Zehn Jahre sind vergangen und Tobias Stockhoff ist immer noch Bürgermeister in Dorsten. Vieles ist geschehen. Im November 2020 wurde er für die zweite Amtszeit vereidigt, in einer schwierigen Zeit der Corona-Pandemie.
Der unerwartete Weg in die Politik
Bürgermeister Stockhoff wollte nie wirklich in die Politik. Ein Schulkamerad fragte ihn, ob er Interesse daran hätte, in die Junge Union einzutreten – und gab ihm ein Anmeldeformular. Skeptisch wegen der Mitgliedsbeiträge, damals 24 Mark, schlummerte das Blatt Papier lange in seiner Schublade. Bis er es hervorholte – im Jahr 1998. Am Tag der Wahlniederlage der CDU. Das Jahr, in dem er in die Junge Union eintrat.
Die Faszination für Zahlen
Anders als erwartet fand Stockhoff zunächst gar nicht mal die Politik so spannend. Vielmehr interessierten ihn die Statistiken und grafischen Darstellungen in der Wahlberichterstattung. Sein Interesse an politischen Inhalten kam erst später hinzu.
Der engagierte Bürgermeister
Stets aufgeschlossen und freundlich. Er hat Spaß daran, mit Menschen Lösungen zu finden. Erst recht, wenn die Herausforderung unterschätzt wird. Er lebt für das, was er tut und will seine Heimat vorwärts bringen. „Für mich ist mein Beruf eine Berufung“, sagt er. Mit Fortschritt statt Stillstand und Mut gegen Machtlosigkeit setzt er sich ein. Für seine Stadt und ihre Menschen.
Der Weg zum Bürgermeister
Stockhoff hat sich zunächst sieben Jahre beim Technischen Hilfswerk, kurz THW, im Katastrophenschutz verpflichtet – als Wehrersatzdienst. Privat ist er in einer „klassisch bürgerlichen Familie“ aufgewachsen. Seine Eltern waren nicht parteipolitisch. Der Vater Landmaschinenschlosser. Die Mutter Erzieherin. Er hatte als Kind ein Kaninchen und war früher regelmäßig auf dem Bauernhof seiner Großeltern auf der Kippheide in Wulfen.
Die schulischen und akademischen Jahre
Tobias Stockhoff ist in Dorsten aufgewachsen. Besuchte die Grundschule in Deuten. Ging zum Gymnasium Petrinum. Machte 2001 sein Abitur. Wählte Mathe und Physik als Leistungskurse. Der damalige Schulleiter Wolfgang Gorniak übergab ihm sein Zeugnis. Später begegneten sie sich wieder. In der Schule. Als Tobias Stockhoff Bürgermeister war – und Gorniak verabschiedete. „Wie das so ist. Einer kommt. Einer geht.“
Der Physiker in der Politik
Nach seinem Physikstudium an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster war er zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann machte er sich 2012 bis 2014 selbstständig. Dadurch hatte er den Freiraum, zur Wahl des Bürgermeisters anzutreten.
Herzlichen Glückwunsch und weitere erfolgreiche Jahre
Tobias Stockhoff hat in den letzten zehn Jahren als Bürgermeister von Dorsten viel erreicht. Seine Hingabe und sein Einsatz haben die Stadt vorangebracht, selbst in schwierigen Zeiten wie der Corona-Pandemie. Herzlichen Glückwunsch zu einem Jahrzehnt erfolgreicher Amtszeit, Herr Stockhoff, und auf viele weitere erfolgreiche Jahre im Dienst Ihrer Stadt und ihrer Menschen.




























