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Silvesternacht Polizei Recklinghausen zieht erste Bilanz

Mit verstärkten Kräften war die Polizei Recklinghausen in der Silvesternacht in ihrem gesamten Zuständigkeitsbereich im Einsatz. Die vorläufige Bilanz fällt überwiegend ruhig aus, dennoch kam es zu einzelnen Bränden und Straftaten.

Die Polizei Recklinghausen war in der Silvesternacht mit mehr Einsatzkräften als üblich in den elf Städten des Zuständigkeitsbereichs präsent. Zu Beginn des Einsatzes wünschte Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen den eingesetzten Kräften einen guten und gewaltfreien Übergang ins neue Jahr.

Wie in den vergangenen Jahren kam es rund um die Silvesterfeierlichkeiten zu einem erhöhten Einsatzaufkommen. Insbesondere die Kombination aus Pyrotechnik, Alkoholkonsum und größeren Personengruppen sorgte für zusätzliche Einsätze.

Polizeipräsidentin zieht positives Fazit

Polizeipräsidentin Zurhausen bilanzierte, die Menschen hätten die Silvesternacht im Kreis Recklinghausen und in Bottrop überwiegend verantwortungsbewusst gefeiert. Der Jahreswechsel sei für alle Einsatzkräfte herausfordernd, die Polizei sei jedoch gut vorbereitet gewesen. Die verstärkte Präsenz habe sich bewährt, so Zurhausen.

Unterstützt wurde die Polizei auch durch Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei. Besondere Aufmerksamkeit galt nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre dem Roten Platz in Bottrop sowie dem ZOB in Marl. In Bottrop war für die Silvesternacht eine Böllerverbotszone eingerichtet worden. Der kommunale Ordnungsdienst kontrollierte das Mitführ- und Verwendungsverbot von Pyrotechnik. Auch nach dem Jahreswechsel gilt weiterhin ein Mitführverbot von Böllern im gesamten Stadtgebiet.

Vorläufige Bilanz aus Recklinghausen

In der Innenstadt von Recklinghausen richtete ein 17-jähriger Mann eine Feuerwerksbatterie in Richtung eines zu diesem Zeitpunkt unbesetzten Streifenwagens. Die Einsatzkräfte konnten den Jugendlichen stellen. Er wurde zur Polizeiwache gebracht.

Gegen 1 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Brand eines Einfamilienhauses an der Straße Auf dem Segensberg gerufen. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Nach ersten Hinweisen könnte ein Feuerwerkskörper ursächlich gewesen sein.

Dachstuhlbrand und Waffenfund in Bottrop

In Bottrop kam es gegen 0.30 Uhr an der Schulze-Delitzsch-Straße zu einem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus. Verletzt wurde niemand. Auch hier wurden Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, ein Feuerwerkskörper gilt als mögliche Ursache.

Bei Kontrollen auf der Osterfelder Straße stellte die Polizei zudem zwei sogenannte PTB-Waffen sicher. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

Das wird gefeiert: Veranstaltungen zu 50 Jahren kommunaler Neuordnung in Östrich

Vor 50 Jahren änderte sich für Östrich die kommunale Zugehörigkeit grundlegend. Seit 1975 ist der Stadtteil Teil von Dorsten. Mit mehreren Jubiläumsveranstaltungen erinnert Östrich im Januar an diese Zeit des Umbruchs und lädt Bürgerinnen und Bürger ein, Geschichte, Gemeinschaft und Musik gemeinsam zu erleben.

1949 Östricher Schule
Schule damals. 1949-Östricher Schule. Repro: Helmut Scheffler

Östrich seit 1975 Teil von Dorsten

Östrich liegt im äußersten Südwesten von Dorsten und gehört seit der kommunalen Neuordnung im Jahr 1975 zur Stadt. Zuvor war der Ortsteil Teil der Gemeinde Gahlen und damit dem Kreis Dinslaken im Rheinland zugeordnet. Mit der Neuordnung wechselte Östrich nach Westfalen und wurde Dorstener Stadtgebiet.

Dorsten-Östrich-Kanal
Foto: Privat

Geografisch grenzt Östrich an Bottrop und Schermbeck. Im Norden wird der Stadtteil vom Wesel-Datteln-Kanal und der Lippe begrenzt, im Osten verläuft die Autobahn A31.

Natur, Freizeit und Ausflugsziele

Zu den bekannten Zielen in Östrich zählt das Ausflugslokal „Anne Bänke“ direkt am Kanal. Der Biergarten mit Imbiss sowie Kuchen- und Kaffeebar ist besonders bei Radfahrern und Spaziergängern beliebt. Die Lippe bietet im Bereich Östrich mit ihren Stromschnellen zudem gute Bedingungen für Kanufahrer, bei entsprechender Wasserführung trainieren dort auch Profis.

Ausflugslokal Anne Bänke
Ausflugslokal „Anne Bänke“.Foto: Petra Bosse/Archiv

Ein weiteres Ziel ist das Naturschutzgebiet Rütterberg, eine Heidefläche, die aus ehemaligen Sand- und Kiesabgrabungen entstanden ist.

