Mit verstärkten Kräften war die Polizei Recklinghausen in der Silvesternacht in ihrem gesamten Zuständigkeitsbereich im Einsatz. Die vorläufige Bilanz fällt überwiegend ruhig aus, dennoch kam es zu einzelnen Bränden und Straftaten.
Die Polizei Recklinghausen war in der Silvesternacht mit mehr Einsatzkräften als üblich in den elf Städten des Zuständigkeitsbereichs präsent. Zu Beginn des Einsatzes wünschte Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen den eingesetzten Kräften einen guten und gewaltfreien Übergang ins neue Jahr.
Wie in den vergangenen Jahren kam es rund um die Silvesterfeierlichkeiten zu einem erhöhten Einsatzaufkommen. Insbesondere die Kombination aus Pyrotechnik, Alkoholkonsum und größeren Personengruppen sorgte für zusätzliche Einsätze.
Polizeipräsidentin zieht positives Fazit
Polizeipräsidentin Zurhausen bilanzierte, die Menschen hätten die Silvesternacht im Kreis Recklinghausen und in Bottrop überwiegend verantwortungsbewusst gefeiert. Der Jahreswechsel sei für alle Einsatzkräfte herausfordernd, die Polizei sei jedoch gut vorbereitet gewesen. Die verstärkte Präsenz habe sich bewährt, so Zurhausen.
Unterstützt wurde die Polizei auch durch Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei. Besondere Aufmerksamkeit galt nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre dem Roten Platz in Bottrop sowie dem ZOB in Marl. In Bottrop war für die Silvesternacht eine Böllerverbotszone eingerichtet worden. Der kommunale Ordnungsdienst kontrollierte das Mitführ- und Verwendungsverbot von Pyrotechnik. Auch nach dem Jahreswechsel gilt weiterhin ein Mitführverbot von Böllern im gesamten Stadtgebiet.
Vorläufige Bilanz aus Recklinghausen
In der Innenstadt von Recklinghausen richtete ein 17-jähriger Mann eine Feuerwerksbatterie in Richtung eines zu diesem Zeitpunkt unbesetzten Streifenwagens. Die Einsatzkräfte konnten den Jugendlichen stellen. Er wurde zur Polizeiwache gebracht.
Gegen 1 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Brand eines Einfamilienhauses an der Straße Auf dem Segensberg gerufen. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Nach ersten Hinweisen könnte ein Feuerwerkskörper ursächlich gewesen sein.
Dachstuhlbrand und Waffenfund in Bottrop
In Bottrop kam es gegen 0.30 Uhr an der Schulze-Delitzsch-Straße zu einem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus. Verletzt wurde niemand. Auch hier wurden Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, ein Feuerwerkskörper gilt als mögliche Ursache.
Bei Kontrollen auf der Osterfelder Straße stellte die Polizei zudem zwei sogenannte PTB-Waffen sicher. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.














































































