

Einen Überblick über alle Termine gibt der offizielle Programmflyer:

Brauchen Schulen klare Regeln für Handys?

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Nordrhein-Westfalen beteiligt beim Umgang mit Handys an Schulen bewusst die Schulgemeinschaften. Laut Schulministerium hat sich dieser Weg bewährt

• Was: Schulen in NRW entwickeln eigene Handyregelungen
• Wer: Schulministerium NRW, Ministerin Dorothee Feller, Schulgemeinschaften
• Wann: Aufruf im Frühjahr 2025, Umsetzung bis Herbst 2025
• Wo: Alle Schulformen in Nordrhein-Westfalen
• Ziel: Verbindliche, altersgerechte und gemeinsam entwickelte Regeln zur Handynutzung
• Hintergrund: Beteiligungsprozess mit Eltern, Lehrkräften und Schülern
• Ergebnis: 98 % der öffentlichen Schulen mit klarer Handyregelung, an weiterführenden Schulen 100 %
• Besonderheit: Grundschulen setzen fast flächendeckend auf komplettes Handyverbot
• Wirkung: Mehr Konzentration, soziale Interaktion und klare Orientierung im Schulalltag

Im Frühjahr 2025 hatte das Schulministerium die Schulen in Nordrhein-Westfalen aufgerufen, bis zum Herbst eigene, verbindliche Regelungen zur Handynutzung zu entwickeln.

Für diesen Prozess hatte das Schulministerium klare Leitlinien vorgegeben. Demnach sollte an Grundschulen die private Nutzung von Handys und Smartwatches grundsätzlich nicht erlaubt sein. Die weiterführenden Schulen sollten verbindliche, altersgerechte Regelungen erarbeiten, die gemeinsam getragen werden und im Schulalltag funktionieren. Das Schulministerium hat diesen Prozess mit Handlungsempfehlungen und exemplarischen Handyordnungen unterstützt.

Positive Rückmeldungen auf den partizipativen Weg

„Wir haben sehr viel positives Feedback auf unsere Musterordnungen verbunden mit dem partizipativen Weg erhalten. Wir haben den Schulen unsere Erwartungshaltung klar kommuniziert und ihnen bewusst zugetraut, gute und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Und sie haben dieses Vertrauen eindrucksvoll bestätigt“, so Ministerin Feller.

„Unser landesweiter Aufruf hat Diskussionen angestoßen, Entscheidungen beschleunigt und für Klarheit gesorgt. Das Ergebnis sind klare Regeln, die im Schulalltag wirken, weil sie von den Schulen vor Ort selbst entwickelt und gemeinsam getragen werden. Das schafft Ruhe, Sicherheit und Verlässlichkeit.“

Umfrage zeigt flächendeckende Umsetzung

Dass dieser Weg trägt, zeigen die Ergebnisse einer landesweiten Umfrage des Schulministeriums: Rund 98 Prozent aller öffentlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen verfügen inzwischen über eine verbindliche Handyregelung, bei den weiterführenden Schulen sind es sogar 100 Prozent.

Viele Schulen haben erstmals verbindliche Vorgaben beschlossen, andere ihre bestehenden Regelungen deutlich nachgeschärft. Schulministerin Dorothee Feller: „Schule muss ein Ort sein, an dem Kinder und Jugendliche lernen, sich begegnen und konzentrieren können. Unsere Schulen teilen diese Einschätzung. Mit selbst entwickelten und für alle verbindlichen Regeln schaffen sie Orientierung im Schulalltag, sorgen für mehr Konzentration im Unterricht und fördern ein gutes soziales Miteinander.“

Altersgerechte Regelungen an weiterführenden Schulen

Die weiterführenden Schulen setzen wie vorgegeben auf differenzierte, altersgerechte Regelungen. 79 Prozent der Gesamtschulen und 86 Prozent der Gymnasien unterscheiden nach Jahrgangsstufen. Andere Schulen regeln die Nutzung nach Zeiten oder Bereichen.

Etwa die Hälfte aller Schulen untersagt die Handynutzung während des Schulbetriebs vollständig, die andere Hälfte erlaubt eine klar begrenzte Nutzung. Mit zunehmendem Alter der Schülerinnen und Schüler wachsen die Freiräume. Ministerin Feller: „Freiheit braucht Regeln. Und genau diese Balance haben unsere Schulen gefunden: mehr Verantwortung mit wachsendem Alter, aber immer klare Leitplanken.“

Beteiligung stärkt Akzeptanz und demokratische Kompetenzen

Ein Erfolgsfaktor für die breite Akzeptanz der Regelungen ist der gemeinsame Entwicklungsprozess. Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler waren beteiligt, insbesondere an weiterführenden Schulen wurden die Regelungen durch die Schulkonferenz beschlossen.