Aktionstag zur kommunalen Neuordnung

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums laden das Östricher Bürgerforum und der Heimatverein Gahlen AG Östrich gemeinsam mit dem Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen e. V. zu mehreren Veranstaltungen ein. Veranstaltungsort ist die Reitanlage des Reitervereins in Östrich.

Auftakt mit Hallenspringturnier

Den Anfang macht das 30. Hallenspringturnier Gahlen 2026. Es findet vom 2. bis 4. Januar 2026 auf der Reitanlage des Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen e. V. statt und eröffnet die Veranstaltungsreihe im Jubiläumsjahr.

Der Aktionstag „50 Jahre kommunale Neuordnung – Wie war das damals?“ findet am Freitag, 16. Januar 2026, statt. Der Eintritt zu allen Angeboten ist kostenfrei.

Am Sonntag, 18. Januar, lädt das Östricher Bürgerforum gemeinsam mit dem Heimatverein Gahlen AG Östrich und dem 1. AEV Dorsten zum Östricher Eisstockschießen ein. Die kostenlose Veranstaltung findet von 12 bis 14 Uhr statt

Zeitzeugen und Mitmachkonzert

Das Programm beginnt um 18 Uhr mit einem Auftritt der Kinder der Kita Am Rehbaum. Ab 18.15 Uhr berichten Zeitzeugen über die Ereignisse rund um die kommunale Neuordnung 1975 im Bereich Östrich und Gahlen. Begleitet wird dieser Programmpunkt von Guido Heinzmann.

Ab 19.30 Uhr folgt das Mitmachkonzert „WirSing“. Die Gitarristen Gerd Gratias und Markus Zöllner laden mit bekannten Songs aus den 60er-, 70er-, 80er- und 90er-Jahren zum Mitsingen ein. Die Liedtexte werden gut sichtbar projiziert, die Titel humorvoll und mit Spielwitz anmoderiert.

Weitere Termine im Jubiläumsjahr

Ein weiterer Termin im Rahmen der Jubiläumsaktivitäten ist das traditionelle Wurstessen des Junggesellenvereins Östrich-Hardtberg am Samstag, 31. Januar, im Saal des Gasthofs Haus Schult. Beginn ist um 19 Uhr, gegen 21.30 Uhr ist die Staffelstabübergabe an die HoKo, die Holsterhausen-Konferenz, geplant.

Ich bin 2026

Es ist kurz vor Mitternacht. Ich stehe vor deiner Tür und warte darauf, dass du mich in deine Wohnung bittest. Durchs Fenster sehe ich das alte Jahr, es hat schon Jacke und Schuhe an, lächelt etwas müde und ist bereit, sich von dir zu verabschieden.

Ich winke dir kurz zu, um dir zu zeigen, dass ich schon da bin, aber du bemerkst mich nicht. Verabschiede bitte das alte Jahr wie einen guten Freund, so wie du später hoffentlich auch von mir Abschied nehmen wirst, wenn es bei uns beiden so weit ist. Ihr habt zwölf Monate miteinander verbracht, habt gelacht und auch gestritten. Winke ihm freundlich hinterher, denn ihr werdet euch nie wiedersehen, es ist ein Abschied für immer.

Gib ihm nicht die Schuld daran, wenn das Jahr nicht so verlaufen ist, wie du es dir gewünscht hast. 365 Tage war es rund um die Uhr an deiner Seite, und kennt dich besser als irgendjemand sonst. Es hatte stets dein Bestes im Sinn, auch wenn die Realität für dich manchmal anders aussah. Das scheidende Jahr hat mir Einiges über dich erzählt. Über einige Episoden konnte ich lachen, über andere Charaktereigenschaften werde ich mir mein eigenes Bild machen, aber ich glaube, wir beide passen gut zusammen. Nun kommt meine Zeit und auch ich werde mein Bestes geben. Also heiße mich bitte für die nächsten 365 Tage in deinem Leben willkommen.

Ich bin nicht dein Zauberer

Ich habe aber vorher noch eine Bitte an dich: Setze nicht zu viele Erwartungen in mich. Ich bin dein Begleiter für das kommende Jahr, nicht dein Zauberer. Deine Vorsätze gefallen mir gut, aber ich kann sie nicht so einfach erfüllen, dazu fehlen mir die Möglichkeiten.

Wenn du abnehmen möchtest, dann übertrage mir bitte nicht diese Aufgabe, denn ich kann dir ja nicht die Schokolade aus der Hand nehmen. Wenn du ab jetzt mehr Sport treiben möchtest, dann kann ich dir deine Sportschuhe bereitlegen, aber erwarte nicht, dass ich dich vom Sofa schubse. Ich kann auch dein Fastfood nicht in Brokkoli verwandeln, damit du dich gesünder ernährst. Aber ich kann dir Türen aufhalten, Wege zeigen, gehen musst du sie jedoch alleine. Du siehst, du musst selbst aktiv werden und mir nicht beweisen, dass sich dein Leben nun komplett ändern wird, nur weil der Kalender die Jahreszahl fünf mit der sechs getauscht hat. Du hast dazu jetzt ein ganzes Jahr Zeit.

