Beim „Speeddating“ konnten zukünftige Schulabgängerinnen und Schulabgänger Fragen bei vier Dorstener Firmen rund um die Ausbildung stellen.
Eingeladen hatten am Mittwoch zu einem Berufsinformationstag die Jugendberufshilfe der Stadt Dorsten sowie die Agentur für Arbeit.
Wie geht es nach meinem Schulabschluss weiter? Welcher Ausbildungsplatz passt zu mir? Fragen rund um die zukünftige Ausbildung konnten beim Ausbildungsaktionstag „Speed-Dating“ am Mittwoch im Soziokulturellen Zentrum LEO in Hervest Jugendliche stellen, die in diesem Jahr die Schule verlassen. Zu diesem Info-Tag, in Zusammenarbeit der Jugendberufshilfe der Stadt Dorsten sowie der Agentur für Arbeit, erhielten 350 Schülerinnen und Schüler eine persönliche Einladung.
Gekommen letztendlich sind 17 Jugendliche. Das höre sich jetzt wenig an, betont Rzeznik, aber durch die Pandemie hätten viele junge Menschen ihren Mut und Selbstvertrauen eingebüßt und es sei schwieriger geworden, Jugendliche für solche Veranstaltungen zu gewinnen. „Darum freuen wir uns über jeden Jugendlichen, der die Chance an diesem Tag ergriffen hat, seine Stärken zu präsentieren“, betont der Leiter der Dorstener Berufsberatung.

Neben ausführliche Informationen, Gespräche unter vier Augen und erste Kontakte knüpfen konnten sich die Ausbildungsplatzsuchenden bei dem Unternehmen Belware, Euroquarz, Fahrrad Schmitz und Brautmoden Tausendschöne.
Vorrangig ging es um die Ausbildungsberufe Fachinformatiker in der Anwendungsentwicklung, Kauffrau/Kaufmann im Bereich Büromanagement oder Zweiradmechatroniker mit dem Schwerpunk Fahrradtechnik.
Für Andreas Rzeznik von der Agentur für Arbeit sei der Aktionstag die Chance, dem jeweiligen potenziellen Arbeitgeber ihre Bewerbungsunterlagen persönlich zu übergeben. Dazu gehöre neben einem Anschreiben auch ein Lebenslauf. Und auch Martina Lissner von der Jugendberufshilfe sieht diesen persönlichen Kontakt mit Firmen als einen wichtigen ersten Schritt für die zukünftige Berufswahl.
Möglichkeiten des gewählten Berufs hinterfragen
„Heute geht es direkt darum, dass die Möglichkeiten des gewählten Berufes von allen Seiten aus zu hinterfragen und direkt mit den Unternehmen in Kontakt zu treten“, so Martina Lissner von der Jugendberufshilfe der Stadt Dorsten. Das sei besonders für die Jugendlichen wichtig, die noch Orientierungsschwierigkeiten haben und heute vielleicht durch die Informationen aus erster Hand ihren Traumjob, auch durch ein betriebliches Praktikum, finden werden, ergänzt Lissner.
Zufrieden zeigten am Ende des Tages dennoch laut Rzeznik die anwesenden Firmen, da der Aufwand und der Ertrag in einem guten Verhältnis stand.




























