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Schönheit ist nicht alles – Schädlicher Lilienkäfer

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Gartentipp
Wie Aussehen doch täuschen kann – Plage Lilienkäfer
Diese knallroten Käfer sehen zwar schön aus, aber falsche Tierliebe kann bei den Lilienkäfern fatale Folgen für Pflanzen haben.

Der Lilienkäfer im Liebesrausch – schön anzusehen, aber sehr schädlich für Pflanzen.

Deshalb sind Gartenbesitzer aufgrund des hohen Schadenpotenzials nicht wirklich gut auf diese knallroten Käfer zu sprechen.
Die Blattkäfer krabbeln im April aus der Erde und vermehren sich blitzschnell. Nach der Paarung legt das Weibchen bis zu 300 Eier ab und verteilen diese, in der Regel sind es 12 Eier, auf unterschiedlichen Blattunterseiten.
Der Lilienkäfer zählt zu den meist verbreiteten Schädlingen und wir findet sie in Europa,  in Asien und in Nordamerika.

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Keine Blüten mehr

Alle Blätter von Pflanzen sowie deren Knospen stehen auf dem Speiseplan von Lilienkäfern, sodass diese im Sommer keine Blüten mehr bilden können. Die 6 bis 8 Millimeter großen Lilienkäfer gehören zur Familie der Blattkäfer. Die hungrigen und geschlüpften Larven verbringen vier Wochen fressend auf „ihrer Lilie“. Dann graben sie sich in die Erde und verpuppen sich.


Mit Bio und Brennnesseln kann dem Lilienkäfer kaum zu Leibe gerückt werden. Hier hilft in der Regel nur die „Chemiekeule“. Bewährt hat sich Neudorff Spruzit Schädlingsfrei.
Gegen die Larven hilft ein fester Duschstrahl.
Wer sich nicht ekel kann versuchen, die „roten Biester“ mit der Hand aufzunehmen. Hier gibt es aber ein Problem, denn die Käfer sind schlau. Da sie recht empfindlich auf Erschütterungen und Bewegungen reagieren, lassen sie sich einfach auf dem Boden fallen. Dort gelandet sind sie dann wegen ihrer schwarzen Unterseite auf der dunklen Erde kaum zu erkennen.

Joghurtbecher

Es gibt Gartenbesitzer, die schwören auf einen Joghurtbecher, der direkt unter den Käfer gehalten wird. Beim Anstupsen fallen dann die die Käfer von der Pflanze und landen in den Becher.
Egal wie, wichtig ist, dass der Käfer so schnell wie möglich von den Pflanzen kommt. Text und Foto: Petra Bosse

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