Ich stehe vor deiner Tür mit einer Schatztruhe voller Geschenke. Es sind Möglichkeiten und Chancen, die dir das Leben bietet. Du musst diese Geschenke nicht alle schon am 1. Januar auspacken, glaube mir, damit wärst du genauso überfordert wie ich. Setze uns beide nicht unter Druck, indem du dich plötzlich radikal ändern möchtest. Glaube mir, das hat schon fast jeder vor dir versucht, und die meisten haben ihre guten Vorsätze höchstens bis zum 6. Januar durchgehalten, bevor sie wieder schwach wurden.

Gib mir eine Chance

Du wirst Fehler machen und es wird nicht alles so verlaufen, wie du es dir wünscht. Aber lerne daraus, anstatt auf das nächste neue Jahr zu warten, damit es dann alles richtet. Gib ihm und mir eine Chance.
So, ich will jetzt nicht drängeln, aber in wenigen Sekunden ist es so weit. Dann werde ich dem alten Jahr zunicken, wenn es mir die Tür aufhält, und darf in dein Leben treten. Es ist Zeit, dass wir uns kennenlernen. Wir haben uns sicher ganz viel zu erzählen.

Ich freue mich auf dich!
dein Neues Jahr

Streitschlichtung in Dorsten: Stadt sucht neue Schiedsleute südlich der Lippe

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Streit muss nicht vor Gericht enden. In Dorsten setzt man seit Jahren auf Streitschlichtung durch Schiedsleute. Für den Schiedsamtsbezirk Dorsten I südlich der Lippe sucht die Stadt jetzt engagierte Bürgerinnen und Bürger, die dieses Ehrenamt übernehmen möchten.

Die Stadt Dorsten sucht neue Schiedsleute für den Schiedsamtsbezirk Dorsten I südlich der Lippe. Dazu gehören die Stadtteile Feldmark, Altstadt, Hardt, Östrich und Altendorf-Ulfkotte.

Streit klären ohne Gericht

Um einen Streit zu klären, ist nicht immer der Gang vor Gericht nötig. Viele Auseinandersetzungen lassen sich durch die Vermittlung von Schiedsmännern und Schiedsfrauen kostengünstig und unbürokratisch lösen. Für den südlich der Lippe gelegenen Schiedsamtsbezirk werden nun neue Schiedspersonen gesucht.

Ehrenamtliche Aufgabe wird neu besetzt

Bürgerinnen und Bürger aus Feldmark, Altstadt, Hardt, Östrich oder Altendorf-Ulfkotte, die Interesse an der Streitschlichtung haben, können sich im Ordnungs- und Rechtsamt, Abteilung Recht, der Stadt Dorsten melden. Im Schiedsamtsbezirk Dorsten I werden sowohl die Schiedsperson als auch die stellvertretende Schiedsperson neu besetzt.

Voraussetzungen für das Amt

Die Aufgabe der Schiedspersonen besteht darin, bestimmte Streitigkeiten zwischen Bürgerinnen und Bürgern zu schlichten und eine gütliche Einigung herbeizuführen. Die Wahl erfolgt durch den Rat der Stadt Dorsten für eine Amtszeit von fünf Jahren.

Interessierte müssen im Schiedsamtsbezirk Dorsten I wohnen und zwischen 30 und 70 Jahre alt sein. Fachkenntnisse sind nicht erforderlich und können im Rahmen von Seminaren erworben werden.

Bewerbung bis Januar 2026 möglich

Bewerbungen mit einem kurzen Lebenslauf nimmt die Stadt Dorsten ab sofort bis zum 21. Januar 2026 entgegen. Ansprechpartner ist das Ordnungs- und Rechtsamt, Halterner Straße 5, 46284 Dorsten.

Telefonische Auskünfte erteilt Frau Janacek unter 02362 / 66 34 32. Anfragen per E-Mail sind möglich an [email protected]. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt Dorsten unter www.dorsten.de/schiedsamt.

Nachgefragt: Müssen Dorstener bald für den Rettungswagen zahlen?

Müssen Bürger in Dorsten künftig selbst zur Kasse gebeten werden, wenn sie den Rettungsdienst brauchen?

Seit der Entscheidung in Essen und der aktuellen Debatte um Festbeträge der Krankenkassen sorgt das Thema auch in Dorsten für Verunsicherung. Der Rat der Stadt Dorsten hat inzwischen reagiert, mit einer neuen Gebührensatzung, klaren Worten des Bürgermeisters und der Zusicherung, dass sich im Notfall niemand zurückhalten soll, die 112 zu wählen.

Neue Gebührensatzung beschlossen, Anwendung vorerst ausgesetzt

Der Rat der Stadt Dorsten hat in seiner Sitzung am 17. Dezember 2025 eine neue Gebührensatzung für die Inanspruchnahme des Rettungsdienstes beschlossen. Damit greift die Stadt Dorsten die landesweite Diskussion um die Finanzierung von Rettungseinsätzen auf.