Die Schulen haben die Vorgaben des Landes und den partizipativen Ansatz sehr ernst genommen – weil sie wissen, dass Beteiligung zu mehr Akzeptanz, weniger Widerstand und praxisnahen Lösungen führt.

„Auf diese Weise stärken wir zugleich auch die demokratischen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler. Sie setzen sich intensiv mit einer Fragestellung auseinander, die ihren eigenen Alltag unmittelbar betrifft, entwickeln dazu eine eigene Meinung und lernen, Verantwortung für gemeinsam getroffene Entscheidungen zu übernehmen“, so Ministerin Feller.

Gemeinsame Ziele über alle Schulformen hinweg

„Über alle Schulformen hinweg verfolgen die Regelungen dieselben Ziele: Schutz der Schülerinnen und Schüler, konzentrierter Unterricht und ein respektvolles Miteinander“, erklärt die Ministerin. In der Praxis gilt meist: Handys dürfen mitgebracht werden, ihre Nutzung ist jedoch eingeschränkt oder untersagt. Bei Regelverstößen greifen abgestufte Konsequenzen.

„Wo vorher auf dem Schulhof aufs Display geschaut wurde, wird heute wieder miteinander gesprochen. Das ist ein Gewinn für das soziale Lernen.“

Klare Haltung an Grundschulen

Besonders eindeutig ist die Haltung an den Grundschulen, die mittlerweile größtenteils ein generelles Handyverbot während des Schulbetriebs beschlossen haben, um die Kinder konsequent zu schützen. Damit folgen sie der Musterordnung der Landesregierung.

„Gerade die Jüngsten brauchen Schutzräume ohne Ablenkung“, betont Schulministerin Dorothee Feller. „Dass die Grundschulen hier so geschlossen handeln, ist ein starkes Signal für Kinder, Eltern und Lehrkräfte.“

Bis zum Herbst hatten 96 Prozent der Grundschulen verbindliche Vorgaben beschlossen. Dort, wo bislang noch keine Regelung vorliegt, hängt dies unter anderem damit zusammen, dass Beteiligungsprozesse – insbesondere mit Eltern – zum Zeitpunkt der Umfrage noch nicht abgeschlossen waren.

Klare Regeln mit gemeinsamer Verantwortung

Abschließend erklärt Ministerin Feller:

„Die Schulen haben gezeigt, dass klare Regeln dann besonders gut funktionieren, wenn sie auf die jeweilige Schule zugeschnitten und gemeinsam entwickelt sind. Davon profitieren alle Beteiligten: die Schulgemeinschaft und vor allem die Kinder und Jugendlichen. Zugleich wird guter Unterricht nachhaltig gestärkt. Mein Dank richtet sich an alle, die sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Handynutzung auseinandergesetzt haben und für ihre Schule eine gemeinsam getragene Regelung gefunden haben.“

Quelle: Klare Handyregeln an nordrhein-westfälischen Schulen: Mehr Ruhe im Unterricht, mehr Miteinander | Land.NRW

Holzernte und Waldpflege: Warum jetzt Bäume gefällt werden

Motorsägen und gesperrte Wege gehören in Dorstens Wäldern momentan zum Alltag. Dahinter steckt keine Zerstörung, sondern gezielte Pflege für einen stabilen Mischwald. Warum das ausgerechnet im Winter geschieht, erklärt Wald und Holz NRW.

Fakten auf einen Blick:

  • Warum wird gefällt? Stabilisierung, Waldumbau, Pflege, Holzbereitstellung und Verkehrssicherung
  • Was wird gemacht? Zielgerichtete Eingriffe, Förderung von Mischung und Struktur, Berücksichtigung ökologischer Strukturen
  • Was ist das Ziel? Ein möglichst sicherer, naturnaher, klimaresilienter Wald – heute und für kommende Generationen; Bereitstellung des Wertstoffes Holz

Warum jetzt Bäume gefällt werden

Holzernte und Waldpflege fördern sichere und klimastabile Wälder, Biodiversität und die Wertschöpfung von heimischem Holz

Winterzeit ist Erntezeit im Wald

Seit November hört und sieht man sie wieder verstärkt: Forstleute mit Schutzhelmen und Motorsägen im Wald und vor Waldarbeiten mit Baumfällungen warnende Flatterbänder über Waldwegen: Die Holzernte findet überwiegend im Winterhalbjahr statt. Durchforstungs- und Pflegeeingriffe die der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen aktuell wieder in vielen Beständen umsetzt, sorgen dafür, die Stabilität und Vitalität unserer Wälder langfristig zu erhöhen.

