Am deutschen Mühlentag, der traditionell am Pfingstmontag stattfand, öffnete auch die Wassermühle am Hambach ihre Türen und lockte mit einem kurzweiligen Programm zahlreiche Besucher nach Deuten.
Der Wettergott hatte ein Einsehen und bescherte trotz schlechter Vorhersagen einen wunderschönen Frühlingstag, ein perfekter Rahmen für diese Veranstaltung.
Das über 400 Jahre alte Kulturdenkmal wurde einst als Walk- später als Ölmühle eingesetzt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie aufgestockt und als Getreidemühle genutzt. Erst 1970 stellte Hermann Tüshaus den Betrieb als eine der letzten Wassermühlen des Münsterlandes ein. Dass sie heute wieder voll funktionsfähig ist, verdankt sie dem Engagement des Fördervereins Tüshausmühle, der sich 2014 gegründet hat.

Es gab interessante Führungen durch die Mühle, Einblicke ins Backhaus, Informationen von der mobilen Waldschule, Hüpfburg, Bastelaktionen, Reiten und allerlei Leckereien rund um das Mühlengelände. Gemütliche Sitzecken, lauschige Plätze am Hambach und Livemusik luden zum Verweilen ein.

Neben frisch geräuchertem Fisch und Spanferkel vom Drehspieß gab es selbstgebackenen Kuchen, Flammkuchen und das legendäre Deutener Mühlenbrot. Dieses wird im Backhaus, der mit reinem Buchenholz befeuert wird, bei ca. 400°C gebacken und erhält so seinen unvergleichlichen Geschmack. Stammgäste der Mühle wissen um die Beliebtheit der Brote und kamen extra früh, um einen dieser begehrten Laibe zu ergattern.

So ging ein nahezu romantischer Tag an der Deutener Wassermühle zu Ende, der vielen Besuchern sicherlich in allerbester Erinnerung bleiben wird.

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Text und Fotos: Melanie Brömmelhaus




