Mit der Satzung wurde zunächst lediglich die rechtliche Möglichkeit geschaffen, unter bestimmten Voraussetzungen Gebühren direkt mit Patientinnen und Patienten abzurechnen. In § 5 Absatz 4 heißt es: „Beschränkt die Kasse die Übernahme der Gebühr gem. § 133 Abs. 2 SGB V auf Festbeträge oder übernimmt die Kasse die Gebühr nicht oder nur zum Teil, wird der Gebührenschuldner gemäß § 4 direkt zur Zahlung des Gesamt- oder Restbetrages der Gebühr herangezogen.“

Im Protokoll zur Sitzung wird jedoch ausdrücklich festgehalten, dass diese Regelung zunächst nicht angewendet wird. Hintergrund sind laufende Gespräche auf Bundes- und Landesebene mit dem Ziel, gemeinsam mit den gesetzlichen Krankenkassen eine Lösung zu finden. Zudem wurde klargestellt, dass der Rat vor einer möglichen Anwendung erneut befasst wird. Unter diesen Voraussetzungen wurde die Satzung einstimmig beschlossen.

Deutlicher Appell: Im Notfall immer die 112 wählen

Begleitet wurde der Beschluss von einem eindringlichen Appell des Bürgermeisters und der Fraktionen. Bürgermeister Tobias Stockhoff machte deutlich, dass Bürger sich durch die aktuelle, von den gesetzlichen Krankenkassen ausgelöste Diskussion nicht verunsichern lassen sollten. „In einem Notfall kann und soll jederzeit die 112 gewählt werden“, betonte Stockhoff ausdrücklich.

Zugleich kritisierte der Bürgermeister die Haltung der Krankenkassen deutlich. Die Weigerung zur vollständigen Kostenübernahme bezeichnete er als „einen deutlichen Affront gegen die kommunale Familie und die Versicherten“. Darüber hinaus stellte Stockhoff klar, dass ein Dritter, der für einen Patienten einen Notruf auslöst, niemals für die Kosten eines Rettungseinsatzes in Anspruch genommen wird. Dies gelte ausdrücklich nicht bei böswillig ausgelösten Fehlalarmen.

Laut Stadt Dorsten: Neue Standorte und hohe Investitionen

Nach Angaben der Stadt Dorsten steht die Gebühren- und Finanzierungsdebatte in engem Zusammenhang mit erheblichen Investitionen in den Rettungsdienst. Geplant ist unter anderem ein zusätzlicher Rettungsdienststandort am St. Elisabeth-Hospital.

Dort sollen ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein 24-Stunden-Rettungswagen sowie ein 24-Stunden-Krankentransportwagen stationiert werden. Ein erster Entwurf für die neuen Räumlichkeiten liegt vor, das Projekt befindet sich jedoch noch am Anfang der Planung.

Konkreter ist der Stand in Lembeck. Die neue Rettungswache in Dorsten-Lembeck soll voraussichtlich am 1. Januar 2026 in Dienst gehen. Die monatliche Miete beträgt 22.600 Euro und wird an InfraDOR Dorsten gezahlt.

Auch der Standort Wulfen steht im Fokus

Auch der Standort Wulfen stehe im Fokus. Die bestehende Rettungswache aus dem Jahr 1981 entspreche weder der DIN 13049 noch den aktuellen Arbeits- und Gesundheitsschutzrichtlinien. Der Gebäudezustand weise erhebliche Mängel auf, eine Sanierung gelte als wirtschaftlich fraglich.

Geplant sei daher ein Neubau am Wittenberger Damm in Wulfen-Barkenberg. Nach Angaben der Stadt gewährleiste dieser Standort die planerische Erreichbarkeit der Bevölkerung in Wulfen und Wulfen-Barkenberg innerhalb der Hilfsfrist von acht Minuten.

Notarztgestellung und steigende Gebühren

Ein weiterer Kostenfaktor sei die Notarztgestellung. Auf Grundlage der bestehenden Vereinbarung stellt das St. Elisabeth-Hospital an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr einen Notarzt. Für das Jahr 2026 fordert das Krankenhaus dafür eine Vergütung in Höhe von 731.000 Euro.

Parallel dazu sollen die Gebühren für Rettungsdiensteinsätze deutlich steigen. Für einen Rettungswagen ist eine Erhöhung von 695 auf 1.023 Euro vorgesehen, für einen Notarztwagen von 1.127 auf 1.354 Euro. Auch die Gebühren für Krankentransporte sowie die Kilometerpauschale sollen angehoben werden.

Dorsten wartet auf übergeordnete Lösung

Anders als in Essen, wo bereits ein Eigenanteil von 267 Euro für einen Rettungswageneinsatz beschlossen wurde, setzt Dorsten derzeit auf eine politische Lösung auf Bundes- und Landesebene. Ob und wann Patientinnen und Patienten künftig finanziell beteiligt werden, ist offen und bleibt einer erneuten Entscheidung des Rates vorbehalten.