Mehr Freiraum für Zukunftsbäume

Ausgewählte Zukunftsbäume werden behutsam freigestellt, sogenannte „Bedränger“ werden entnommen. Es wird Licht und Raum geschaffen, damit Naturverjüngung und aktiv gepflanzte, standortgerechte, klimaangepasste Baumarten etabliert werden können. Das Ziel ist dabei immer ein strukturreicher, stufiger Mischwald: alt neben jung, groß neben klein, dick neben dünn.

Neben den Arbeiten im landeseigenen Wald, organisieren auch die Forstämter, die sich in erster Linie um den Privatwald kümmern, aktuell etliche dieser Maßnahmen. So auch die Forstleute des Regionalforstamtes Ostwestfalen-Lippe, welche in diesen Wochen und Monaten zahlreiche Einschlagsmaßnahmen in den Waldbeständen der Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse organisieren, die von ihnen betreut werden.

Gezielte Entnahme geschädigter Bäume

Dabei werden gezielt auch instabile und geschädigte Bäume entnommen. Diese verlieren schnell an Stand- und Bruchsicherheit; Kronenteile können herabfallen, Stämme können brechen oder umstürzen. Priorität haben Gefahrenbäume entlang von Straßen, Parkplätzen und Erholungseinrichtungen.

Warum wird im Winter gefällt?

Aber warum im Winter? „Dann stehen die Bäume nicht ‚im Saft‘ “, so Holger-Karsten Raguse, Leiter des Regionalforstamtes Ostwestfalen-Lippe, „das verringert mögliche Fällungsschäden am verbleibenden Bestand und noch wichtiger: Die Forstwirtinnen und Forstwirte können eventuelle Gefahrenquellen der laublosen Bäume besser einsehen.“ Denn: Baumfällungen sind und bleiben mit die gefährlichsten Arbeiten in der freien Natur. „Ich habe höchsten Respekt vor dieser anspruchsvollen Tätigkeit“, so Raguse weiter.

Lebensgefahr: Sperrungen dienen dem Schutz von Leib und Leben

Aus diesem Grund kann es während der Arbeiten auch zeitweise zu Wegesperrungen oder Umleitungen kommen. Diese dienen ausschließlich der Sicherheit. Innerhalb der Arbeitsbereiche besteht – unter anderem durch nachfallende Äste – Lebensgefahr, auch wenn gerade keine Maschinen zu sehen sind. Wald und Holz NRW bittet daher darum, Absperrungen konsequent zu beachten. Im Gegenzug wird die Landesforstverwaltung die Sperrzeiten so kurz wie möglich halten.

Holzrückung über Rückegassen

Die gefällten Stämme werden anschließend in gesamter Länge oder definierten Abschnittslängen an die Hauptabfuhrwege gezogen. Diese Holzrückung erfolgt auf extra dafür vorgesehenen Rückegassen. „Die sehen dann schon mal je nach Witterung und Holzmenge etwas wüster aus, dafür konzentrieren wir die Bodenbefahrung eben auf diese Schneisen, damit der weit überwiegende Teil des Waldbodens geschont bleibt“, so Raguse. Das Holz wird bis zur endgültigen Abfuhr in sogenannten „Poltern“ gelagert. Auch hier gilt die dringende Bitte: Diese keinesfalls betreten oder erklettern!

Holzernte ist regionale Wertschöpfung

Das Ziel der Ernte des Holzes ist seine möglichst lange „stoffliche“ Nutzung – im Bau, im Innenausbau, in der Holz- und Möbelwirtschaft. In Ostwestfalen-Lippe mit seiner ausgeprägten Möbel- und Küchenmöbelindustrie sind häufig kurze Verarbeitungswege und somit die regionale Wertschöpfung im Cluster Forst und Holz möglich. Weiterer Vorteil: Nachdem die Bäume CO2 aus der Luft aufgenommen haben, speichern sie den darin enthaltenen Kohlenstoff. Holzprodukte können diesen Kohlenstoff langfristig binden und energieintensive Materialien teilweise ersetzen.

Ökologisch Wertvolles gezielt erhalten

Hier gehören Holznutzung, Waldpflege und Naturschutz zusammen. Wo eben möglich, werden ökologisch wertvolle Strukturen gezielt bewahrt und gefördert: Biotopbäume – das sind Höhlen-, Horst- und Habitatbäume mit besonderen Strukturen – werden erhalten, Totholz und Kronenmaterial belassen und strukturreiche Waldränder gefördert. So werden Lebensräume für Insekten, Vögel, Fledermäuse und viele weitere Arten gesichert und weiterentwickelt.

