Bei der zweiten Hohe-Mark-Wanderung mit der Regierungspräsidentin Dorothee Feller ging es rund um die Tüshaus Mühle

Warum in die Ferne schweifen? Der Naturpark Hohe Mark bietet insbesondere in Corona-Zeiten und Reisewarnungen gute Erholungsmöglichkeiten.

Münster/Dorsten. Rund 70 Gäste folgten am Freitag der Einladung der Regierungspräsidentin Dorothee Feller zur 2. Hohe-Mark-Wanderung. Akteure rund um den Naturpark wanderten unter Einhaltung der AHA-Regeln durch die Üfter Mark in Dorsten.

„Ich freue mich, dass Sie heute gekommen sind und wir uns trotz Corona in der freien Natur treffen und die Tradition weiterführen, die wir im vergangen Jahr begonnen haben. Denn mir ist es wichtig, dass sich die hier handelnden Personen aus der Emscher-Lippe-Region, des Münsterlandes und des Niederrheins treffen können und sich so weiter vernetzen – unter Beachtung der AHA-Regeln“, sagte Regierungspräsidentin Dorothee Feller zur Begrüßung.

Wanderung mit Dorothee Feller durch Naturpark Hohe Mark Dorsten
Regierungspräsidentin Dorothee Feller (Mitte) begrüßt die Gäste zur Naturpark-Wanderung an der Tüshaus Mühle in Dorsten. © Bezirksregierung Münster

Wanderroute Hohe Mark Steig fertiggestellt

Nach dem Motto „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“, bietet der Naturpark insbesondere in Corona-Zeiten und Reisewarnungen gute Erholungsmöglichkeiten. Der Naturpark Hohe Mark wird für Besucher immer attraktiver. Dieses Jahr wurde die Wanderroute Hohe Mark Steig fertiggestellt. Aufgrund von Corona wird sie aber erst nächstes Jahr offiziell eröffnet, kann aber schon genutzt werden. Weiter aktuell ausgebaut wird die Hohe Mark Radroute und die Erlebnistouren.

Start der rund sechs Kilometer langen Wanderung war die Tüshaus Mühle in Dorsten. Nach Grußworten von Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff führten mehrere RVR-Wanderführer die Gruppen durch die Üfter Mark. Sie unterhielten die Gäste mit Wissenswertes rund um den Naturpark.

Heidelandschaft im Naturpark Hohemark
Heidelandschaft im Naturpark Hohemark © Bezirksregierung Münster

Der Naturpark Hohe Mark

Der Naturpark Hohe Mark wurde im März 1963 in Haltern am See, an der Schnittstelle von Münsterland, Niederrhein und Ruhrgebiet gegründet.

Er gilt als ein Schutzgebiet zum Erleben und Entdecken. Hier sollen Mensch und Natur zusammenfinden und die Besonderheiten der Landschaft, die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Tradition der Region kennenlernen.

Der Naturpark engagiert sich vor allem für den Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft, fördert den nachhaltigen Tourismus und will mit dem Aufbau regionaler Netzwerke für eine nachhaltige Regionalentwicklung sorgen.

Naturpark Hohe Mark Raesfeld Dorsten
Romantische Wanderwege. Foto: Petra Bosse

Fläche von 1.978 Quadratkilometer

Von Wesel im Westen bis nach Datteln im Osten und von Bottrop im Süden bis nach Gescher im Norden umfasst der Naturpark Hohe Mark nach der Erweiterung jetzt eine Fläche von 1.978 Quadratkilometer. Die Zahl der Mitgliedskommunen ist auf 27 angestiegen.

Dazu gehören im Kreis Borken: Bocholt, Borken, Gescher, Heiden, Isselburg, Raesfeld, Reken, Rhede und Velen

Naturpark-Hohe-Mark-Schloss-Raesfeld
Schloss Raesfeld Fotos: Petra Bosse

Im Kreis Coesfeld: Coesfeld, Dülmen, Lüdinghausen, Nottuln und Olfen und im Kreis Recklinghausen Datteln, Dorsten, Haltern am See, Marl und Oer-Erkenschwick.

Zum Kreis Wesel gehören: Dinslaken, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck und Wesel sowie die Stadt Bottrop. Die Städte Recklinghausen und Herten engagieren sich als Kommunen in direkter Nachbarschaft zum Naturpark ebenfalls im Verein.

Der Naturpark Hohe Mark hat sich in den 57 Jahren seit seiner Gründung zu einer stabilen, regional vernetzenden Institution entwickelt. Er wird in der Region als Dachmarke mit einer hohen Wertschöpfung wahrgenommen.

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