Engagement vor Ort, eine positive Geschäftsentwicklung und großes Interesse an alternativen Anlageformen bestimmen derzeit die Arbeit der Sparkasse Vest in Dorsten. Auch Kunden, die Bargeld bevorzugen, können beruhigt in die Zukunft sehen.
Einmal im Jahr zieht die Sparkasse Vest in Dorsten Bilanz und blickt auf das vergangene Geschäftsjahr zurück.
Großes Engagement für die Stadtgesellschaft
Neben den nüchternen Zahlen spiegelt sich hier auch das gesellschaftliche Engagement der Sparkasse wider. „Das war meinem Vorgänger Matthias Feller schon sehr wichtig, und bei mir ist das nicht anders“, erklärt Marktbereichsleiter Oliver Göttlich. „Wir möchten die Stadtgesellschaft positiv mitgestalten. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Mitglied in Dorstener Vereinen und setzen sich dort auch privat ein.“ Dass die Sparkasse einer der wichtigsten Förderer in der Region ist, zeigte sie auch im vergangenen Jahr. 183.000 Euro Spenden flossen an verschiedene soziale Einrichtungen in Dorsten. „Zählt man das Sponsoring dazu, kommen wir auf über 250.000 Euro für den guten Zweck“, berichtet Oliver Göttlich stolz.

Ein ganz besonderes Symbol dieses Engagements ist sicherlich der Sparkassen-Familientag, der in diesem Jahr zum dritten Mal stattfindet. Wenn es am 20. Juli im Bürgerpark Maria Lindenhof so weit ist, wird auch das Sparkassen-Team die Ärmel hochkrempeln und vor Ort anpacken.
Geldautomaten sorgen weiterhin für Bargeldversorgung
Apropos „vor Ort“: Angesichts einiger spektakulärer Automatensprengungen in der Region hatten sich viele Sparkassenkunden besorgt gezeigt. Würde es auch in Zukunft eine flächendeckende Bargeldversorgung im Nahbereich geben? Hier kann Oliver Göttlich beruhigen. „Wir stehen hier zu allen Standorten. Tatsächlich haben wir sehr viel Geld in die Sicherheit unserer Automaten investiert“, betont er. Ein Sonderfall sei hier Wulfen-Barkenberg: Nach der Schließung der Filiale am Handwerkshof wird der Stadtteil einmal die Woche vom Sparkassenbus angefahren, der das Abheben von Bargeld und alle gängigen Sparkassendienste anbietet.
Wertpapiere stark nachgefragt
Zu diesen Diensten gehört auch das Private Banking. Hier werden die Kunden von speziell geschulten und erfahrenen Mitarbeitern individuell betreut. „Wir sehen eine große Nachfrage im Bereich der Wertpapiere“, berichtet Silvia Nießing. Die Leiterin der Abteilung Private Banking bei der Sparkasse Dorsten erklärt, dass immer mehr Menschen sichere und nachhaltige Geldanlagen suchen. „Im vergangenen Jahr lagen die Wertpapierkäufe im Bereich von 40 Millionen Euro, das sind gut 20 Prozent mehr als im Vorjahr.“

Dabei sind die Kunden keineswegs nur reiche Geschäftsleute. „Wir finden hier Kunden aus ganz unterschiedlichen Berufsbereichen und Lebensphasen“, stellt Nießing fest. Von der Absicherung der Familie über die Altersvorsorge bis hin zur Vorsorge für die Enkelkinder werden die unterschiedlichsten Motive genannt. „Vielen Kunden ist es dabei auch sehr wichtig, dass ihr Geld nachhaltig angelegt ist. Soziale und ökologische Aspekte spielen dabei eine große Rolle“, so Silvia Nießing.
Weniger Kredite, aber stabile Einlagen
Angesichts der turbulenten Wirtschaftslage und der Inflation suchen die Sparkassenkunden Sicherheit. „Das merken wir auch bei der gesunkenen Nachfrage nach Krediten“, stellt Oliver Göttlich fest. Obwohl viele Menschen angesichts der gestiegenen Preise weniger sparen könnten, zeigen sich die Einlagen der Sparkassenkunden mit über 583 Millionen stabil. Großer Beliebtheit erfreut sich hier weiterhin das Girokonto: Über 35.000 der rund 68.000 Kunden aus Dorsten besitzen eines.
Für Eltern gibt es seit Februar 2024 dazu noch einen besonderen Bonus. Wenn sie ein Girokonto bei der Sparkasse besitzen, können sie für ihre Kinder Gratis-Nachhilfe in Anspruch nehmen. „Wir nehmen die Nachwuchsförderung sehr ernst“, erklärt Marktbereichsleiter Oliver Göttlich. Und das auch im eigenen Haus: Zehn weitere Ausbildungsplätze wurden kürzlich bei der Sparkasse Vest geschaffen. Somit wolle man auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für die Kunden in der Region bleiben.




