Nachhaltige Waldwirtschaft braucht Verständnis

Aber richtig ist auch: Wo gehobelt wird, da fallen (auch) Späne. Aktive Waldbewirtschaftung geht nicht gänzlich im Stillen, sondern kann durchaus laut sein, was auch Besucherinnen und Besucher im Wald bemerken. Im Wald zeigt sich aber: Mit gegenseitigem Verständnis einerseits und maßvollem aktiven Wirtschaften andererseits schaffen wir die beste Voraussetzung für eine nachhaltige Nutzung des wertvollen Rohstoffes Holz und für langfristig klimastabile, bunte und zukunftssichere Wälder.

Packende Vorrunde bei der Dorstener Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Trotz widriger Wetterverhältnisse und frostiger Temperaturen erlebte die Sporthalle des Gymnasium Petrinum am Samstag bei der Dorstener Hallenfußball-Stadtmeisterschaft einen Auftakt nach Maß. Bereits zur Mittagszeit strömten die Besucherscharen durch den Eingangsbereich.

Die Ränge füllten sich zusehends und am Kuchenbüfett sowie der FoodStation im Außenbereich herrschte durchgehend reger Andrang. Für den SV Lembeck als Gastgeber war das organisatorisch ein Start, wie man ihn sich wünscht, eine volle Halle, eine Superstimmung und reibungslose Abläufe.

Die Mannschaften schenkten sich nichts

Auch sportlich lieferte der Samstag direkt ordentlich Stoff. Schon im Auftaktspiel setzte der SV Schermbeck ein Ausrufezeichen und gewann gegen SV Dorsten-Hardt mit 4:0. Damit war früh klar, dass es in der Vorrunde richtig zur Sache gehen würde. Insgesamt gab es neben klaren Ergebnissen auch enge Partien und dazu ein paar echte Torfestivals, die das Publikum sichtbar mitnahmen.

Dorsten Hallen-Stadtmeisterschaft Fußball 2026
Konzentrierte Aufmerksamkeit bei der Turnierleitung. Foto: Ralf Meier

Gruppe A: Altendorf vorn

In Gruppe A sicherte sich der SV Altendorf mit 6 Punkten (9:7 Tore) den Gruppensieg. Dahinter wurde es spannend. Der TuS Gahlen und der SV Dorsten-Hardt kamen beide auf 4 Punkte, Gahlen hatte jedoch das bessere Torverhältnis und wurde Zweiter. Der SV Schermbeck holte durch den Sieg im ersten Spiel zwar 3 Punkte, landete aber dennoch auf Rang vier.

Dorsten Hallen-Stadtmeisterschaft Fußball 2026
Kaffeepause während des Turniers. Foto: Ralf Meier

Gruppe B: RW Deuten marschiert souverän durch

In Gruppe B dominierte der SV RW Deuten die Vorrunde klar. 3 Spiele, 3 Siege, 19:4 Tore und 9 Punkte, das war eine deutliche Ansage. Der BVH Dorsten folgte mit 6 Punkten als Zweiter und FC RW Dorsten belegte den 3. Platz (3 Punkte). Der SuS Hervest-Dorsten blieb punktlos.

Die Resultate unterstrichen den Verlauf. Deuten gewann seine Spiele jeweils deutlich, der BVH zeigte sich stabil und der Kampf um Platz zwei wurde letztlich klar zugunsten des BVH entschieden.

Dorsten Hallen-Stadtmeisterschaft Fußball 2026
Die Zuschauerränge waren gut gefüllt. Foto: Ralf Meier

Gruppe C: Wulfen stark – Barkenberg und Rhade trennen sich remis

In Gruppe C (mit drei Teams) setzte sich 1. SC BW Wulfen mit zwei Siegen und einem beeindruckenden Torverhältnis von 11:1 durch (6 Punkte). Dahinter trennten sich der SuS GW Barkenberg und der SSV Rhade 4:4, beide beendeten die Gruppe mit je 1 Punkt.

Dorsten Hallen-Stadtmeisterschaft Fußball 2026
Foto: Ralf Meier

Gelungener Auftakt für die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Am Samstag passte alles zusammen. Nicht nur auf dem Spielfeld. Sportlich erlebten die Zuschauer eine Vorrunde, die von packenden Momenten und reichlich Toren lebte. Der Gastgeber SV Lembeck durfte sich über einen Turnierstart freuen, der dem Wettbewerb genau den Rahmen gab, den eine Stadtmeisterschaft verdient. Morgen geht es dann bei der Endrunde ab 12 Uhr an gleicher Stelle noch einmal richtig zur Sache.

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