Dorstener können weiterhin Verbundenheit mit der Kunst- und Kulturszene zum Ausdruck bringen

Dorsten (pd). Die Solidadrität mit den Kunst- und Kulturschaffenden in Dorsten in Zeiten der Corona-Pandemie ist groß. Bis zum vergangenen Wochenende hat die Stadtinfo Dorsten „Kultur-Karten der Solidarität“ für über 1000 Euro verkauft.

Bis Jahresende haben Kunst- und Kulturfreunde noch die Möglichkeit, ansässige Künstler, Ensembles, Eventagenturen oder Kulturvereine wie Chöre und Orchester mit dem Kauf einer „Kultur-Karte der Solidarität“ zu unterstützen.

Kultur-Karte gibt es in der stadtinfo

Diese ideelle Eintrittskarte kostet 10 Euro und ist nur in der Stadtinfo erhältlich. Es ist der Spender selbst, der entscheidet, wer seine Zuwendung erhalten soll. Dazu liegt in der Stadtinfo eine Liste aus, die fortlaufend ergänzt werden kann: www.stadtinfo-dorsten.de

„Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie die Kunst- und Kulturszene auch im Januar weiter einschränken werden“, sagt Sabine Fischer, die Leiterin der Stadtagentur. „Bitte helfen Sie Veranstaltern, Künstlern und Kulturvereinen Ihrer Wahl durch diese schwere Zeit und kaufen Sie ein Kultur-Ticket der Solidarität.“

Ticket für eine blühende Kulturlandschaft

Die Künstler und Kulturschaffenden erhalten noch vor Weihnachten den Erlös der Tickets, aus dem Verkauf vor dem 16. Dezember Auch Tobias Stockhoff war schon in der Stadtinfo, um Tickets zu kaufen. Auf deren Rückseite werden Grüße, Wünsche oder einfach nur der Name des Spenders eingetragen. Der Bürgermeister schlägt folgendes vor. „Tragen Sie dazu bei, dass wir nach der Corona-Pandemie weiterhin eine blühende Kulturlandschaft in Dorsten haben. Verschenken auch Sie dieses besondere Stück Solidarität.“

Tobias Stockhoff steht schon seit Beginn der Corona-Pandemie mit vielen Dorstener Künstlern und Veranstaltern in Kontakt und berichtet, dass die allermeisten sehr wohl nachvollziehen können, dass die Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung und somit auch die Absagen von Konzerten, Vorführungen, Festivals und weiteren Events notwendig sind. Dennoch trifft es sie sowohl emotional als auch wirtschaftlich. Ein großes Stück Kultur organisieren in Dorsten Ehrenamtler.

Mit dem Kauf einer Kultur-Karte der Solidarität in der Stadtinfo können Dorstenerinnen und Dorstener also ihre Verbundenheit mit der Dorstener Kunst- und Kulturszene zum Ausdruck bringen.

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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