Bürgermeister Tobias Stockhoff

Mit über fünf Promille unterwegs – Polizei stoppt 52-Jährige auf der A 2

Mit über fünf Promille unterwegs war eine 52-jährige Autofahrerin am Mittwochabend auf der Autobahn 2 bei Gelsenkirchen. Nach mehreren Zeugenhinweisen stoppte die Polizei die Frau, die zuvor durch ihre auffällige Fahrweise aufgefallen war.

Polizisten haben am Mittwochabend (24.12., 19:02 Uhr) eine 52-jährige Autofahrerin auf der Autobahn 2 bei Gelsenkirchen gestoppt, nachdem Zeugen ihre Fahrweise gemeldet hatten. Die Frau hatte ihr Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol geführt.

Auffällige Fahrweise bereits im Stadtgebiet

Nach Angaben der Zeugen soll die 52-Jährige bereits im Stadtgebiet von Gladbeck in erheblichen Schlangenlinien unterwegs gewesen sein. Zum Teil soll sie mehrfach in den Gegenverkehr gefahren sein. Nachdem sie an der Anschlussstelle Gladbeck-Ellinghorst auf die A 2 in Richtung Hannover aufgefahren war, soll sie auch dort in Schlangenlinien und deutlich zu langsam gefahren sein. Mehrere Verkehrsteilnehmer mussten ausweichen, um Unfälle zu vermeiden.

Atemalkoholtest zeigt über fünf Promille

Die Beamten hielten die Fahrerin an der Anschlussstelle Herten an. Während der Kontrolle nahmen die Polizisten Alkoholgeruch wahr. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über fünf Promille. Während der Kontrolle widersetzte sich die Frau mehrfach den Aufforderungen der Autobahnpolizisten und versuchte zwischenzeitlich, sich wieder in ihr Auto zu setzen und den Motor zu starten.

Blutprobe und Führerschein sichergestellt

Auf einer Polizeiwache entnahm ein Arzt der Frau aus dem Kreis Recklinghausen eine Blutprobe. Zudem beschlagnahmte die Polizei den Führerschein der 52-Jährigen.

Die Autofahrerin mit türkischer Staatsangehörigkeit erwartet nun ein Strafverfahren.

Chorfestival in St. Agatha Dorsten: Klangfülle zum Jahresausklang

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Zum Ende des Jahres hat das Team um die St. Agatha Kirche ein ganz besonderes Konzert organisiert. Der Andrang war von Anfang an riesig, am Sonntagabend versammelten sich hunderte Dorstener in der Kirche neben dem Marktplatz, um das Jahr mit eindrucksvoller Chormusik ausklingen zu lassen.

Mehrere Chöre gestalten das Chorfestival in der St. Agatha Kirche in Dorsten
Foto: Christian Haug

Nicht nur ein einzelner Chor singt ihre Stücke vor, sondern direkt mehrere, sowohl abwechselnd als auch miteinander. Mit dabei waren unter anderem die Choralschule St. Agatha, der Mädchenchor St. Agatha, der Kammerchor Cantus Dorsten und die neue Kantorei St. Agatha. Jeder Chor führte über den Abend hinweg Teile ihres eigenen Repertoires vor.

Mehrere Chöre gestalten das Chorfestival in der St. Agatha Kirche in Dorsten
Foto: Christian Haug

Zwischen den einzelnen Aufführungen sangen alle Chöre gemeinsam mit Solisten des Kammerchores das bekannte Weihnachtsoratorium (Oratorio de Noel) von Camille Saint-Säens. Auch die Konzertbesucher wurden mit in den Abend eingebunden. Stücke wie “O du fröhliche” und “Nun freut euch, ihr Christen” waren speziell darauf ausgelegt, dass man freudig und kräftig mitsingt. Nach ungefähr einer Stunde Lobgesang verabschiedeten sich die Chöre unter kräftigem Applaus der Konzertbesucher, ein echtes Highlight zum Jahresende.

Mehrere Chöre gestalten das Chorfestival in der St. Agatha Kirche in Dorsten
Foto: Christian Haug

Blitzer Dorsten: Laserwagen kontrollieren Ende Dezember und Anfang Januar

Die Stadt Dorsten kündigt für die kommende Woche verstärkte Geschwindigkeitskontrollen an. Die Laserwagen sind vom 29. Dezember 2025 bis 4. Januar 2026 auf mehreren Hauptstraßen im Einsatz. Darüber hinaus kann es im gesamten Stadtgebiet zu weiteren Messungen kommen.

Diese Straßen stehen im Fokus

Die Laserwagen der Stadt Dorsten nehmen in der genannten Woche besonders folgende Straßen in den Blick:

  • Erler Straße
  • Wulfener Straße
  • Dülmener Straße

Weitere Kontrollen im Stadtgebiet möglich

Neben den angekündigten Messstellen weist die Stadt darauf hin, dass auch an anderen Orten im Stadtgebiet Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden können.

Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sollten daher insgesamt mit Blitzer-Einsätzen rechnen und die geltenden Tempolimits einhalten.

Die regelmäßigen Kontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden.

