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Red Balloon Festival 2023: Bereit für die vierte Runde

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Freuen sich auf das 4. Red Balloon Festival: Bürgermeister Tobias Stockhoff, Christian Joswig (Das Leo), Matthias Feller (Sparkasse Vest), Jacky Möller (Das Leo), Lambert Lütkenhorst (Arbeitskreis Jugend Dorsten), Jan Müller (TJ Audio), Stefan Breuer (Jugendamt), Tim Cleve (TJ Audio) und Karim Laiquddin (Rockbüro). Foto: Borgwardt

Das familienfreundliche Festival am Jugendzentrum Das Leo meldet sich zurück. Mit 17 Bands an zwei Tagen wird es Anfang August das vierte Red Balloon Festival geben.

Zehn Jahre ist es her, dass mit dem „Dorstival“ der Urvater des Red Balloon Festivals die Lippestadt zum Beben brachte. Die einmalige Veranstaltung auf der Hürfeldhalde holte Weltstars wie die Leningrad Cowboys oder Grave Digger nach Dorsten, fand in dieser Größe aber nie wieder statt. Kein Wunder, denn sowohl organisatorisch als auch finanziell erwies sich das Festival als wahre Herkulesaufgabe. Inzwischen hat sich aber die kleinere Nachfolgeveranstaltung „Red Balloon Festival“ in Dorsten gut etabliert. Sie legt mehr Wert auf lokale Bands und eine familienfreundliche Atmosphäre.

2013 rockte das Dorstival die Lippestadt. Es gilt als Urzelle des heutigen Red Balloon Festivals. Foto: Archiv / Borgwardt

So beschreibt es auch Veranstalter Christian Joswig. „Unser Ziel ist eine nicht kommerzielle, familienfreundliche Open-Air-Veranstaltung für Dorsten“, erklärt der Leiter des Leo und des Treffpunkt Altstadt. Zusammen mit Kulturpädagogin Jacky Möller, Tim Cleve und Jan Müller von TJ-Audio, sowie Rockbüro-Leiter Karim Laiquddin stand er nun vor der Aufgabe, die passenden Bands dafür auszuwählen.

Über 360 Bands klopften an die Tür

Und das war keine einfache Aufgabe, denn der Andrang für das Red Balloon Festival war in diesem Jahr riesig. „Bei uns haben sich über 360 Bands beworben“, berichtet Christian Joswig stolz. „Da kann man sich vorstellen, dass es eine Weile gedauert hat, bis wir die Einsendungen alle gesichtet hatten“, ergänzt auch Jacky Möller. Das Sichten ist dabei wörtlich zu verstehen, denn längst gehören Videos bei einer Bewerbung zum Standard. „Uns ist es wichtig, dass eine Band auch live überzeugen kann“, so Jacky Möller. „Daher schauen wir uns nicht nur die Musik, sondern auch die Show genau an.“

In mehrtägiger Arbeit und nach langer Beratung filterte das Vorbereitungsteam dann 17 Bands heraus. Diese werden dann am 4. und 5. August für Stimmung am Leo sorgen. Darunter sind erfahrene Musiker, die schon im WDR Rockpalast („Smokemaster„) oder als Vorband für AC/DC („Doctor Victor„) aufgetreten sind. Aber natürlich bekommt auch der Nachwuchs eine Chance. Mit den „Flying High-Heads“ wird eine Band das Festival eröffnen, die den neuen Proberaum im Treffpunkt Altstadt bespielt. „Das wird dann ihr erstes Mal auf einer großen Bühne sein“, verrät Jacky Möller.

Red Balloon Festival 2022. Foto: Alexander Fichtner

Regionale Bands, aber auch Gäste aus dem Ausland

Einige Bands scheuen für das Red Balloon Festival auch eine längere Anfahrt nicht. So kommt die Metal-Formation Shuulak aus dem niederländischen Tilburg, während Doctor Victor sogar aus dem tschechischen Prag anreist. „Die meisten Musiker kommen aber aus der Region, etwa aus Dorsten, Marl oder dem übrigen Ruhrgebiet“, betont Christian Joswig.

Einige der Bands sind dabei bereits aus dem Sparkassen-Clubraum bekannt, dem Musikprojekt der Sparkasse Vest. Die Band „Das Niwo“ konnte dabei sogar den Sparkassen Clubraum Contest für sich entscheiden. „Als Gewinn haben sie dann einen Platz auf unserem Festival erhalten“, erzählt Jacky Möller.

Ohne Sponsoren wäre das Festival nicht zu stemmen

Die gute Zusammenarbeit mit der Sparkasse Vest und ihrem Clubraum-Musikprojekt findet auch in der Unterstützung für das Festival eine Fortsetzung. Ohne finanzielle Hilfe wäre das Red Balloon Festival nämlich nicht möglich, betonen die Veranstalter.

„Die Kosten sind enorm gestiegen“, berichtet das Vorbereitungsteam. Energie, Werbung, Getränke – überall sei die Preissteigerung deutlich zu spüren. „Wir hatten im vergangenen Jahr einige Heliumballons über dem Leo aufgehängt“, erinnert sich Christian Joswig. „Für die Ballons wollen die Hersteller mittlerweile 500 Euro haben – da verzichten wir doch lieber auf diese Deko“, sagt er. Zwar sei das Festival ohnehin nicht auf Gewinn ausgelegt, aber man versuche dennoch zu sparen. So verzichten die Organisatoren in diesem Jahr zum Beispiel auf einen Merchandisestand mit T-Shirts. „So konnten wir die Getränkepreise auf dem gleichen Stand wie im Vorjahr halten“, freuen sich die Veranstalter.

Dankbar ist das Team daher für die Unterstützung der Sparkasse Vest und dem Arbeitskreis Jugend e.V. Die Bühne wird von der Firma TJ-Audio gestellt, deren Inhaber auch im Organisationsteam sind. „Wir haben in diesem Jahr eine noch bessere Sound- und Lichtanlage“, erklären Tim Cleve und Jan Müller. Das DRK und das Jugend-Rotkreuz kümmern sich an beiden Tagen um das körperliche Wohlergehen der Gäste.

Für das leibliche Wohl ist natürlich auch wieder gesorgt: So ist der Imbisswagen „Le Wagon“ der Dorstener Arbeit vor Ort, und das Rockbüro bietet seine beliebte Currywurst an. Warme und kalte Getränke werden ebenfalls ausgeschenkt.

Red Balloon Festival 2022. Foto: Alexander Fichtner

Eintrittskarten

Ein kleiner Wermutstropfen aber bleibt: Die Eintrittspreise mussten etwas angehoben werden. Die Tageskarte kostet 15 statt 10 Euro, und das Ticket für beide Tage verteuert sich von 18 auf 25 Euro. „Wir denken aber, dass das immer noch bezahlbar ist, auch von Jugendlichen und ihrem Taschengeld“, so Christian Joswig. Der Vorverkauf soll in der kommenden Woche an den bekannten Vorverkaufsstellen (Das Leo, Treffpunkt Altstadt, Stadtagentur, Eventim, etc.) starten.

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