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Rot für Raser – Einsatz gegen Raser und illegale Tuner

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Auch in Dorsten war die Polizei am sogenannten Carfreitag im Einsatz, um Verkehrsverstöße der Tuner- und Poserszene zu verhindern. Im gesamten Kreis Recklinghausen und in Bottrop wurden zahlreiche Fahrzeuge kontrolliert, darunter auch in Dorsten. Die Bilanz: mehrere Anzeigen, Blutproben und ein sichergestelltes Fahrzeug.

Schwerpunktkontrollen auch in Dorsten

Um am 18. April 2025 illegale Autorennen, gefährliche Fahrmanöver und technische Manipulationen zu unterbinden, führte die Polizei flächendeckend Kontrollen durch – auch in Dorsten. Neben bekannten Treffpunkten der Szene standen Straßen in mehreren Kommunen im Fokus. Einsatzkräfte der Hundertschaft und der Direktion Verkehr waren gemeinsam mit Streifenpolizisten vor Ort.

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Verkehrstauglichkeit im Fokus

Speziell geschulte Fachleute unterstützten die Kontrollen, prüften Fahrzeuge auf ihre Sicherheit und führten Geschwindigkeitsmessungen durch. Zwar habe es keine größeren Treffpunkte gegeben, dennoch stellten die Beamten zahlreiche Verstöße fest.

Blutprobe in Dorsten entnommen

In Dorsten zog die Polizei einen Fahrer aus dem Verkehr, bei dem der Verdacht auf Alkohol- oder Drogenkonsum bestand. Eine Blutprobe wurde entnommen. Auch in Datteln kam es zu einer ähnlichen Maßnahme. In einem der Fälle stellten die Beamten den Führerschein sicher.

Weitere Verstöße in der Region

In Oer-Erkenschwick versuchte ein Rollerfahrer, sich einer Kontrolle zu entziehen. Der Mann flüchtete zu Fuß, sein Fahrzeug – ein als gestohlen gemeldeter Roller – blieb zurück. In Herten und Marl untersagten die Einsatzkräfte die Weiterfahrt von zwei Fahrzeugen wegen technischer Mängel. Das Fahrzeug in Marl wurde sichergestellt.

138 Verwarngelder im Kreisgebiet

Insgesamt sprach die Polizei 138 Verwarngelder aus, stellte 36 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und fertigte vier Strafanzeigen – unter anderem wegen zu schnellen Fahrens und anderer Verkehrsverstöße.

Polizeipräsidentin zieht Bilanz

Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen erklärte:
„Die Ergebnisse zeigen, dass auch jenseits von großen Treffen Verkehrsverstöße begangen werden. Die Einsatzkräfte haben Autos und Fahrer aus dem Verkehr gezogen, die nicht verkehrssicher und verkehrstüchtig sind. Wer so unterwegs war und sich und andere gefährdet hat, bekam die Konsequenzen seines Verhaltens zu spüren.“

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