Neuer Vertrag zwischen Stadt und Wasserwerksgesellschaft gilt bis 2054. Damit sei „Versorgungssicherheit“ langfristig gewährleistet.


Bürgermeister Tobias Stockhoff und Franz-Josef Schulte, Chef der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft (RWW) haben am Mittwoch einen neuen Wasserkonzessionsvertrag unterschrieben.

RRW und Stad t Dorsten bleiben Partner
Unterzeichneten am Mittwoch im Rathaus der Stadt Dorsten den neuen Wasserkonzessionsvertrag (v.l.): Dr. Henning Grotelüschen, Martin Paraknewitz, RWW-Geschäftsführer Dr. Franz-Josef Schulte, Simone Pieper für den Versorger RWW sowie Bürgermeister Tobias Stockhoff, Christiane Volkmer, Elisabeth Kappe und Kämmerer Hubert Große-Ruiken als Vertreter der Stadt Dorsten. Foto: Daniel Bosse

Das Papier hat eine Laufzeit von 30 Jahren und startet 2024, wenn der noch bestehende Vertrag ausläuft. Damit wird das RWW noch mindestens bis 2054 Wasser für die Bürger*innen und Betriebe der Stadt liefern.

Die RWW versorgt Dorsten schon seit 1912 mit frischem Trinkwasser. „Die Trinkwasserversorgung in Deutschland hat deshalb so hohe Qualität, weil Kommunen und Unternehmen partnerschaftlich und langfristig zusammenarbeiten“, bekräftigt Stockhoff diese Tradition. Schließlich sei Wasser „das wichtigste Lebensmittel“.

Fakten zur RWW

Die RWW betreibt in Holsterhausen eines der größten Grundwasserwerke NRWs. Von hier aus werden neben Aber Dorsten und Gladbeckauch Teile Schermbecks, Oberhausens, Bottrops und Raesfeld-Erles mit Wasser versorgt. Aus Tiefen von rund 100 Metern liefert das Unternehmen jährlich etwa vier Millionen Kubikmeter Trinkwasser über ihr 430 Kilometer langes Rohrnetz an die Dorstener Kunden. Mehr als 17.000 Zähler, 4.000 Schieber und fast 3.000 Hydranten umfassen die technischen Anlagen im Stadtgebiet.

Aus dem Trinkwassernetz wird auch Löschwasser bereitgestellt, das die Feuerwehr für die Brandbekämpfung benötigt. Stadt und RWW haben dies in einer Löschwasservereinbarung geregelt.

Die RWW mit Sitz in Mülheim an der Ruhr versorgt mit rund 450 Mitarbeitern 900.000 Menschen, Industrie und Gewerbe im westlichen Ruhrgebiet und dem angrenzenden Münsterland mit jährlich etwa 70 Millionen Kubikmetern Trinkwasser. Hierfür stehen acht Wasserwerke, 13 Wasserbehälter und ein 3.000 Kilometer langes Verbundnetz zur Verfügung.

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