„Gigantisch schön!“ Mit diesen Worten fasste Christoph Weigel das Jahr 2025 auf der Jahreshauptversammlung der Schützenkapelle Rhade zusammen. Besonders die Neujahrskonzerte sowie das Sommerhighlight „Brotzeit“ seien für ihn unvergessliche Höhepunkte gewesen.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Ehrung von Anika Hinzmann als Musikerin des Jahres. Die Auszeichnung würdigt ihren außergewöhnlichen Einsatz, der dem Verein zahlreiche Gänsehautmomente beschert hat. Gemeinsam mit Wenzel Krampe und Alexander Stroick entwickelte sie federführend das Konzept der „Brotzeit“, das Menschen aus Rhade, Dorsten und darüber hinaus begeisterte.
Anika Hinzmann überzeugte dabei nicht nur mit kreativen Ideen, sondern auch mit organisatorischem Geschick. Von der Musikauswahl über die Gestaltung der passenden Atmosphäre bis hin zu Kommunikation, Werbung und Ablaufplanung brachte sie sich intensiv und zielgerichtet ein. Das Ergebnis war eine Veranstaltung, die den Vorstellungen der Schützenkapelle in jeder Hinsicht entsprach.
Unverzichtbar für Verein und Konzerte
Die Planung der „Brotzeit“ erstreckte sich über mehr als eineinhalb Jahre und zeigte eindrucksvoll, wie stark Anika Hinzmann mit dem Verein verbunden ist. Als Kassiererin im Vorstand ebenso wie als herausragende Musikerin ist sie aus der Schützenkapelle nicht wegzudenken.
Ein weiterer wichtiger Beitrag: Die Leinwandshows der Neujahrskonzerte, die perfekt auf die Konzertstücke abgestimmt sind und den Veranstaltungen ihr besonderes Flair verleihen, stammen aus ihrer Feder. Diese Kombination aus Musik und Visualisierung macht die Konzerte zu einem einzigartigen Erlebnis.

Berichte aus dem Vereinsleben
Im weiteren Verlauf der Versammlung blickte Christoph Weigel auf die Auftritte des Jahres zurück und übergab das Wort an Dirigent Jörg Pelzer. Auch er fand lobende Worte für den Vorstand und das Ausbildungsorchester. Als besondere Erinnerungen nannte er die Neujahrskonzerte sowie das Adventskonzert mit allen Rhader Musikgruppen.
Die Jugendleiter Jannis Grömping und Anne Hülsken führten die Anwesenden humorvoll durch das vergangene und geplante Programm der Jugendarbeit. Sie betonten die gelungene Planung der Aktionen und die aktive Beteiligung der jungen Musiker. Gemeinsame Erlebnisse stärkten den Zusammenhalt und das Zugehörigkeitsgefühl im Verein. Die Möglichkeit zur Weiterbildung über die Juleica-Fortbildung werde dabei sehr geschätzt.
Anschließend berichtete Ausbildungskoordinatorin Monika Heisterklaus über die aktuelle Situation in der Musikausbildung. Die Zahl der Musikschüler sei stabil, zudem zeigten immer mehr Erwachsene Interesse daran, ein Instrument im Verein zu erlernen. Herausfordernd bleibe die Suche nach qualifizierten Musiklehrkräften. Um dem zu begegnen, tausche man sich bereits mit umliegenden Vereinen aus. Insgesamt blickt Heisterklaus optimistisch in die Zukunft.
Ausblick auf 2026
„Gigantisch schön!“ beschreibt nicht nur das vergangene Jahr, sondern auch das Engagement innerhalb der Schützenkapelle Rhade. Mit neuem Tatendrang, dem Rückenwind der Neujahrskonzerte 2026 und viel Mut, Willen und Herzblut freuen sich die Mitglieder auf das kommende Jahr und die anstehenden Aufgaben.




























