StartAllgemeinUpdate zum Bombenfund in Altendorf-Ulfkotte

Update zum Bombenfund in Altendorf-Ulfkotte

Veröffentlicht am

Update zur Bombenentschärfung: 19.45 Uhr:

Die Sprengung der 250-Kilo-Bombe nahe der Mehrzweckhalle in Altendorf-Ulfkotte erfolgt ab 19.45 Uhr.

Die Vorbereitungen zur Sprengung sind abgeschlossen. Zuletzt musste noch eine Gasleitung, die nahe des Bomben-Fundorts verläuft, abgesperrt und freigeblasen werden.

Anzeige
Anzeige von Ohrwerk Hörgeräte: Fit im Ohr. Fit für den Alltag.

Das Ordnungsamt hat kontrolliert, dass der Sicherheitsradius wirklich geräumt ist und erteilt die Freigabe für die Sprengung.

Die Bewohner dürfen nach erfolgter Sprengung voraussichtlich ab 21 Uhr in ihre Wohnungen zurückkehren, da vorher kontrolliert werden muss, ob die Bombe tatsächlich unschädlich gemacht wurde.

Der Shuttlebus fährt ab Hof Vortmann zurück zu den Haltestellen Ehrenmal Altendorfer Straße, Evangelische und Katholische Kirche.

UPDATE zur Bombenentschärfung (18.27 Uhr):

Aktuell laufen immer noch Sicherungsmaßnahmen zur Vorbereitung der Sprengung, so dass noch kein Zeitpunkt genannt werden kann.

Insgesamt sind 50 Kräfte der Dorstener Feuerwehr im Einsatz (inklusive Sicherstellung des Brandschutzes). Von der Stadtverwaltung haben 15 Mitarbeiter die Evakuierung durchgeführt. Dem Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) in der Hauptfeuerwache gehören zehn Mitglieder an. Hinzu kommen die Einsatzkräfte der Polizei sowie Mitarbeiter der örtlichen Versorger Westnetz und RWW im Einsatz.

Die Bombe wurde im Boden in Schräglage gefunden, die Spitze zeigte zwar nach oben, der Zünder befand sich allerdings an der Unterseite. Entsprechend schwierig und zeitraubend war die Freilegung und Begutachtung, da der Sprengsatz bei diesem Manöver nicht bewegt werden durfte.

Bombenverdacht in Altendorf-Ulfkotte bestätigt (16.38 Uhr)

  • Sprengsatz kann nicht entschärft werden und muss gesprengt werden
  • Nahbereich von 100 Metern muss umgehend geräumt werden
  • Zur Sprengung muss ein Sicherheitsradius von 250 Metern evakuiert werden
  • Notunterkunft war auf dem Hof Vortmann – Altendorfer Straße 19a. Rund zehn Personen trafen am Nachmittag dort ein
Sprengung-Blindgänger-Altendorf-Ulfkotte-Sand-zur-Abdeckung
Sprengung Blindgänger Altendorf Ulfkotte Sand zur Abdeckung. Foto: Stadt Dorsten

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat am Mittag bestätigt, dass an dem Verdachtspunkt nahe der Mehrzweckhalle Altendorf-Ulfkotte eine noch scharfe 250-Kilo-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg liegt. Die Bombe hat einen hochgefährlichen Langzeitzünder, der nicht entschärft werden kann. Das Kampfmittel muss daher am Fundort gesprengt werden.

Ein Nahbereich von bis zu 100 Metern muss so schnell wie möglich geräumt werden. Bis zur Sprengung müssen alle Gebäude in einem Radius von 250 Metern evakuiert werden. Davon sind etwa 600 Personen betroffen.

Die Information an die Bürgerschaft erfolgt durch lokale Medien, mit Lautsprecherfahrzeugen, über die WarnApp Nina, durch mobile Teams des Kommunalen Ordnungsdienstes und auf der Internetseite www.dorsten.de. Die Zufahrten zum Sicherheitsgebiet werden vor der Sprengung gesperrt.

Der Fundort wird jetzt umgehend für die Sprengung des Blindgängers vorbereitet. U.a. wird die Bombe mit 25 Kubikmetern Sand abgedeckt, um mögliche Schäden im Umfeld zu minimieren.

Der vermutete Sprengsatz in fünf Metern Tiefe war bereits am Dienstag bis auf 3,50 Meter freigelegt worden. Da der Sprengsatz ungünstig lag und die Bodenverhältnisse schwierig waren, hatte die abschließende Freilegung und Untersuchung am heutigen Vormittag mehr Zeit in Anspruch genommen, als zunächst gehofft.

Neuer WhatsApp-Kanal

Abonnieren Sie unseren WhatsApp-Kanal unter https://bit.ly/dorstenonline für aktuelle Infos. Wir bieten lokale Nachrichten, Event-Infos, Polizeimeldungen und mehr.

NEUSTE ARTIKEL

Mehr Personal an NRW-Schulen: Höchster Zuwachs seit über 40 Jahren

Die Personalausstattung an den Schulen in Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Schulministeriums arbeiten heute rund 12.600 Menschen mehr an den Schulen...

Dorsten setzt Strategie gegen Eichenprozessionsspinner fort

Dorsten setzt 2026 weiter auf feste Prioritäten und den digitalen Raupenmelder gegen Eichenprozessionsspinner.

Raub am Bahnhof Dorsten: Polizei sucht zwei Tatverdächtige mit Öffentlichkeitsfahndung

Nach einem Raub am Dorstener Bahnhof sucht die Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach zwei bislang unbekannten Tatverdächtigen. Sie sollen am Nachmittag des 22. Februar 2026...

Geschichtsstation an der Agathaschule zerstört

Mit großer Bestürzung hat die Agathaschule die Zerstörung der 49. Dorstener Geschichtsstation festgestellt. Unbekannte hatten am Wochenende das Glas der Station auf dem Schulgelände so...

Klick mich!