Dorsten. Wer einmal richtig durchatmen will, ist in der Salzgrotte Atempause genau richtig. Sie ist eine kleine Oase mitten in der Stadt. Stressgeplagte und Ruhesuchende finden hier Erholung und Entspannung. Ein wenig Zeit für sich selbst.

Seit Martina Kismacher die Räume im Jahr 2018 angemietet hat, ist sie in zwei Welten zuhause. Da ist für sie die Welt draußen. Die, in der sie arbeitet. Mit einer Leitungsfunktion im sozialen Dienst für ältere Menschen. Seit 17 Jahren arbeitet sie dort. Dann ist da die Welt innen. Die, in der sie abschalten kann. In der Salzgrotte.

Zwei Jahre Salzgrotte Atempause

Seit 2 Jahren. Hier hat sie Zeit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Normalerweise ist die Salzgrotte ein Ort der Begegnung. Liebevoll bereitet Kismacher dann einen Tee zu, während die Menschen im Eingangsbereich darauf warten, in der Salzgrotte Platz zu nehmen. Wie gesagt. Normalerweise. Jetzt ist alles anders.

Aktuell sind Termine nur nach telefonischer Absprache möglich. Besucher können allein oder mit Kindern in die Salzgrotte gehen.

Atempause für Familien mit Kindern

Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall: „45 Minuten kosten 11 Euro pro Person“. Durch die Corona-Krise können Interessierte ihren Besuch flexibel nach Absprache und persönlich gestalten. „Vieles ist noch möglich“, erklärt Kismacher. Es gebe lediglich keine festen Kurse. Sowohl Alleinstehende, Paare als auch Familien mit ihren Kindern können vorbeischauen. Auf Kinder wartet schon das Spielzeug auf den vielen kleinen Salzkristallen. Auf Dauer soll noch eine Rutsche hinzukommen.

Auch Klangentspannung, Stressabbau, Progressive Muskelentspannung und Meditation sowie Yoga sind jetzt telefonisch vereinbar. Heilpraktikerin Juliane Stock bietet Gesundheitsvorträge, Akkupunktur und Vitalscan an, Christina Zunke die Entspannungsmassagen. Auch Martina Kismacher selbst möchte sich noch weiter auf dem Gebiet der Entspannung qualifizieren und sich weiterbilden.

Solevernebelung, Salzgrotte oder Massageraum

Martina Kismacher selbst kommt aus Gladbeck. Die 57-Jährige suchte ursprünglich als Seelsorgerin und Trauerbegleiterin einen Kursraum. So kam sie zur Salzgrotte Atempause in Dorsten – und ist bis heute geblieben. Sie verliebte sich sofort in die Räume von rund 180 Quadratmeter. Sei es die Solevernebelung, die Salzgrotte, der Kursraum oder der Massageraum – jeder findet hier den Platz, an dem er abschalten und zur Ruhe kommen kann.

„Ähnlich wie ein Tag am Meer“, meint Martina Kismacher. „Wir atmen viele Schadstoffe ein. In der Salzgrotte ist die Luft nahezu schadstofffrei“, erklärt sie weiter. „Das ist für alle Menschen mit Atemproblemen und Allergien gut, weil es wirklich hilft.“ Davon ist sie auch deshalb überzeugt, weil sie das schon selbst erfahren hat: „Ich war nicht einmal erkältet, seit ich hier bin“.

Salzgrotte Atempause bietet Ausgleich von der unruhigen Welt

Wer einen Ausgleich sucht, findet ihn mit der Zeit in der Salzgrotte Atempause in der Ursulastraße mitten in Dorsten. Von außen etwas unscheinbar, öffnet sich drinnen eine Welt der Ruhe. Ihre Stammgäste wissen das Angebot zu schätzen und kommen regelmäßig vorbei. Auch sie sehen in der Salzgrotte Atempause eine kleine Oase. Sie genießen die Ruhe und die Zeit, in der sie ganz allein für sich ihren Gedanken nachhängen können. Ganz fern von anstrengenden Zeiten. Fern von der hektischen Welt draußen.

Im September wird das Kursangebot noch einmal besprochen. Bis dahin heißt es zunächst einmal: „Bleiben Sie positiv“.

Wer einen Gutschein verschenken möchte oder sich selbst eine kleine Auszeit gönnen möchte: Die andere Welt aus glitzernden Salzkristallen mit ihrem kleinen plätschernden Gradierwerk wartet auf Sie.

Salzgrotte Atempause
Ursulastraße 29
46282 Dorsten
Tel. 02362-9522905
www.salzgrotte-atempause.de

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Marie-Therese Gewert
Hallo, ich bin Marie. Schon während meines Studiums in Journalismus und Public Relations an der Westfälischen Hochschule schlug mein Herz für die Geschichten der Menschen. Als freie Mitarbeiterin war ich während meines Studiums stets für die WAZ Dorsten unterwegs. Danach zog es mich nach Kassel zum Volontariat bei der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen, kurz HNA. Nachdem ich in einer Kommunikationsagentur in Düsseldorf tätig wurde, entschied ich mich im Mai 2018 für die Selbstständigkeit. Seither arbeite ich für verschiedene Auftraggeber, journalistisch und beratend. Ich schreibe für dorsten-online.de, weil die Plattform von Menschen aus der Heimat für Menschen aus der Heimat gemacht wird. Ich freue mich, Sie mit Beiträgen und Informationen aus der Region versorgen zu dürfen. Anregungen, Fragen und Hinweise nehme ich gerne entgegen. Marie-Therese Gewert

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