StartPolizei - FeuerwehrRVR Ruhr Grün warnt vor steigender Waldbrandgefahr

RVR Ruhr Grün warnt vor steigender Waldbrandgefahr

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Besonders betroffen sind die Haard und die Hohe Mark im Kreis Recklinghausen sowie die Üfter Mark mit ihren großen Kiefernbeständen und den oft sandigen Böden.

Feuerwachtürme wegen erhöhter Waldbrandgefahr besetzt. Waldbrandgefahr steigt wegen der sehr hohen Temperaturen und der anhaltenden Trockenheit auch in der Üfter Mark und Kreis Recklinghausen

Hitze und Trockenheit – das ist für die Wälder im Ruhrgebiet ein brandgefährlicher Mix. Besonders betroffen sind die Haard und die Hohe Mark im Kreis Recklinghausen sowie die Üfter Mark mit ihren großen Kiefernbeständen und den oft sandigen Böden.

Um das Risiko eines großen Waldbrandes zu verringern, hat der Regionalverband Ruhr (RVR) seine drei Feuerwachtürme Rennberg und Farnberg in der Haard sowie Galgenberg in der Hohen Mark besetzt.

Zigarettenkippen Waldbrandgefahr
Das Einhalten des gesetzlichen Rauchverbots im Wald gilt vom 1. März bis 31. Oktober.

Zudem weist der RVR auf einige elementare Verhaltensregeln hin, die für alle Waldbesucherinnen und -besucher gelten:

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  • Grillen und Feuerentzünden sind im Wald und 100 Meter um den Wald herum streng verboten!
  • Das gilt auch für Rauchen im Wald (bis zum 31. Oktober)!
  • Brennende Zigarettenstummel dürfen nicht weggeworfen werden – auch nicht aus dem Autofenster.
  • Glasscherben können wie ein Brennglas wirken und Feuer entfachen. Deshalb dürfen Flaschen nicht im Wald liegen gelassen werden.
  • Die Einfahrten zu den Wäldern dürfen nicht zugeparkt werden, damit die Feuerwehr im Falle eines Waldbrandes schnell zur Brandstelle gelangt. Autos sollten auch nicht über trockenem Bodenbewuchs abgestellt werden, da sich dieser entzünden kann.
Revierförster-Christoph-Beemelmans
Waldbrandgefahr: Revierförster Christoph Beemelmans setzt auf die Notfallpunkte in der Üfter.Markt ©Petra Bosse (Archiv)

Wer einen Brand entdeckt, sollte ihn der Feuerwehr unter 112 melden. Im Kreis Wesel stehen an vielen Plätzen, gerade auch in Wäldern oder an Waldwegen, so genannte Rettungspunkte. Jeder dieser Punkte hat eine individuelle Bezeichnung. Damit können Jogger, Radfahrer, Reiter und Wanderer den Brandschutz- und Rettungskräften ihren genauen Standort im Wald angeben.

Zur Beschreibung der Brandstelle können die Rettungspunkte im Wald dienen. Auf dem Smartphone kann die App „Hilfe im Wald“ den nächstgelegenen Rettungspunkt schnell anzeigen.

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