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Tanzsport: Dancing Rebels wollen zurück in die Bundesliga

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Die Tanzgruppe „The Dancing Rebels“ präsentiert ihre diesjährige Choreografie in der Galerie der Traumfänger auf Leopold. Die dreitägige Aktion vom 6. bis 8. Februar soll dabei nicht nur Tanzkunst zeigen. Für die Tänzerinnen dient sie vor allem dazu, ein Gefühl dafür zu bekommen, sich vor Publikum zu präsentieren und zu tanzen, bevor die Wettkampfsaison anfängt.

Sebastian Spahn, der Choreograf der Formation, ist Leiter der „Tanzfabrik“, wie man die Präsentation vereinsintern nennt. Er freut sich darauf, an den Veranstaltungstagen besondere Ehrengäste zu begrüßen. So hat etwa der mehrfache Weltmeister in der Disziplin „Jazz and modern Contemporary“, Christian Weiß, sein Erscheinen zugesagt. Zudem sind alle Tanzinteressierten herzlich zu der Tanzfabrik vom 6. bis zum 8. Februar eingeladen.

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Formationen aus Rhade und Schermbeck arbeiten zusammen

Dass diese Präsentation mit „The Dancing Rebels“ überhaupt stattfinden kann, ist nur durch eine besondere Zusammenarbeit zwischen Vereinen aus Rhade und Schermbeck möglich. Seit 2021 unterhalten der SSV Rhade und der TC Grün-Weiß Schermbeck eine Formationsgemeinschaft. Der Grund dafür war ein Mangel an Tänzern der damals nur aus Schermbeckern bestehenden Tanzgruppe „The Dancing Rebels“.

Diese haben jahrelang erfolgreich in der ersten und zweiten Bundesliga getanzt. Allerdings drohte 2021 plötzlich die Auflösung der Gruppe. Grund: Wegen der Corona-Pandemie fehlten die Tänzerinnen. Auch einige Kilometer entfernt in Rhade gab es zu dieser Zeit Personalprobleme im Tanzsport. Diese hatten den SSV Rhade bereits dazu gezwungen, zwei Tanzgruppen zu einer einzigen zusammen zu legen.

So entstand die Idee für eine Zusammenarbeit. Eine entsprechende Anfrage von Schermbeck wurde kurze Zeit später gestellt. Der Vorschlag: Die Rhader Formation würde ihren Platz in einer unteren Liga aufgeben und hätte die Chance, mit den „The Dancing Rebels“ oben mitzutanzen. Die Rhader Formation überließ die Entscheidung ihren Tänzerinnen. Das Ergebnis war klar für die Fusion. Somit wurde die Formationsgemeinschaft zwischen Rhade und Schermbeck besiegelt.

Schnell waren die Formalitäten geklärt. Fortan hatte die neue Formationsgemeinschaft zweimal in der Woche in Schermbeck und einmal in der Woche in Rhade Training. In der ersten Tanzsaison des „Jazz und modern Contemporary“ belegte die Formation einen geteilten 4. Platz in der zweiten Bundesliga. Auch in der Saison 2022/23 schnitt die Formation gut ab und belegte einen geteilten 5.ten Platz.

Nach diesen Anfangserfolgen hatten die „Dancing Rebels“ aber etwas Pech. Die Saison 2023/24 war von Verletzungen und Ausfällen geprägt. So wurde die Formation dazu gezwungen, während der laufenden Saison ihre Choreografie zu verändern – eine enorme Herausforderung. Doch trotz des großen Einsatzes der Tänzerinnen konnte sich die Formation nicht in der Liga halten.

Ziel für die Dancing Rebels: Zurück in die Bundesliga

Von diesem Rückschlag lassen sich die „Dancing Rebels“ aber nicht entmutigen. Derzeit trainiert die Formation für die Saison 2025 unter der Leitung der Trainerinnen Vivien Bicker (Schermbeck) und Angela Faltin Vaz (Rhade). Der Wunsch der Formation ist es, wieder in die zweite Bundesliga aufzusteigen. Dafür trainieren die jungen Frauen, die zwischen 18 und 29 Jahre jung sind, hart und mit vollem Einsatz. Viel Zeit bleibt nicht, denn das erste Turnier findet bereits am 16.02. in Ibbenbüren statt. Auch ein Heimspiel steht an: Schermbeck richtet dieses Jahr am 26. und 27. April ein Turnier aus, wo Besucher herzlich willkommen sind.

Und auch Tanzbegeisterte sind gefragt: Die Formation sucht nach weiteren Mittänzern, die gerne auch schon Erfahrungen im Tanzsport jeglicher Art mitbringen dürfen.

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