SPD-Ratsfraktion tagt im Jüdischen Museum

Hervorragende Arbeit führte zur institutionellen Absicherung durch den LWL

Dorsten (pd). Zu Beginn der Sitzung am Dienstag berichtete Dr. Reichling, Leiter des Jüdischen Museums, über die zahlreichen Aktivitäten und die neue Dauerausstellung sowie noch anstehende Projekte.  Im Focus stünde – neben der historischen Aufarbeitung – vor allem aber der jüdische Alltag in Deutschland heute.

Er freue sich außerordentlich über den Zuschuss, den der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ab 2020 jährlich in Höhe von 100.000,00 Euro bereitstelle.

Damit sei das Jüdische Museum auf eine solide Basis gestellt und man könne dem Anspruch einer wissenschaftlichen Orientierung weiter Rechnung tragen und die Arbeit der wissenschaftlichen Fachkräfte auf lange Zeit sicherstellen.

Gleichwohl sei die Personalkapazität nach wie vor sehr knapp bemessen und ohne die umfassende engagierte ehrenamtliche Mitarbeit im Hause nicht leistbar.

„Die jetzt zugesagte Förderung in Höhe von 100.000 Euro erfolgte auf der Grundlage eines gemeinsamen Antrages von SPD und CDU im Kulturausschuss des Landschaftsverbandes und habe einhellige Zustimmung bei allen Beteiligten erfahren“, so Hans-Georg Wiemers, Mitglied des Kreistagstages und des Landschaftsverbandes.

„Letzten Endes sei aber die hervorragende Arbeit ausschlaggebend für die institutionelle Absicherung durch den LWL gewesen. Natürlich habe auch das Alleinstellungsmerkmal des Jüdischen Museums in Dorsten als einziger Standort in Westfalen-Lippe dazu beigetragen“, so Friedhelm Fragemann, SPD-Fraktionsvorsitzender.

Bedingung für die Förderung durch den LWL sei aber, dass die anderen Zuwendungsgeber (darunter auch die Stadt Dorsten) ihre bisherigen Förderungen mindestens in jetziger Höhe beibehalten, so abschließend Hans-Georg Wiemers.

Des Weiteren wurde in der Sitzung der SPD-Fraktion am vergangenen Montag vereinbart, den amtierenden Beigeordneten und Stadtbaurat, Holger Lohse, zur Wiederwahl vorzuschlagen.

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