StartStadtteileAltstadtSchmierereien ade: Technische Anlagen von Westnetz werden zu Kunstwerken

Schmierereien ade: Technische Anlagen von Westnetz werden zu Kunstwerken

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Zwei unscheinbare Versorgungsstationen in der Innenstadt haben sich in wahre Hingucker verwandelt. Westnetz ließ die zuvor beschmierten Anlagen in der Juliusstraße und am Südwall künstlerisch gestalten.

Am Südwall erstrahlt die Gasdruckregelmessanlage gemeinsam mit der benachbarten 10-kV-Station seit Kurzem in neuem Design. Ihre eigentliche Aufgabe ist hochtechnisch. Sie reduziert den Netzdruck aus dem Transportnetz, um Dorstens Haushalte zuverlässig mit Gas zu versorgen, und sichert zugleich eine stabile Stromversorgung. Doch von außen bot die mit Schmierereien verunstaltete Anlage lange Zeit keinen schönen Anblick.

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Westnetz Anlage Juliusstraße
Die ehemals beschmierte Gasdruckregelanlage in der Juliusstraße ist nun ein Blickfang im sportlichen Design. Foto: Westnetz

Auf Initiative des Verteilnetzbetreibers Westnetz und auf dessen Kosten nahm sich der Kamener Streetart-Künstler Ted Bartnik mit seinem dreiköpfigen Team der Fassade an. „Da die Anlage direkt im Innenstadtbereich steht, haben wir uns gemeinsam mit der Stadt für ein in Grün gehaltenes Innenstadtmotiv entschieden“, erläutert Stephan Pausch, bei Westnetz zuständig für den sicheren Betrieb der Station.

Innerhalb von zwei Tagen entstand ein modernes Wandgemälde. Die Silhouette Dorstens in urbanem Umfeld trifft auf Windräder, die den regionalen Weg in die Energiewende symbolisieren.

Westnetz Anlage Südwall
Sie sind mit der Gestaltung der Anlage am Südwall sehr zufrieden: v. r. Bürgermeister Tobias Stockhoff, Stephan Pausch, Spezialservice Gas bei Westnetz, Markus Droste, Kommunalmanager bei Westenergie und Andre Schumann, Spezialservice Gas bei Westnetz. Foto: Westnetz

Auch die Gasdruckregelmessanlage an der Juliusstraße erhielt bereits vor wenigen Wochen ein neues Gesicht. Hier beteiligte sich die benachbarte Sekundarschule an der Motivauswahl. Ihr Wunsch nach einem sportlichen Bild mit Bezug zur Inklusion wurde künstlerisch umgesetzt.

„Wir engagieren uns gerne für ein attraktives Stadtbild in unseren Partnerkommunen. Ein schönes Bild auf einer Fassade wünschen sich Bürger sicher mehr als destruktive Schmierereien. Nun sind wahre Hingucker entstanden“, freut sich Markus Droste, Kommunalmanager bei Westenergie.

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