Am 6. September 2025 verwandelt sich eine Hühnerwiese in Rhade erneut in einen stimmungsvollen Treffpunkt für Musikfreunde, Picknickfans und gesellige Dorfbewohner – dann steigt zum dritten Mal die Brotzeit, das beliebte Open-Air-Event, ausgerichtet von der Schützenkapelle Rhade. Der Vorverkauf für Tischreservierungen beginnt am 19. Juli um 9 Uhr am Musikhaus der Schützenkapelle – wer sich einen der begehrten Plätze sichern möchte, sollte früh da sein.
Wichtig: Der Eintritt zur Brotzeit ist frei – und auch ohne reservierten Tisch ist jeder herzlich willkommen! Wer eine eigene Sitzgelegenheit mitbringt, findet sicher ein schönes Plätzchen auf der Wiese. Einfach Picknickdecke, Klappstuhl oder Bollerwagen schnappen und mitmachen!
Musik trifft Gemütlichkeit
Was 2018 im kleineren Rahmen begann, hat sich längst zu einem der beliebtesten Sommerabende in Rhade entwickelt. Schon bei der zweiten Ausgabe 2022 kamen rund 1200 Gäste – in diesem Jahr soll es noch etwas größer, schöner und stimmungsvoller werden. Die Organisatoren Wenzel Krampe, Anika Hinzmann und Alexander Stroick stecken gemeinsam mit dem gesamten Verein seit über eineinhalb Jahren in den Vorbereitungen.

„Niemand wird sich am Ende mehr fragen, warum wir so lange vorbereitet haben“, sagt Alexander Stroick – und meint damit nicht nur die vielen neuen Ideen, sondern vor allem das große Engagement hinter den Kulissen.
Die Idee zur Brotzeit brachte Alexander aus Süddeutschland mit – inspiriert vom Picknick- und Biergarten-Flair rund um den Viktualienmarkt in München.
Ein Abend für alle Sinne
Die Schützenkapelle Rhade unter der Leitung von Christoph Weigel sorgt mit rund 70 Musikern für die musikalische Begleitung. Auch das Ausbildungsorchester ist mit dabei. Gespielt wird Unterhaltungsmusik, die sich in den Abend einfügt – wer mag, darf auch tanzen oder mitsingen. Im Mittelpunkt steht aber ganz klar das gemütliche Beisammensein.
Gäste bringen mit, was sie brauchen: Tische, Decken, Stühle, Windlichter, Kerzen – erlaubt ist, was gefällt. Alternativ können für 50 Euro Bierzeltgarnituren (für etwa acht Personen) reserviert werden. Im Preis enthalten ist ein „Brotzeit-Starterpaket“ mit Getränken und kleinen Snacks. Insgesamt stehen 69 Tische zur Verfügung.
Die Reservierung erfolgt am 19. Juli von 9 bis 11 Uhr am Musikhaus der Schützenkapelle Rhade. Pro Person darf ein Tisch reserviert werden. Aber auch ohne Reservierung kann man einen schönen Platz vor der Bühne ergattern, mit eigener Decke oder Möbeln.

Mehr Angebot, mehr Atmosphäre
Die Brotzeit wächst – und das zeigt sich auch in den vielen Neuerungen in diesem Jahr: Das DRK ist erstmals vor Ort, eine Kaffee-Ape aus Dorsten (Hannes Breuer) serviert Kaffeespezialitäten, und Bußmanns Bauernladen bietet warme Speisen wie Burger, Bratwurst, vegetarische Gerichte, Kartoffeln und Champignons. Der Getränkestand ist vergrößert worden, für Kinder gibt es wieder eine große Strohburg, und ein Radparkplatz erleichtert die Anreise.
Die Veranstaltung findet bewusst nicht auf dem Schützenplatz, sondern auf der Wiese an der Ringstraße 108 statt. Von alten Bäumen umgeben und mit viel Dekoration versehen, entsteht dort eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr und endet gegen 23 Uhr. Bei sehr schlechtem Wetter wird sie um eine Woche auf den 13. September verschoben.
Der Erlös fließt vollständig in die Vereinskasse der Schützenkapelle Rhade – insbesondere in die Jugendarbeit, Musikerausbildung und gemeinsame Ausflüge.
„2022 hatten wir sogar Gäste aus Heidelberg und Australien“, erzählt Alexander Stroick – ein Zeichen dafür, wie weit sich die Veranstaltung bereits herumgesprochen hat.

Ein Verein, viele helfende Hände
Inzwischen steht der gesamte Verein hinter dem Projekt. Über 70 aktive Mitglieder der Schützenkapelle Rhade arbeiten in kleinen Projektgruppen wie den „Bannerspannern“ oder „Wiesenzauberern“ mit. Diese Aufteilung sorgt für eine starke Identifikation mit der Veranstaltung und mit dem Verein selbst.
Wenzel Krampe kümmert sich um Technik, Aufbau und Infrastruktur, Anika Hinzmann betreut Sponsoren und Öffentlichkeitsarbeit, Alexander Stroick konzipiert mit den anderen das Event und übernimmt die Moderation. Der Aufbau beginnt bereits am Mittwoch vor dem Fest, mit vielen Metern Stromkabel, Licht- und Tontechnik sowie jeder Menge Dekoration.
„Die Brotzeit ist unser absolutes Herzblutprojekt“, sagen die drei Organisatoren. „Wir sind stolz auf unseren Verein – und unser Verein kann stolz auf die Brotzeit sein.“
Mehr Informationen findet man auf der offiziellen Internetseite des Vereins.




























