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Theaterworkshop gegen Mobbing an der Gesamtschule Wulfen

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Mobbing ist in allen Schulen ein großes Thema. Die Gesamtschule Wulfen reagiert nun mit einem Theaterprojekt zur Prävention.

„Wir haben leider den Eindruck, dass momentan das Mobbingpotential unter Schülern immer größer und auch aggressiver wird. Die Gründe dafür sind komplex und vielfältig und leider nicht direkt abzustellen. Es bleibt also nur die Möglichkeit, die Schüler für die Problematik zu sensibilisieren und ihnen praxisnah Mittel an die Hand zu geben, nicht zum Mobbing-Opfer zu werden“, erklärt Hermann Twittenhoff, Leiter der Gesamtschule Wulfen. Deshalb wandte sich die Kulturbeauftragte Katrin Block an das Theater Traumbaum, das für den 8. und 9. Jahrgang der Gesamtschule die Theaterworkshops „Bullymobb“ und „Wie komme ich rüber“ veranstaltete. Dank der finanziellen Unterstützung des Kulturbüros der Stadt Dorsten konnte jede Klasse an einem eigenen 90-minütigen Workshop teilnehmen.

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„Keine Schluckimpfung gegen Mobbing“

Das Schauspieler-Team zeigte den achten Klassen in szenischen Angeboten die verschiedenen Formen des Mobbingproblems auf. Es entwickelte mit den Schülern praktische Handlungsstrategien für den Umgang damit. Es ging um Stimme, Körpersprache, Respektabstand und bewusste Signale, um gar nicht erst in die Opferrolle gedrängt zu werden. „Das Medium Theater ist in diesem Zusammenhang ganz besonders zur Prävention geeignet, da die Schüler beim Theater-Spielen authentisch handeln und nicht nur Regeln aufsagen, die schnell vergessen sind“, so Katrin Block. Dieser Workshop funktioniere nicht wie eine Schluckimpfung gegen Mobbing, meinte die Kunstlehrerin weiter. Er schaffe eine Grundlage, mobbingfreie Strukturen und Umgangsformen in der Klasse aufzubauen.

Weiterer Workshop fördert die Selbstdarstellung

Im Workshop „Wie komme ich rüber“ für die Schüler des 9. Jahrgangs ging es um die Sprache des Körpers und der Blicke. „Im Berufsleben und auch bei Präsentationen geht es nicht nur darum, was man sagt, sondern auch, wie man es sagt. Wie man sich selbst oder die Inhalte, die man rüberbringen möchte, präsentiert“, sagte Hermann Twittenhoff. Das wird in der Schule neben zu haltenden Referaten vor allem vor den Berufspraktika oder in der letzten Klasse vor der Berufswahl relevant. Dieser Workshop bot Schülern unterhaltsam, aber vor allem nachhaltig, einen Crash-Kurs in Körpersprache und Selbstpräsentation.

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