Eisstockmasters-Lembeck 2025: Das sind die Gewinner des Turniers & der Sonderpreise

Besser hätte das erste Lembecker Eisstockmasters-Event wohl nicht laufen können. Nach drei Jahren Planung und mit mehr als einhundert Helfern stellen die Lembecker ein Turnier auf die Beine, was Freude auf mehr macht.

Finale und Gewinner Eisstockmasters Lembeck 2025

Insgesamt 64 Teams duellierten sich um den ersten Platz, wovon sich im Finale “KC Imvora” gegen “Clear Sense” durchsetzen konnte. Platz drei ging an den “FC Koppinacken” und Platz vier an “eiSKLation Lembeck”.

Finale und Gewinner Eisstockmasters Lembeck 2025
Foto: Christian Haug

Doch es wurden bei der Siegerehrung noch weitaus mehr Preise vergeben. Der Preis für den besten Namen ging an das Team “Schloh di an bühl”, ein lustiges Plattdeutsches Sprichwort. Wer die Bedeutung erfahren möchte, muss es aber leider selber googlen (Die Bedeutung ist nicht jugendfrei). Der Trostpreis ging an die “Rutschpartien”, der Preis für die Gruppe mit dem besten Trinkspruch an “Schuss mit Schuss” und der Preis für die besten Kostüme an “Die Flamingos” mit ihren knallpinken Outfits.

Finale und Gewinner Eisstockmasters Lembeck 2025
Foto: Christian Haug

Tolle Arbeit und Moderation

Insgesamt zwei Tage lang wurde im Lembecker Festzelt am Hagen Eisstock gespielt. Moderator Christian Forsthövel, genannt Yve, kommentierte nicht nur jedes einzelne Spiel, sondern erstellte auch den dazugehörigen Spielplan. Alle Spiele flossen reibungslos ineinander, nie wurden Spiele überzogen oder gab es sonstige Aussetzer.

Finale und Gewinner Eisstockmasters Lembeck 2025
Foto: Christian Haug

Für sein ausgezeichnetes Engagement wurde Yve nach der Siegerehrung nochmal explizit von Heinz Thier gelobt: “Für so eine tolle Arbeit und Moderation wollen wir uns mit einem großen Applaus nochmal bei dir bedanken. Aber natürlich sagen wir auch  Danke an die über hundert Helfer aus dem Schützenverein, dass sie das alles so klasse aufgebaut und mitorganisiert haben”.

Finale und Gewinner Eisstockmasters Lembeck 2025
Foto: Christian Haug

Jetzt gilt es nochmal die restlichen Tage zu entspannen, bis an Silvester die große Neujahrsparty im Festzelt ansteht. “Es gibt noch Tickets an der Abendkasse, also schlagt zu! Wir freuen uns auf jeden, der mit uns gemeinsam ins neue Jahr feiert”, verrät Heinz Thier vom Schützenverein.

INJOY Dorsten bietet motivierende Starthilfe!

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Der Jahreswechsel bringt oft den Wunsch nach Veränderung auf Basis guter Vorsätze mit sich. Mehr Bewegung, mehr Gesundheit, mehr Wohlbefinden, neues Glück und weniger Laster…

Doch der entscheidende Schritt liegt in der Umsetzung. Und genau daran scheitert es leider viel zu häufig.

Genau an diesem Punkt setzt das INJOY Dorsten mit seiner aktuellen Neujahrsaktion an und macht den Einstieg ins Training so einfach und attraktiv, dass man sofort durchstarten kann.

Wer sich bis zum 5. Januar für eine Mitgliedschaft entscheidet, zahlt erst ab Mitte Februar, trainiert aber vom ersten Tag an. Los geht’s!

Und bewiesen ist, wer regelmäßig trainiert und es zur Gewohnheit werden lässt, ändert oft auch andere Dinge wie z.B. die Essensgewohnheiten, macht Schluss mit dem Rauchen, man tritt selbstsicherer auf etc.

Beim gut geplanten Start hilft das INJOY-Team

Das Angebot richtet sich an alle, die nicht nur von einem gesünderen Lebensstil träumen, sondern ihn endlich auch verwirklichen wollen. Gerade nach den anstehenden Feiertagen ist bei vielen Menschen aller Altersstufen die Motivation zur Veränderung oft riesig.  Die Festtage oder der geplante Winterurlaub beanspruchen jedoch leider einen Großteil des zur Verfügung stehenden Budgets. Der Wunsch, seinem Leben unter kompetenter Anleitung von Experten eine neue Richtung zu geben, wird dann gerne verschoben und zu einer verpassten Chance.

Fotos: INJOY Dorsten

Dass es auch anders geht, zeigt die Aktion des INJOY Dorsten. Sie bietet Zeit, Raum und die passenden Bedingungen, ohne finanziellen Druck oder schlechtes Gewissen, weil der „innere Schweinehund“ wieder einmal gewonnen hat und wem es gar nicht gefällt, der kann sehr fair monatlich kündigen, was sonst nicht selbstverständlich ist.

