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Riesenschlangen, Vogelspinnen und andere Kuscheltiere

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Kaufen nein, Anfassen und streicheln erlaubt – Reptilienausstellung „Hautnah erleben und Anfassen“ in Wulfen

WULFEN. „Boh Mama kuck mal. Was ist das für ein Tier?“, oder „Mama beißt die Schlange?“. Erstaunte Blicke und viele Fragen hatten nicht nur die Kinder bei der zweiten Reptilienausstellung am Samstag und Sonntag im Gemeinschaftshaus Wulfen.

Christian Weber, Mitarbeiter und Reptilienfachmann erklärte den Besuchern alles über Haltung, Ernährung und Anschaffungskosten.

Exoten

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Neben verschiedenen kleinen und riesengroßen Spinnen, Frösche, Riesenschlangen, Schildkröten, Leguane, und alles, was sonst noch exotisch durch die Büsche und auf den Bäumen in fernen Ländern krabbelt und die eventuell in ein heimisches Terrarium passen, gab es hier hautnah zu sehen, zu erleben und vor allem zum Anfassen. Das ließen sich die mutigsten der kleinen und großen Besucher nicht zweimal sagen.

Kalte Schlangenhaut um den Hals gelegt oder ein sich langsam sbewegender Leguan zu streicheln, waren die Attraktion.

Eine nicht so kuschelige Stellung hatten da schon eher die großen Achtbeiner, sprich Spinnen.

Nix für Menschen mit einer Spinnenphobie

Und wenn diese dann noch lange Haare oder ein wuscheliges Fell hatten, wie die große Kreuzspinne, war dies der Moment für alle Menschen mit einer Spinnen-Phobie, doch eher einen Schrei des Entsetzens auszustoßen, anstatt mit den Tierchen auf Kuschelkurs zu gehen.

Kuschelig und nett anzuschauen

„Wir möchten mit dieser Ausstellung den Menschen auf pädagogische Weise den Ekel und die Angst vor all diesen exotischen Tieren nehmen. Respekt ja, Ekel nein“, sagte Christian Weber. Rund 250 Tiere, von Asien bis Afrika, sind in der Ausstellung zu sehen.

Dazu gehören unter anderem einige exotische Vogelspinnen, die es in der freien Natur fast gar nicht mehr gibt. „Der Mensch hat einige Tiere versucht auszurotten. Wir aber versuchen, mit unserer Ausstellung zu zeigen, dass die Arterhaltung bei uns im Vordergrund steht“, so Weber.

Einsteigermodell

Trendig sei bei besonders bei Jugendlichen als Haustierhaltung die Schlange, sprich als Einsteigermodell die Kornnatter. Grund sei, dass sie  nicht aggressiv sind, sie wird nicht ganz so groß und die Pflege ist nicht so aufwendig wie bei vielen ihrer Artgenossen.

„Wir geben nicht nur Tipps zum Kauf und Verhalten der einzelnen Tiere, sondern möchten auch aufklären, dass besonders diese Exoten sehr pflege- und kostenintensiv in der Haltung sind. Deshalb sollten sich Interessenten, die solch ein Tier kaufen möchten, sich darüber bewusst sein“, so Christian Weber, Pfleger und Spezialist.

Text, Film und Fotos: Daniel Bosse

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