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Straße aus unterschiedlicher fotografischer Sicht

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Ausstellung von Doris Gerhard und Karlheinz Strötzel im Dorsten Treff.

Dorsten (pd). Eine neue gemeinsame Ausstellung gibt es derzeit im Dorsten Treff der Dorstener Arbeit von der Dorstenerin Doris Gerhard und Karlheinz Strötzel aus Raesfeld-Erle.

Das gemeinsame Thema ist die Straße, die jeweils aus unterschiedlicher fotografischer Sicht gezeigt wird.

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Doris Gerhard und Karlheinz Strötzel
Gemeinsame ausstellung von Doris Gerhard und Karlheinz Strötzel. Fotos: privat

Doris Gerhard: Die Dorstener Straße

Fotografisch erkundete Doris Gerhard ein Teilstück des Gahlener Kohleweges auf Bochumer Stadtgebiet, die Dorstener Straße, die heutige B226.

Ausstellung Dorstener Arbeit


Es sind Impressionen entstanden, die von der Baugeschichte und vom Leben an der wichtigen Verkehrsader erzählen.
Der Gahlensche Kohlenweg war eine der ersten befestigten Straßen im mittleren Ruhrgebiet. Er führte auf einer Länge von 29 km von den Zechen im Bochumer Süden über Hamme nach Eickel, überquerte die Emscher bei Crange und verlief weiter in Richtung Buer und Polsum, um hinter Dorsten am Lippehafen bei Gahlen zu enden.

Auch wenn die Strecke nur kurze Zeit in den 1770er Jahre ihre Funktion als Kohlentransportweg erfüllte, bildete das ambitionierte Verkehrsprojekt einen wichtigen Grundstein für die spätere Verkehrserschließung der Region. Der Verlauf der Bundesstraßen 224 und 226 entspricht in weiten Teilen der ursprünglichen Streckenführung, während ihre Namensgebung in Bochum als Dorstener Straße und in Dorsten als Bochumer Straße wie auch die der Bochumer Kohlenstraße und Gahlensche Straße an das Ursprungskonzept erinnern.

 Karlheinz Strötzel

Karlheinz Strötzel: Ikonische Zeichen der Stadt

Die tägliche Umwelt ist voller Zeichen und ein Test- und Experimentierfeld unserer Wahrnehmung. Wir nehmen sie nur beiläufig war, weil sie uns vertraut sind. Isoliert als herausgehobenes Ikon bekommen sie aber eine neue ästhetische Qualität.

Sie können die bestehenden Bewertungs- und Auffassungsschemen der jeweils vorgegebenen Umwelt durchbrechen. Die Fotos von Verkehrszeichen, Fahrbahnmarkierungen, Ampeln und Straßenbeleuchtungen bilden scheinbar banale Ausschnitte aus der Wirklichkeit ab. Sie können aber unsere Sehgewohnheiten verändern.
Seine Fotos entstanden in Dorsten, Dortmund, Frankfurt, Kassel, Köln, Hamburg, München, Würzburg und Prag.

Die Ausstellung ist in der Lippestraße 41 in Dorsten ab 30.10.19 im ersten Stock zu sehen.

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