„Auf die neuen Mitglieder wartet ein nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichteter Einstieg in das qualifizierte Muskeltraining“, verspricht Studioleiter Sascha Spielmann. Im Mittelpunkt stehen echte, messbare Fortschritte. Das hoch motivierte INJOY-Team setzt auf qualifiziertes Muskeltraining, individuelle Betreuung und durchdachte Trainingskonzepte, die auf langfristige Erfolge ausgerichtet sind. Ob es darum geht, mehr Kraft aufzubauen, Beschwerden zu lindern oder einfach ein besseres Körpergefühl zu entwickeln, der Weg dorthin beginnt mit einem gut geplanten Start.

Dass dieses Konzept aufgeht, zeigt auch die Bewertung durch das Deutsche Institut für Service-Qualität. INJOY wird seit vielen Jahren als Testsieger unter den Fitnessstudios ausgezeichnet. Eine Bestätigung für den hohen Anspruch an Service, Angebotsvielfalt und Trainingsqualität. Es sind genau diese Faktoren, die darüber entscheiden, ob das Training seinen festen Platz im Alltag einnimmt und damit zur Grundlage für ein dauerhaft gesünderes Leben wird.

Fotos: INJOY Dorsten

Die Kampagne bringt es auf den Punkt: „Eine kleine Starthilfe kann der entscheidende Faktor sein, um endlich loszulegen.“ Wer jetzt aktiv wird, verschafft sich nicht nur einen zeitlichen Vorsprung im neuen Jahr, sondern schafft auch die Basis für mehr Lebensqualität, Ausgeglichenheit und Vitalität bis ins hohe Alter.

Weitere Informationen zur Aktion und zur Anmeldung gibt es direkt im Studio in Dorsten oder über den QR-Code auf den Aktionsmaterialien. Wer den ersten Schritt wagt, wird überrascht sein, wie viel sich daraus entwickeln kann.

INJOY Dorsten

Prisma Sports Freizeitanlagen GmbH
INJOY Dorsten
Borkener Str. 52
46284 Dorsten

Tel: 02362 / 61006
E-Mail: [email protected]
Web: www.injoy-dorsten.de

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Gezielte Belastung ist die Zauberformel für 2026

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Der Jahreswechsel ist für viele Menschen traditionell der Moment, um Bilanz zu ziehen und neu durchzustarten. Während über die Feiertage oft noch einmal richtig über die Stränge geschlagen wird, rücken mit Beginn des neuen Jahres wieder Themen wie Gesundheit, eine gesündere Ernährung und ein bewussterer Lebensstil in den Fokus.

Auffällig ist, dass klassische Vorsätze, z. B. mit dem Rauchen aufzuhören, zunehmend verdrängt werden von dem Wunsch nach mehr körperlicher Aktivität. Leider, das wusste schon Shakespeare, bleibt dabei oft der Wunsch der Vater des Gedankens.

Interesse an einem gesunden Altern wächst

Denn die meisten Vorsätze überdauern gerade einmal den Januar. Laut Statista gibt etwa ein Drittel der Menschen ihre Ziele schon im ersten Monat auf, und nur ein kleiner Teil schafft es, nachhaltig etwas zu verändern. Die Gründe dafür sind selten Unwissen. Vielmehr scheitert es an unrealistischen Erwartungen, fehlender Struktur und der Tatsache, dass Motivation ohne sichtbaren Fortschritt schnell verpufft.
Doch gerade, wenn es um eine sportlich aktivere Zukunft geht, sollte es an Motivation nicht fehlen.

Alltagssituationen wie das Schuhe binden zeigen, wie wichtig Beweglichkeit für Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alter ist.
Foto: KI generiert

Immerhin geht es um den eigenen Körper und auf den ist man bis zu seinem Lebensende, mit möglichst allen Funktionen, angewiesen. Nicht umsonst sind immer öfter orthopädische Beschwerden, chronische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes oder Herz-Kreislauf-Leiden sowie das wachsende Interesse an einem gesunden Altern die treibenden Kräfte hinter dem Bewegungswunsch. Die Gesellschaft wird älter und damit wächst der Wunsch, auch im hohen Alter mobil, belastbar und selbstständig zu bleiben. Für genau das steht heutzutage der Begriff Longevity, der derzeit in aller Munde ist.

Ein zentrales Werkzeug dafür ist gezieltes Muskeltraining. Denn viele Herausforderungen des Alltags, sei es Treppensteigen, das Heben von Einkäufen oder selbst das Aufstehen von einem Stuhl, sind ohne ausreichende Muskelkraft kaum zu bewältigen. Fehlt die muskuläre Basis, wird Selbstständigkeit in höherem Alter schnell zur Herausforderung. Ein Satz, der auf den Punkt bringt, warum das gezielte Training der Muskulatur mehr ist als reine Fitness.

Die Muskulatur passt sich in jedem Alter an Trainingsreize an

Dass körperliche Aktivität wichtig ist, ist keine neue Erkenntnis. Neu ist jedoch die Eindeutigkeit, mit der wissenschaftliche Studien den Stellenwert des Krafttrainings untermauern. Sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont, dass Muskeltraining ist ein unverzichtbarer Baustein für ein gesundes Altern ist. Selbst jenseits der 70 oder 80 Jahre zeigen Muskeln noch eine beeindruckende Anpassungsfähigkeit.

Gezieltes Krafttraining stärkt die Muskulatur und unterstützt dabei, auch im Alter belastbar und selbstständig zu bleiben. Foto: KI generiert

Besonders bei orthopädischen Beschwerden kann gezieltes Training wahre Wunder bewirken. Rückenschmerzen, Arthrose oder Gelenkprobleme lassen sich oft deutlich lindern, wenn die Muskulatur gestärkt wird. Sie entlastet das Skelett, stabilisiert die Gelenke und verbessert die Bewegungseffizienz. Gleichzeitig wirkt sich regelmäßiges Training positiv auf Stoffwechselprozesse aus und hilft dabei, chronischen Erkrankungen vorzubeugen.

Trotz dieses Wissens tun sich viele Menschen schwer mit dem Einstieg. Ein häufiger Fehler ist der Versuch, ohne fachliche Unterstützung und mit überzogenen Zielen ins Training zu starten. Doch wer jahrelang wenig aktiv war, braucht mehr als bloßen Willen, er braucht Struktur. Erfolgversprechender ist es, sich von Beginn an kompetente Unterstützung zu holen. Qualifizierte Betreuung, im Fitnessstudio, im Gesundheitszentrum oder in der Physiotherapie, macht hier den Unterschied. Individuell angepasste Pläne und regelmäßiges Feedback sorgen dafür, dass erste Erfolge spürbar werden. Und genau diese sind entscheidend für die langfristige Motivation.

Im neuen Jahr geht es also nicht darum, sich mit guten Vorsätzen selbst unter Druck zu setzen. Vielmehr sollte der Blick auf das große Ganze gerichtet werden, auf die eigene Lebensqualität, die sich durch regelmäßige, gezielte Bewegung langfristig verbessern lässt. Muskeltraining ist kein Trend, sondern eine Investition in eine gesunde und selbstbestimmte Zukunft. Denn Kraft ist kein Privileg der Jugend, sondern in jedem Alter trainierbar.

Automatiklicht bei Nebel: Polizei warnt vor fehlendem Rücklicht

Bei Nebel und schlechter Sicht kann das Automatiklicht moderner Fahrzeuge zur Gefahr werden. Die Polizei weist darauf hin, dass bei vielen Autos trotz eingeschaltetem Tagfahrlicht kein Rücklicht aktiv ist. Verkehrsteilnehmende werden dadurch von hinten oft zu spät erkannt.

Warum Fahrzeuge bei Nebel oft ohne Rücklicht unterwegs sind

Viele moderne Fahrzeuge verfügen über eine automatische Lichtsteuerung. Diese arbeitet mit einem Helligkeitssensor und misst lediglich, wie hell die Umgebung ist.

  • Nebel schränkt die Sicht ein, lässt aber oft noch ausreichend Tageslicht durch.
  • Die Lichtautomatik erkennt deshalb keinen Bedarf für Abblendlicht.
  • Stattdessen schaltet sie nur das Tagfahrlicht ein.
  • Beim Tagfahrlicht bleibt das Rücklicht in der Regel ausgeschaltet.
  • Für Fahrerinnen und Fahrer wirkt es so, als sei das Licht eingeschaltet.
  • Tatsächlich ist das Fahrzeug von hinten schlechter sichtbar.
  • Erst beim manuellen Einschalten des Abblendlichts leuchten auch die Rücklichter.
Infografik zeigt die wichtigsten Regeln beim Fahren im Nebel. Besonders wichtig: Abblendlicht manuell einschalten, damit das Rücklicht leuchtet. Grafik: © ADAC e.V.

Die Infografik zeigt die wichtigsten Regeln beim Fahren im Nebel. Besonders wichtig ist das manuelle Einschalten des Abblendlichts, damit auch das Rücklicht aktiv ist.

Abblendlicht sorgt dafür, dass Fahrzeuge rechtzeitig erkannt werden. Fernlicht verschlechtert bei Nebel die Sicht. Die Nebelschlussleuchte darf nur bei einer Sichtweite von unter 50 Metern eingeschaltet werden.

Gefahr auf Autobahnen, Landstraßen und im Stadtverkehr

Nach Angaben der Polizei kommt es bei den aktuellen Nebel- und Sichtverhältnissen immer wieder zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr. Betroffen sind Autobahnen, Landstraßen und auch der innerstädtische Verkehr. Fahrzeuge ohne eingeschaltetes Rücklicht werden oft erst sehr spät erkannt. Das erhöht das Risiko für Auffahrunfälle.

Polizei rät zum manuellen Einschalten des Abblendlichts

Die Polizei empfiehlt, bei Nebel das Abblendlicht manuell einzuschalten. Nur so sind sowohl Frontscheinwerfer als auch Rückleuchten aktiv. „So erhöhen Sie Ihre eigene Sicherheit und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden“, heißt es in der Mitteilung.

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